Dienstag, 16. Juni 2015

Notizen zum Islam Lesefrüchte

"Am einfachsten lässt sich der "Islamismus" so definieren, dass er den kriegerischen und dogmatischen Aspekt des Islam,dem bereits im Koran eine friedenswilligerer und toleranterer Aspekt gegenübersteht, isoliert und dann ausschließlich hervorhebt. Insoweit ist der Islamismus nichts anderes als der zu seiner eigenen Radikalität gebrachte Islam." E. Nolte, Dritte radikale Widerstandsbewegung: Der Islamismus, 2009, S. 287, Fußnote 43.

"Der Islam hatte von seinen Anfängen an das Ziel, das die ganze Menschheit umfassende "Haus des Friedens" (dar al-islam) zu schaffen, und er erhob den Anspruch, die eigentliche und letzte "Menschheitsreligion" zu sein. Aber es findet sich nirgends eine Andeutung, dass diese befiedete Welt eine Welt ohne die Worte des Propheten sein würde: Die Menschheitsreligion bleibt von einer ausgeprägten Partikularität bestimmt, und es ist so gut wie ausgeschlossen, dass die künftige Menschheit sich unter das "Siegel des Propheten" und die Sprache des Korans beugen wird." E.Nolte, S. 370  

Corollarium 1
Der Islam ist Wille zur Weltherrschaft. Der Islamismus reflektiert die Partikularität dieser Religion und kommt zur Einsicht, daß ohne das Mittel des heiligen Krieges dieses Ziel nicht erreichbar ist. Seit dem weslichen Krieg gegen Afghanistan schien der Islamismus in die Defensive gedrängt- aber wir erleben nun ein Wiedererstarken- der Name "Islamischer Staat" steht für die neue Offensivkraft. Der Islamismus ist aber auch eine Rektion auf die Globalisierung des westlichen Imperialismus unter Führung der USA. Wie der Kommunismus setzt er dem westlichen Ziel eines globalisierten Weltkapitalismus eine Globalisierungsalternative entgegen. Die Religion ist dabei eine Besonderheit dieser Widerstandsbewegung, denn sie setzt dem westlichen Säkularismus eine theozentrische Weltordnungsvorstellung entgegen, während der Kommunismus den Säkularismus des Westens teilte. Die Kirche kann sich nun nicht mit dem theozentrischen Modell des Islam anschließen, noch den westlichen Säkularismus gutheißen. Denn das Wesen des freien Westens, seine Kultur ist ja gerade die Überwindung des christlichen Abendlandes. Die Werte des freien Westens sind ja schon längst die "neuen Werte", die die alten christlichen ersetzt haben nach dem Tode Gottes. (Nietzsche)

Corollarium 2
Nach der Lehre vom gerechten Kriege kann nur ein souveräner Staat, bei legitimen Kriegszielen einen Krieg erklären. Aber seit der bekannten Kriegserklärung von Juda gegen Deutschland 1933: (hier ein Auszug)
„Ganz Israel in der gesamten Welt schließt sich zusammen, um den Wirtschafts- und Finanzkrieg gegen Deutschland zu erklären. […] Ganz Israel erhebt sich im Grimm gegen den Nazi-Angriff auf die Juden. Adolf Hitler […] gedachte, nur die deutsche Nation im Rassenbewußtsein zu einigen, erweckte aber das ganze jüdische Volk zur nationalen Wiedergeburt. Das Erscheinen des Hakenkreuzes als Zeichen eines neuen Deutschland weckte den Löwen von Juda […] Vierzehn Millionen Juden, die über alle Welt verstreut sind, haben sich wie ein Mann zusammengeschlossen, um den deutschen Verfolgern ihrer Glaubensgenossen den Krieg zu erklären. […] Deutschland könnte einen hohen Preis für Hitlers Judengegnerschaft zu zahlen haben. Es steht vor einem internationalen Boykott in Handel, Finanz und Industrie. Der jüdische Handelsprinz verläßt sein Kontor, der Bankier sein Vorstandszimmer, der Geschäftsmann seinen Laden und der Straßenhändler seinen kleinen Karren, um sich gemeinsam dem anzuschließen was ein heiliger Krieg geworden ist, um die hitlerischen Judenfeinde zu bekämpfen. Pläne für ein gemeinsam abgestimmtes jüdisches Vorgehen sind in Europa und Amerika gereift, um gegen das hitlerische Deutschland einen Vergeltungsschlag zu führen. In London, New York, Paris und Warschau warten jüdische Händler auf den Beginn eines wirtschaftlichen Kreuzzuges.“, 
stellt sich die Frage, ob auch andere kollektive Subjekte einen Krieg erklären können und ihn dann auch führen. Spräche nicht einiges dafür, dem Islamismus faktisch als Kriegspartei anzusehen, die dem freien Westen den Krieg erklärt hat und ihn nun auch gegen die westliche Welt und das Christentum führt, daß ihre Gotteskrieger so eben nicht einfache "Terroristen" sind, sondern eine Kriegspartei? Wie Juda einen "heiligen Krieg" gegen Deutschland führen wollte, so benutzt ja auch der Islamismus den Begriff des "heiligen Krieges". Und wer in einem "heiligen Krieg tötet, der tötet nicht aus niedren Beweggründen, ist also nicht als ein Mörder anzusehen.  Es gälte dann aber auch nüchtern zu konstatieren, daß wir zwei Willen zur Weltherrschaft im Ringen um die Weltherrschaft erleben, den westlichen und den islamischen!   

   

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