Montag, 30. November 2015

Die Lust am Töten- oder das ZK der Katholiken und der Leibhaftige

"Die Aushändigung des Scheins durch die Beratungsstelle bedeutet ein positives Tun; nämlich sie erfüllt die notwendige und zureichende Bedingung für die straffreie Abtreibung. Sie nimmt eine reale Möglichkeit der Abtreibung nicht bloß hin, die unabhängig von ihrem Handeln bereits gegeben wäre, sondern sie schafft erst diese Möglichkeit, indem sie den Weg zur Tötung ebnet“ (Kirchliche Beratungsstellen und Mitwirkung am Abtreibungsgesetz, S 101)."   Professor B. Sala, SJ, in einer moraltheologischen Abhandlung, zitiert nach der Internetseite, Geschenk des Lebens, Donum vitae Mitglieder sind kirchenrechtlich exkommuniziert.
Der neu gewählte ZK-Vorsitzende, Th. Sternberg, stellte schon klar, daß er auch in diesem Punkte die antikatholischen Tradition des ZK des Laienkatholizismus forftsetzen will. (vgl.dazu: Kah news Rom und die Welt, vom 23.11.2015.) Wikipdia informiert kurz und prägnant über den Zusammenhang vom Laien -ZK und diesem Verein:
 "Der Verein donum vitae zur Förderung des Schutzes des menschlichen Lebens e. V. (lat. donum vitae „Geschenk des Lebens“) bietet Schwangerschaftskonfliktberatung in deutschlandweit 200 Beratungsstellen sowie per Online-Beratung. Er wurde im September 1999 aus den Reihen der Mitglieder des Zentralkomitee der deutschen Katholiken gegründet, nachdem die katholischen Verbände Deutscher Caritasverband und Sozialdienst katholischer Frauen (SKF) aus der staatlichen Schwangerschaftsberatung ausgestiegen sind. " Wikipedia, Donum Vitae.
Was Katholiken eigentlich eine Selbstverständlickeit sein sollte, wird in diesem Verein verleugnet, daß eine Beihilfe zum Töten von ungeborenen Kindern eine schwere Sünde  und selbstredend mit der Morallehre der Kirche unvereinbar ist. Erschreckend ist nun aber die Tatsache, daß diese Organisation weiterhin vom ZK der Katholiken unterstützt wird und gar Propaganda für ihre Beihilfe zum Töten ungeborenen Lebens auf Katholischen Kirchentagen betreiben kann.  Aber auch Kardinal Marx erklärte in seiner Eigenschaft als Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz (laut dem Wikipediaartikel: Donum vitae), daß die Mitarbeiter von Donum vitae nicht aus der Kirche auszugrenzen sind, sondern daß man mit ihnen den Dialog suche. Wer sich noch an den Konflikt der Deutschen Bischöfe mit Papst Johannes Paul II. erinnert, wie dort die Deutschen Bischöfe -bis auf den letzten Blutstropfen- dafür kämpften, daß Tötungslizenzen (so Bischof Dyba) von Katholischen Beratungsstellen ausgestellt werden dürfen, verwudert diese mehr als klammheimliche Sympathie für das Kindertötungsprogramm dieses Vereines nicht. Es ging ja nicht um die Beratungspraxis, sondern allein um das Geld! Weigerten sich die katholischen Beratungsstellen, Tötungslizenzen auszustellen, verlören sie die staatliche Finanzierung! Der Staat finanziert nur dann eine Schwangeschaftsberatung, wenn diese Scheine ausstellt, die beurkunden, daß eine ornnungsgemäße Beratung durchgeführt wurde. Dieser Beratungsschein erlaubt nun der Mutter, ihr Kind straffrei töten zu lassen. Ohne diesen Schein ist eine Abtreibung dann nicht nur eine unerlaubte sondern auch eine zu bestrafende Handlung.  Da viele der bisher in Katholischen Beratungen Tätige nicht auf die staatliche Finnzierung verzichten wollten, wurde Donum Vitae gegründet. Zu fast 100 Prozent wird so Donum vitae vom Staate finanziert, weil sie nun die Beratungsscheine als Berechtigung zum Töten von ungeborenen Kindern ausstellen. 
Man versuche sich einmal diesen Triumph des Regnum Diaboli vor Augen zu führen! Ungetaufte Kinder werden getötet und so werden sie der Möglichkeit des ewigen Lebens in der Gemeinschaft mit Gott beraubt. (Erbsündenlehre) Und dem dient eine katholische Vereinigung, nicht nur, indem sie Beratungsscheine ausstellt, die einzig zur straffreien Tötung dienen- eine Mutter, die ihr eigenes Kind nicht töten möchte, braucht einen solchen Beratungsschein nicht- sondern der Verein erweckt auch noch den Eindruck, daß dies Töten in Ordnung sei, als wenn es auch in den Augen Gottes recht wäre, wenn Mütter ihre eigenen Kinder, wenn sie noch nicht geboren sind, töten dürfen. Naive Gemüter meinen, daß derTeufel primär für die Versuchung zum Sündigen im Bereich der Sexualität zuständig wäre, daß er da regiere, indem er verführe, aber das Sündigen ist da in der Regel mit so viel- wenn auch unerlaubtem- Lustgewinn verbunden, daß er da schwerlich noch als Versucher aufzutreten braucht-aber Katholiken dazu zu verführen, das Töten eigener Kinder als moralisch erlaubt anzusehen, wenn man sich von Donum vitae beraten lassen hat, das ist wirklich eine Glanztat satanischer Verführung. Ein Papst sah einst den Rauch Satans mitten in der Kirche aufsteigen, aber manchmal tarnt er sich hinter der lieblichen Maske der praktischen Nächstenliebe: Man wolle doch nur Müttern in schwerer Not helfen (indem man ihnen die Möglichkeit verschafft, ihren Nachwuchs "abzutreiben".  
Das ZK der Katholiken wird so wohl auch unter diesem neuen Vorsitzenden-wie bisher- ein Feind der Kirche inmitten der Kirche bleiben, der gerade so getarnt so effektiv seinen Kampf wider die Kirche führt und führen wird.  Ein frommes jüdisches Gebet: Gott schütze mich vor meinen Freuden, mit meinen Feinden komme ich selbst zurecht, beweist auch in dieser Causa mal wieder seine tiefe Wahrheit! 

Corollarium 1

"(New York/Warschau) Die UNO fordert von Polen im Namen der Kinderrechte die Tötung ungeborener Kinder zu erlauben."  Kath info vom 30.11.2015! Ist diese Perversität noch steigerbar?

       
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