Montag, 24. Dezember 2018

Lichtblicke in dunklen Zeiten- oder daß der Untergang der Kirche in Europa nicht ihr Schicksal ist.

Daß es mit dem Christentum in Europa zu Ende geht, daß wohl nur noch ein kleiner Rest übrigbleiben wird, wenn erschreckt dies noch! Vor dem 2.Vaticanum besuchten 85 Prozent der Katholiken der Niederlande die Messe,jetzt sollen es nur noch 5 Prozent sein, laut St. Athanasius Bote 12/2018 S.5 wird gar manchmal nu noch von 1 Prozent gesprochen. Circa 400 Priesterweihen in vorkonziliarer Zeit stehen jetzt  weniger als ein dutzend Weihen gegenüber.
Aber die Niederlande stehen da nicht allein: 1966 erlebte die Diozöse Linz 46 Priesterweihen,2018 nur noch 2 und beides Afrikaner (S.5) Wo man auch in Europa hinschaut, überall sieht es so traurig aus! Aber wirklich überall?
1989/90 zählte die Russisch-Orthdoxe Kirche 6000 Pfarreinen, jetzt 36.000. (Das ist kein Verschreiber, vgl:St. Ahanasius Bote, 12/2018  S.3.)Bis 1990 gab es in Rußland nur 21 Klöster, heute circa 400. 
Das muß uns zu denken geben! Es ist eben kein Naturgesetz, daß mit der Moderne, bzw Postmoderne automatisch ein Absterben der chrislichen Reigion verbunden sein muß. Während in ganz Europa der christliche Glaube verdunstet, blüht er in Rußland auf. Nehmen wir dies Phänomen einmal theologisch ernst, dann muß geurteilt werden, daß es solch ein Wachstum der Kirche nicht geben kann, wenn nicht in erster Linie Gott selbst dies wirkt. Anthropozentrisch  denkend meint man ja heutzutage, daß für ein solches Phänomen ausschließlich innerweltliche Ursachen verantwortlich sein  können und kapriziert sich dann auf die Unterstützungspolitik der Kirche durch Vladimir Putin (daß dieser Staatsmann ein Glücksfall, besser ein Geschenk des Himmels  ist   für die Russische Kirche ist, kann nicht übersehen werden) und durch die kluge Kirchenpolitik der Kirche- aber so wahr das auch ist, das allein erklärt diesen Aufschwung nicht. Theologisch könnte geurteilt werden, daß Gott die Russische Kirche jetzt dafür belohnt, daß sie auch in schwersten Zeiten Gott die Treue gehalten hat und somit auch sich selbst treu geblieben ist. Unter der kommunistischen Herrschaft hatte die Kirche einen schweren Stand, Lenin hätte sie gerne ganz zum Verschwinden gebracht, unter Stalin verbesserte sich das Verhältnis dann aber, als sich die Russische Kirche als patriotische erwies im großen Vaterländischen Krieg 1941-45. Es darf wohl gesagt werden, daß gerade die Liebe zum russischen Vaterland die Orthodoxe Kirche zu der Russischen Kirche werden ließ, daß sie sich in das Volksleben inkarnierte, und dabei gerade doch der Wahrheit der christlichen Religion die Treue hielt. 
Die Römisch-Katholische Kirche beschritt einen anderen Weg: der Weg des 2.Vaticanums, den der Einpassung in den  herrschenden Zeitgeist bis zur Unterwerfung unter die politische Korrektheit. Ganz weltlich wollte die Kirche werden, um so ihren Zeitgenossen nahe zu sein, aber gerade so verlor sie den Menschen in dieser Zeit, dem sie ja auch nichts anderes mehr zu sagen hat, als das, was die Welt sowieso schon weiß. Es muß gefragt werden, ob nicht diese Untreue Gott gegenüber der Hauptgrund des Niederganges der nachkonzilliaren Kirche ist. 
Denn der Niedergang des Christentumes in Europa ist kein Naturgesetz, die christliche Religion könnte auch in Deutschland wieder aufblühen!         

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