Dienstag, 5. Dezember 2017

"Papst verharmlost erneut islamischen Terrorismus"- oder die Unterwerfungsliebe

Wann immer das Kirchenoberhaupt auf den islamischen Terrorismus oder das Verhältnis Islam und Gewalt angesprochen wird, kritisiert er Katholiken, die er auf dieselbe Stufe mit den Dschihadisten und den Terroristen des Islamischen Staates (IS) stellt. Im Juli 2016 nach dem islamischen Terrorismus gefragt, sprach Franziskus von „gewalttätigen Katholiken“. Am vergangenen Samstag nach dem islamischen Terrorismus gefragt, sprach Franziskus von „fundamentalistischen Katholiken“. Beide Mal stellte er die von ihm kritisierten Katholiken den Terroristen gleich. Katholsch info am 5.12. 2017. Einen Tag zuvor zitierte Kath info  den Papst zu dieser Causa so:
„Es gefällt mir nicht, von islamischer Gewalt zu sprechen, denn jeden Tag, wenn ich die Zeitungen durchblättere, sehe ich Gewalt, hier in Italien: Der eine bringt seine Verlobte um, ein anderer bringt die Schwiegermutter um… Und das sind gewalttätige getaufte Katholiken! Es sind gewalttätige Katholiken… Wenn ich von islamischer Gewalt spräche, müsste ich auch von katholischer Gewalt sprechen. Nicht alle Muslime sind gewalttätig; nicht alle Katholiken sind gewalttätig. Es ist wie ein Obstsalat, da ist alles drin, es gibt Gewalttäter in diesen Religionen. Eine Sache ist wahr: Ich glaube, dass es in fast allen Religionen immer eine kleine fundamentalistische Gruppierung gibt. Fundamentalistisch. Bei uns gibt es sie. Und auch wenn der Fundamentalismus so weit geht zu töten – man kann aber mit der Zunge töten, und das sagt der Apostel Jakobus und nicht ich, und auch mit dem Messer – glaube ich, dass es nicht richtig ist, den Islam mit Gewalt gleichzusetzen. Das ist nicht richtig, und es ist nicht wahr! "

Für Papst Franziskus besteht also kein Unterschied zwischen einem Mörder katholischen Glaubens und einem Muslim, der aus religiöser Motivation heraus tötet. Und Papst Franziskus sieht in allen Religionen böse Fundamentalisten, die morden, isb. in der Katholischen Kirche. Frägt man den Papst nach katholischen Terroristen, verweist er auf den Jakobusbrief, daß man auch mit der Zunge töten könne. Also, die heiligen Gotteskrieger des Islamischen Staates töten durch Selbstmordattentate und die christlichen Fundamentalisten durch die Zunge und das wäre im Prinzip das Selbe!
Zu solchen Abstrusitäten versteigt sich der Papst in seinem unbedingten Willen zur Apologie des Islam. Sein eigenes Nest beschmutzt er, um den Islam reinzuwaschen. 
Aber seit dem Korankuß des Papstes Johannes Paul II. ist eben der Islam zur Lieblingsreligion des Vaticans avanciert. Statt die Bereitschaft zur Anwendung von Gewalt im Koran und der Praxis des Islams zu kritisieren, konstruiert der Papst sich sein Feindbild des "Fundamentalismus", den er in allen Religionen lebendig sieht, um darin die Quelle des Bösen zu verorten. Da der Papst nun aber keine Menschen mordende katholische Fundamentalisten vorzeigen kann, behauptet er einfach, daß diese genauso schlimm seien wie die islamistischen Terroristen, weil auch sie morden, wenn auch nur mit der Zunge, oder daß es auch Mörder gäbe, die der Katholischen Kirche angehörten.
Bertold Brechts Teilnehmer des Kongresses der Weißwäscher würde es wohl die Sprache verschlagen ob solcher Akrobatik der Kunst des Reinwaschens. Aber für Papst Franziskus ist das eben die konsequente Fortsetzung der praktizierten Liebe zum Islam, die schon im 2. Vaticanum sich manifestierte in der Erklärung zum Islam.
Woher kommt diese so kraftvolle Liebe zu dieser Religion? Sie speist sich wohl nicht aus der Wahrheit und Gutheit und Schönheit dieser Religion, sondern aus ihrer faktischen Macht. Es gibt auch eine praktizierte Liebe zum Feind aus Angst vor ihm als Beschwichtgungspraxis: 
Liebe Deinen Feind, damit er Dich nicht tötet, ist das Prinzip dieser Unterwerfungsliebe!             

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