Sonntag, 1. Februar 2026

Das Ende des Synodalen Weges : sein Abschlußdokument- purer Säkularismus

 

Das Ende des Synodalen Weges : sein Abschlußdokument-purer Säkularismus


So beeindruckend klingt der Titel dieses einstimmig beschlossenen End-dokumentes:“Für eine Welt, die Zukunft hat – mit einer Kirche, die Hoffnung macht. Die katholische Kirche in Deutschland auf dem Synodalen Weg.Eine Erklärung der Synodalversammlung.“

Am 31.Jänner 2026 wurde diese Erklärung verabschiedet. Sein erster Satz wird sicher in alle danach verfaßten Ecclesiologien eingehen ob seines revolutionären Neuansatzes des theologischen Bedenkens über das Wesen und die Aufgabe der Kirche! „Freude, Hoffnung, Angst und Leid der Menschen müssen das Handeln der Kirche bestimmen.“ Das Verb: „bestimmen“ ist ernst gemeint:Nicht bestimmt der Herr der Kirche, was und wozu seine Kirche ist,ein gewisser Jesus Christus, der aber in diesem Dokument nicht ein Mal erwähnt wird, sondern die Kirche müsse sich ganz auf ihre Adressaten kaprizieren, besonders ihren emotionalen Befindlichkeiten.

Was ist nun der Auftrag „unserer Kirche“, man beachte das besitzanzeigende „unsere“? „Denn unsere Kirche hat die Aufgabe, in unserer zerrissenen Welt die Frohe Botschaft sichtbar zu machen. Ihre Sendung ist es, sich aus Liebe zu Gott für die Menschenwürde und die Menschenrechte einzusetzen, für den Frieden in Freiheit, für Gerechtigkeit und die Bewahrung der Schöpfung.“

Was versteht dieser Text nun unter der Frohen Botschaft? Aus dem Text heraus ergibt sich dieser Gehalt der Frohen Botschaft: sich für die „Menschenwürde und die Menschenrechte einzusetzen“. Das ist nun nichts spezifisch Christliches und könnte von jedem atheistischen Humanisten und Anhänger der Französischen Revolution auch so vertreten werden.Das wird dann noch konkretisiert durch die Zielbestimmung: „Frieden in Freiheit, für Gerechtigkeit und die Bewahrung der Schöpfung.“ Meines Wissen stammt die Parole „Frieden in Freiheit“ von der CDU, ihrem Generalsekretär Geißler und ward gegen die Friedensbewegung gerichtet, dem eine zu große Nachgiebigkeit gegen Rußland vorgeworfen wurde: Wir müßten aufrüsten, um unsere Freiheit gegen Rußland zu verteidigen! Daß eine kirchliches Dokument von der Bewahrung der Schöpfung“ spricht, ist eine theologische Bankrotterklärung: Nur Gott kann seine Schöpfung bewahren, da sie das ganze Universum beinhaltet und nicht nur den einen Planeten Erde!


Aber viel wichtiger war diesem letzten Treffen doch der Kampf um die Demokratisierung der Kirche, der Kampf wider ihre hierarische Ordnung: „Mit der Synodalkonferenz wird die katholische Kirche in Deutschland ein Instrument gewinnen, um dauerhaft die systemischen Dimensionen des Machtmissbrauchs zu bekämpfen. Das Ziel der Synodalkonferenz ist es, Partizipation, Transparenz und Rechenschaft zu sichern, Diskriminierung zu

bekämpfen und Geschlechtergerechtigkeit zu fördern. Die Synodalkonferenz führt durch gemeinsame Beratungen zu gemeinsamen Beschlüssen.“


Hiermit soll ein neues nationales Leitungsgremium installiert werden,in dem das Laien-ZK und die Bischöfe bestimmen da den Kurs der Kirche.Aber nun wird es problematisch:Laut Dom radio vom 30.Jänner 2026: Bischof Overbeck rechnet mit Ja aus Rom zu neuem Kirchengremium handelt es sich bei der Synodalkonferenz um ein kirchliches Beratungsgremium, wohingegen das Abschlußdokument von dort zu treffenden Beschlüssen spricht! Klar ist, daß die Vertreter des Synodalen Weges zur Verdemokratisierung der Kirche ein nationales Entscheidungsgremium einsetzen wollen,das so den Bischöfen übergeordnet ist. Das ist aber mit der hierarchischen Struktur der Kirche unvereinbar. Will nun etwa Bischof Overbeck Rom dies neue Leitungsgremium als einen Beraterkreis verkaufen, das faktisch aber ein Leitungsgremium sein soll- so eine Neuvariante des „trojanischen Pferdes“?


Diese Abschlußerklärung zeigt aber in erschreckender Weise den Grad der Selbstsäkularisierung der Kirche.Die christlichen Gehalte spielen keine Rolle mehr, man segelt ganz unter der Flagge des Menschenrechts-humanitarismus.Die Erklärung zeigt aber noch eines überdeutlich, daß es geelungen ist, die Mißbräuchsfälle für das linksliberale Deformprogramm der Kirche zu instrumentalisieren. Das "Kirchenvolksbegehren" von "Wir sind Kirche" ist nun avanciert zum offiziellen Reformprogramm der Kirche in Deutschland. Das Mittel dazu war das Konstrukt der sogenannten "sexualisierten Gewalt",daß also nicht die Gewalt eingesetzt würde, um sexuelle Begierden zu befriedigen, sondern daß die Mißbräuche im Herrschaftsinteresse der Kleriker ausgeübt werden, also ein Beherrschungsmedium des Klerikalismus sei.


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