Donnerstag, 2. August 2018

EKD-Chef verurteilt Haßkommentare im Fall Sophia L.

Auch auf die Gefahr hin, die Einbildungskraft von einigen Lesern zu überfordern, denn das jetzt Vorgestellte ist so grotesk, daß es mehr als unvorstellbar ist:
Ein Wolf hat ein Schaf gerissen, genüßlich es verzehrt, da hört es diese Ansprache des Hirten der Schafsherde mit großer Freude. "Liebe Schafe, ich euer Hirte sage euch, laßt euch nicht von Haßmeldungen irritieren. Sicher, bedauerlich ist es schon, daß eines unserer Herdenmitglieder, ein noch so junges Schaf getötet wurde. Aber das darf uns nicht zu Haßgefühlen, Wölfen gegenüber verleiten lassen. Wir gaben ihnen Asyl, sie leben unter uns. Unser Jungschaf kümmerte sich gern um Asylwolfe. Sie war eben eine gute Christin. Nun wurde sie getötet von einem Wolf. Einige meinen nun, wenn sie mißtrauischer Wölfen gegenüber gewesen wäre, lebte sie vielleicht noch- aber was wäre das für ein Leben, geprägt durch Mißtrauen und Vorurteilen Wölfen gegenüber.
Liebe Schafe, unser wahrer Feind, und das sage ich jetzt ausdrücklich am Sarge des Getöteten, sind die Vorurteilsprediger, die nicht an die Vision eines friedlichen Zusammenlebens von Scharfen und Wölfen glauben wollen. Schafe, liebet die Wölfe!"
Das ist doch nur eine absurde Groteske? Mitnichten: Man lese einfach den Bericht von der Trauerfeier der von einem Marokkaner ermordeten jungen Frau auf Junge Freiheit vom 2.8. des Jahres nach!   
So redete dann der Kreuzesverleugner und EKD Vorsitzende über die getötete Sophia L.
"Die Studentin habe ganz aus dem Vertrauen gelebt und andere Menschen nicht als potentielle Gefahr, sondern zuerst als Menschen gesehen, die als gute Geschöpfe Gottes Mitmenschlichkeit verdienen." Deshalb habe sie sich auch so energisch in der Flüchtlingshilfe engagiert, bis sie dann als Anhalterin von einem marokkanischen Fahrer ermordet wurde. Verlangt also die christliche Nächstenliebe, zu ignorieren, daß der Mensch des Menschen Wolf ist (Hobbes), daß es eben ein reales Gefährdungspotential für junge Frauen durch Männer und somit auch durch ausländische gibt?
Lieber Leser, wie hätte wohl die Beerdigungsansprache dieses Gutmenschbischofs geklungen, wenn das Opfer eine junge Asylantin und der Mörder ein Deutscher gewesen wäre? Es bedarf keiner Phantasieanstrengung: Der deutsche Täter, das wäre ein rechter Rassist gewesen (auch wenn es dafür keinen einzigen Hinweis gäbe, aber das Voruteil, daß eine Gewalttat gegen Ausländer immer eine eines Deutschen Rassisten ist, reichte aus) und deshalb muß hier am Grabe zum Kampf gegen alles, was rechts ist, aufgerufen werden. Die Unmenschlichkeit beginne rechts von der Bundeskanzlerin! Das sind dann natürlich keine Haßbotschaften sondern hier kämpft dann ein Gutmenschbischof gegen das Böse in der Welt und diese Bösen können natürlich keine Objekte der christlichen Nächstenliebe sein, denn die hält sich an die klaren Vorgaben der politischen Korrektheit, die uns zeigt, wer die Guten und wer die Bösen sind! 
Hat die EKD nicht etwas mit der christlichen Religion zu tuen? Manche meinen das, aber die legt der EKD-Vorsitzende,  wenn es opportun ist, ab wie auf dem Tempelberg es demonstriert wurde- aber auf die Praktizierung der Politischen Korrektheit, da ist diese EKD hundertprozentig zuverlässig. So predigen deren Bischöfe ihren Schafen, daß Wölfe friedliebende Vegetarier sind und daß es nur den Frieden störende Rechte gäbe. 

Merke: Es gibt ja auch nur Feuerbrände, weil es "Feuer! Feuer! Es brennt!" Rufer gibt!  

Zusatz: Die Verwechselung imperativischer Aussagen, so soll der Mensch sein, optativischer,o möge der Mensch doch gut und edel sein mit indikativischen, wie er wirklich ist, ist einer der Kardinalfehler  zeitgenössischer  Theologie. Wie erhellend ist da der Realismus der Bibel, die nicht zufällig als erste Tat des Menschen nach seinem Falle aus dem Paradiese von einem Brudermord erzählt! 

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