Über die Auftragsverweigerung der Kirche – ein gravierendes Beispiel
„Zum Auftakt des Monats der Weltmission hat der Aachener Bischof Helmut Dieser zum gemeinsamen Kampf gegen den Klimawandel aufgerufen. Er verwies am Sonntag im Aachener Dom laut Mitteilung des katholischen Hilfswerks missio Aachen darauf, dass die Menschen im globalen Süden besonders stark unter den Folgen des Klimawandels zu leiden hätten. Madagaskar ist das Beispielland des Monats der Weltmission.“
So steht es in der quasi offiziösen Internetauftrittsseite der deutschen Bischöfe in dem Artikel: „Monat der Weltmission eröffnet – Bischof: Gemeinsam gegen Klimawandel“ am 27.9.2026.
Den Kampf wider den „Klimawandel“ sieht Missio Deutschland jetzt als ihre Kernaufgabe an, Die früher als „Entwickelungsländer“ qualifizierten Länder litten unter diesem Wandel mehr als die Anderen, sodaß sie insbesondere unserer Hilfe bedürften.
Was hat nun diese im Rahmen einer „Entwickelungshilfe“ Aufgabe mit der der Kirche Beauftragung zur Mission zu tuen? Nichts, denn dieser Auftrag lautet nun mal:So lautete der Missionsauftrag Jesu Christi an die 11 Apostel, damit der Kirche: „Darum gehet zu allen Völkern, und macht alle Menschen zu meinen Jüngern, taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, und lehret sie, alles zu befolgen, was ich ihnen geboten habe.“ Mt 28,19f.
Im Sinne des Subsidaritätsprinzipes soll die Entwickelungshilfe primär von freien Trägern durchgeführt werden und die staatliche soll dann nur diese Arbeit ergänzen. So übernimmt die Kirche faktisch die staatliche Entwickelungshilfe, zu der dann auch der Klimaschutz gehört, Aber mit ihrer Berufung zur Mission hat das nichts zu tuen.
Wie es zu diesem Verzicht auf die Mission und ihre Ersetzung durch die Diakonie und Entwickelungshilfe gekommen ist, das ist keine leicht respondierbare Frage. Daß die Kirche so aber „Nein!“ sagt zu ihrem Auftrag, den ihr der Sohn Gottes selbst gegeben hat, ist unverkennbar.
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