Freitag, 1. Juni 2018

Gesten feierten wir noch Fronleichnam...

Zweifelt wer daran, daß es nur noch eine Frage der Zeit ist,bis daß in Deutschland, in den Großstädten eher als in kleinen der Ruf erschallen wird, daß aus Rücksicht auf den Islam auf öffentliche Fronleichnamsprozessionen zu verzichten sei? Ist nicht davon auszugehen, daß progressive Theologen und dann auch der eine oder andere Bishof sich couragiert so hervortuen werden? Wir Christen dürfen doch nicht die religiöse Gefühle Andersgläubiger verletzen durch die Aussage, daß wir in der Monstranz Gottes Sohn durch die Stadt trügen. Das klingt doch in muslimischen Augen blasphemisch!
Und seine eigene Kultur bewahren wollen, ist rektionär und fast schon verfassungsfeindlich- nicht umsonst werden PEGIDA und die Identitäre Bewegung bei uns verteufelt. Nein, offen sein für alle, das inkludiert eben, das Eigene zu mißachten und nur das Fremde als wertvoll!
In wie vielen kritischen Kommentaren zum Anhängen der Kreuze in öffentlichen Räumen lasen wir, daß das Eigentliche des Christentumes in der Bejahung von dem Multikultiexperiment bestünde und dafür sei das Zeigen des Kreuzes dysfunktional.
Typisch dafür ist das Statement der Leiterin des Neuen Museums München (Katholisch de am 24.5.2018):
"Direktorin Kraus erklärte, sie habe ihren Beschluss bereits dem Kunstministerium mitgeteilt. Es sei schwierig, "in einer zeitgenössischen Institution, die sich mit der Freiheit der Kunst beschäftigt, ein solches Zeichen zu setzen", begründete sie die Entscheidung. Zeitgenössische Kunst lebe davon, "alles zuzulassen und zu dulden". Sie sei unabhängig, wirke integrativ und achte Unterschiede. Insofern passe das Aufhängen des Kreuzes "nicht zusammen mit unserem Thema, mit der Aufgabe unseres Hauses".
Also, die Freiheit der Kunst erlaube es nicht, ein Kreuz aufzuhängen! Weil dies Museum die zeitgenössische Kunst bejahe, deren oberste Maxime sei, "alles zuzulassen und zu dulden",darf da kein Kreuz aufgehängt werden. Alles zulassen schließt eben das Kreuz Christi (und wohl die ganze christliche Religion) aus! Wie sehr müße dann doch erst eine Fronleichnamsprozession unterbunden werden! 
Wie lange wird es wohl noch Fronleichnamsprozessionen geben? Stehen die Kritiker, so geht das nicht weiter!, nicht schon Gewehr bei Fuß, um nach der Kreuzeskritik nun auch das Ende im Idealfall alle Prozessionen zu verlangen, denn um des Respektes vor den anderen Religionen dürfe  das Katholische nicht öffentlich anstoßerregend praktiziert werden!
Haben das nicht vorbildlich Kardinal Marx und der EKD-Vorsitzende schon praktiziert in ihrer Kreuzablegaktion aus Respekt vor dem Islam und kritisierten denn nicht auch Beide einmütig das Kreuzeaufhängenlassen durch die bayrische Staatsregierung? 
Wer wird wohl als erster Steine wider die Fronleichnamsprozession werfen? Sicher ein Gutmenschkatholik!     

Zusatz
BERGKAMEN. Eine Fronleichnamsprozession im Ruhrgebiet am heutigen Donnerstag findet aufgrund erhöhter Sicherheitsbestimmungen nicht statt  Junge Freiheit, 31.Mai 2018. Da die Gemeinde sich nicht in der Lage sah, die Sicherheitsbestimmungen zu realisieren, wurde die Prozession abgesagt. Warum bedarf es wohl da in Bergkamen so vieler Schutzmaßnahmen für diese Prozession und vor wem mußte sie so geschützt werden?   

Keine Kommentare:

Kommentar posten