Freitag, 28. November 2025

Eine Jesuitenhochschule zeigt Flagge: Ein Vortrag über die Gotteserkenntnis wird gecancelt

 

Eine Jesuitenhochschule zeigt Flagge: Ein Vortrag über die Gotteserkenntnis wird gecancelt


Ein Theologe wollte einen Vortrag halten über die Gottesbeweise und ihre Kritik halten.Es sollte also ein Dialog zwischen Thomas von Aquin und Immanuel Kant geführt werden. Aber dieser Vortrag wurde abgesagt, denn der Referent wurde als „fundamentalistisch“ und als „rechtsextrem“verteufelt von linken Studenten der Jesuitenhochschule.1 Es reichte wohl die Information. daß der Referent auch für die katholische „Tagespost“ schreibt,um eine Diffamierungskampagne zu starten. Was genau nun die linken Studenten dem Referenten Herrn Ostritsch vorwarfen konnte weder Kath net noch die Welt recherchieren, es reichte einfach der Verleugnungskampagne,ihn als „fundamentalistisch“ und „rechtsextrem“ zu qualifizieren.

Der „Welt“ gegenüber meinte der so gecancelte: „Ich nehme an, dass meine Positionen zur Zweigeschlechtlichkeit, zur Ehe und zum Einsatz für das Leben problematisch sind“, sagte Ostritsch.. „Es ist verrückt, dass so etwas an einer katholischen Hochschule passiert.“ 2 Es ist inzwischen nicht nur an dieser Jesuitenhochschule völlig gleichgültig geworden, was jemand vorträgt. Die einzig relevante Frage ist die inquisitorische nach der Gesinnung.Wenn der Vortragende nicht eine lupenreine linke hat, darf er nicht mehr reden. Es kann sein, daß diesem Referenten seine Ja zum Lebensrecht,zur Zweigeschlechtlichkeit und zur Ehe zum Verhängnis wurden. Daß er hierbei die Lehre der Kirche vertritt, dürfte die Aggressivität dieser Jesuitenhochschulstudenten nur noch gesteigert haben,verachten sie doch alles Katholische.

Man wird aber die Hochschule nicht einfach als ein Opfer solcher linken Intoleranz ansehen dürfen. Wer nicht hundertprozentig politisch korrekt ist, der darf eben in einer Jesuitenschule keinen Vortrag halten.Die Zeiten des Argumentierens und gar die des dem Anderen Zuzuhörens sind eben ad acta gelegt, es gilt nur noch, den Andersdenkenden zu bekämpfen. Dazu verbietet man ihm das Wort.

Der Artikel der „Jungen Freiheit“ vom 19.112025: „Studenten befürworten Sanktionen gegen konservative Vorträge“ bietet so sehr Erhellendes zum geistigen Klima in den Universitäten. Da heißt es nun: “Mehr als 3.000 Studenten verschiedener Hochschulen hatten in mehreren experimentellen Szenarien fiktive Vorträge bewertet, deren Aussagen jeweils progressiv oder konservativ formuliert waren. Rund 23 Prozent sprachen sich für eine Absage konservativer Beiträge aus, 19 Prozent für den Entzug der Lehrbefugnis und elf Prozent für die Entfernung entsprechender Bücher aus den Universitätsbibliotheken.“

Schon conservative Positionen werden an den deutschen Universitäten kaum noch toleriert. Das Ja zum Lebensschutz, zur Ordnung der Ehe und zur Zweigeschlechtlichkeit sind nun wirklich keine rechten Positionen, sondern genuin kathollische. Aber sie dürften gerade deshalb so verhaßt sein unter den linken Studenten.

Aber es drängt sich doch der Eindruck auf, daß die Professorenschaft wohl nicht nur dieser Jesuitenhochschule auch ganz erfüllt ist von dem Kampfgeist gegen alles politisch Nichtlinientreue,daß man so wohl klammheimlich applaudiert zu diesem Vortragverbot ! 

1.Zusatz:

Der nicht erlaubte Vortrag kann nun doch in München gehalten werden, aber nicht in der antifaschistischen Trutzburg der Jesuiten, denn hier dürfen nur Linke reden!

2.Zusatz:

Die Jesuitenhochschule erklärt ihren Vortragserbot: "Nach der Ankündigung hatte es Proteste gegeben. Dazu schrieb die Hochschule: >Im Vorfeld der Veranstaltung wurden seine polarisierenden Äußerungen zu gesellschafts- und kirchenpolitischen Themen als Publizist offenkundig und führten an der Hochschule zu einer massiv aufgeladenen Debatte<." Nur nichtpolarisierende Meinungen sind eben an dieser Universität erwünscht,also nur ein innerlinker Pluralismus. 

Zitiert nach Kath de vom 28,11.2012:  Debatte um Wissenschaftsfreiheit – Hochschule erklärt Vortragsabsage.









1 Kath net am 27.11.2025:„Als katholischer Christ und als Hochschullehrer macht mich dieser Vorgang tief traurig“

2 „Welt“ am 26.11.2025:“Nach immensem Druck von Studenten – Hochschule sagt Vortrag von Katholiken zu >Gottes Existenz<“ ab..“

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