Donnerstag, 29. März 2018

Über die Vorsynode, die Synode zum Thema "Jugend" und das päpstliche postsynodale Schreiben

Warum wählt der Papst nur so ein kompliziertes und aufwendiges Procedere zur Erstellung eines postsynodalen Schreibens zum Thema: "Jugend und Berufung", wenn es wohl keinerlei prophetische Begabung bedarf, um jetzt schon die Reformbomben des päpstlichen Schreibens vorauserahnen zu  können. Papst Franziskus hätte viel Arbeit der Kirche erspart, hätte er einfach Professor Zulehner beauftragt, dazu eine Studie hervorzubringen. Das Wunschergebnis, das dieser Pastoraltheologe auftragsgemäß wissenschaftlich fundiert der verblüfften Öffentlichkeit präsentieren würde, das könnte nicht anders lauten als:
daß das größte Problem für Jugendliche der Priesterzölibat, das Nein zum Frauenpriestertum, die altmodische Sexuallehre der Kirche, besonders die Haltung zur Homosexualität und das Zuwenig an Demokratie sei. Ganz zufällig deckt sich die Reformagenda mit den Forderungen der antikatholischen "Wir sind Kirche" Rottengeistervereinigung.Hätte eine solche Auftragsstudie nicht gereicht, ganz wissenschaftlich?
Spannend ist doch nur noch die Frage, wie und wo im Abschußtext diese "Wir sind Kirche" Deformagenda dann schlußendlich im Enddokument auftauchen wird! Werden wir diese Forderungen, schön verschnörkelt in Fußnoten finden? Wird der Haupttext ein Phrasentext sein, um dann im "Kleingedruckten" zu verkündigen, daß Alles, was prinzipiell in der Kirche gilt, in Einzelfällen auch außer Kraft setzbar ist? Werden wir wieder conservative und progressive Auslegungen erleiden müssen, bis daß der Papst mal wieder klarstellt, daß nur die progressive der Intention des Heiligen Geistes, des Papstes und der Synode entspricht?
Werden gleich alle sog. Heißen Eisen der Alt68er in den Fußnoten wieder warm gekocht oder nur die dem Papst wichtigsten: erstmal dann wohl der Kampf gegen den Priesterzölibat und gegen die katholische Sexualmorallehre- jetzt im Namen der Jugend, die- was für ein Wunder- so redet wie die schon längst ergrauten 68er Reformer der Kirche?  
Aber vielleicht liebt der Papst das Spektakel von Vor- Haupt- und Nachsynode in der Gestalt eines päpstlichen Schreibens, das er wohl schon fertig in der Schublade liegen hat. Aber ist es nicht ein kleines Wunder, wenn Berufsjugendliche, eine ganze Synode gar tagen Tag und Nacht, nur um zu erklären, was heutzutage in jeder modernistischen Publikation schon zu lesen ist, daß Alle- außer uneinsichtigen Rechten, Conservativen, Fundamentalisten und Traditionalisten- eins sind in dem Willen, die gesunde Lehre der Kirche durch Zeitgeistgemäßes zu ersetzen?   

  

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