Sonntag, 1. Juli 2018

Wie eine Kulturministerin der Katholischen Kirche Irlands auf der Nase tanzt!

"Die Kulturministerin hat die Katholische Kirche aufgefordert, Frauen zu Priestern zu weihen. Sie hatte die Kampagne ihrer Partei für die Abschaffung des Lebensschutzes in der irischen Verfassung geleitet." Kath net am1.7.2018. Das verwundert nun Niemanden, daß eine Antikatholikin sich für das Töten für Menschen im Mutterleib einsetzt und vehement die Einführung des Frauenpriestertumes fordert. Aber jetzt kommt der Skandal!
"Madigan [so heißt diese Ministerin]   war in ihrer Dubliner Pfarrkirche als Lektorin für die Vorabendmesse am 23. Juni eingeteilt. Der Priester war verhindert, der als Ersatz vorgesehene Geistliche erschien nicht. Deshalb entschloss sich die Politikerin mit zwei weiteren Pfarrangehörigen, einen Wortgottesdienst zu halten und anschließend die Kommunion zu spenden. "
Hier verhöhnt eine Feministin die Katholische Kirche a) indem sie das Amt einer Lektorin ausübt, obgleich sie hundertprozentig antikatholisch gesonnen ist und b) sich anmaßt, was ihr nicht zusteht, eigenmächtig einen Wortgottesdienst anzusetzen und zu leiten und c) dann noch die Kommunion auszuteilen. Und dann verlangt sie noch die Einführung des Frauenpriesterumes! Und der Höhepunkt dieser Confusion: Für diese Kulturministerien ist der Schutz des Lebens Barbarei. ." In einem Interview mit der irischen Zeitung Herald hatte sie das Abtreibungsverbot wörtlich als „barbarisch“ bezeichnet."  Kath net am 1.7.2018.
Barbarisch ist also ein Staat, der es Müttern nicht erlaubt, ihre eigenen Kinder im Mutterleibe töten zu lassen. Eine so gesonnene Frau darf in der Kirche das Lektorenamt ausüben! Nähme die Katholische Kirche Irlands sich noch ernst und spielte nicht nur noch den Hampelmann für die Medien, hätte sie diese Ministerin gleich, als sie die Führung der Kampagne zum Kindertöten übernahm, exkommunizieren müssen! Was sagt nun aber der zuständige Bischof? " Madigan habe durch ihr Verhalten und ihre Aussagen viele Gläubige verletzt." 
Nein, diese Kultusministerin hat mit ihrem Tun Gott "verletzt" und beleidigt! Sie ist gleich der Rotte Korach (4. Mose 16) eine Aufrührerin wider Gott und seine Ordnungen. Aber dieser Bischof weiß nur von sich verletzt fühlenden Gläubigen zu reden und erlaubt dieser praktizerenden Antikatholiken weiterhin, das Amt der Lektorin auszuüben, statt sie stehenden Fusses zu exkommunizieren! Eine Kirche, die sich so von ihren Feinden durch den Kakao ziehen läßt, da wundert es nicht, daß der Satan sie in Irland im Kampf um das Lebensrecht Ungeborener besiegen konnte.
Die Katholische Kirche Irlands ist eine, die Jesu Bergpredigt mißversteht, als hätte er zu ihr gesagt: Wenn Dich Dein Feind schlägt- einmal, dann lasse Dich von ihm auch zum zweiten- und x. Male schlagen und erdulde alles bis zu Deinem Tode.  Es gibt aber die heilige Pflicht der Kirche, sich um des Heiles des Menschen willen gegen Angriffe ihrer Feinde zu verteidigen und das heißt erstmal, ernst zu nehmen, was Jesus Christus hierzu selbst angeordnet hat: Mk 9,47:
"Ärgert dich dein Auge, so wirf's von dir! Es ist dir besser, daß du einäugig in das Reich Gottes gehest, denn daß du zwei Augen habest und werdest in das höllische Feuer geworfen"
Damit ist selbstverständlich die Kirche gemeint, die hier als ein Organismus verstanden wird, für den es um der Gesundheit, des Heiles notwendig ist, ein erkranktes Teil operativ zu entfernen, statt die Erkrankung des ganzen Körpers zuzulassen: etwa die Entfernung eines entzündeten Blinddarms. Das besagt für die Kirche: Wenn ein Glied der Kirche die ganze Kirche zum Sündigen zu verleiten sucht (und nicht einfach nur privat sündigt), dann hat sie dies Glied zum Schutz der ganzen Kirche zu exkommunizieren. Damit sagt Jesus aber auch: Wenn die Kirche als Ganzes sündigen würde, dann würde sie auch als Ganze in die Hölle geworfen werden- nur, daß der Herr der Kirche sie davor selbst bewahrt, sodaß immer nur Teile von ihr sündigen können, wie diese Kultusministerin, die sich nun rühmen darf, ein ganzes Volk zu Todsünden mitverführt zu haben.

 

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