Donnerstag, 26. Februar 2026

Wenn Frauen nicht wollen, wie sie sollen: Die Internetseite „Feinschwarz“ nimmt den Kampf auf!

 

Wenn Frauen nicht wollen, wie sie sollen: Die Internetseite „Feinschwarz“ nimmt den Kampf auf!



Dies Problem hat das Urgestein des Feminismus, Simone de Beauvoir so auf den Punkt gebracht: „Keine Frau sollte berechtigt sein, zu Hause zu bleiben und ihre Kinder zu erziehen. Die Gesellschaft sollte anders sein. Frauen sollten diese Wahl nicht haben, gerade weil, wenn es eine solche Wahl gibt, zu viele Frauen diese Wahl treffen werden.“1Feinschwarz“ nimmt nun den Kampf gegen die Frauen auf, die die Frechheit besitzen, nicht so ihr Leben gestalten zu wollen, wie es ihnen die feministische Ideologie vorschreibt.Im Feuer der Kritik steht dabei die „TradeWives“ Bewegung, die der „traditionalistischen Frauen“, die „Hexen“ des 21.Jahrhundertes. In dem Artikel: TradWives: Wenn ein Buch von 1972 revolutionärer erscheint als ein Social Media Trend vom 23 Februar 2026 wird diese Bewegung wie folgt daimonisiert. Hinter diesem Lebensstil verbirgt sich ein Social Media Trend: „Junge Frauen, die sich in den sozialen Medien […] als traditionelle Hausfrauen inszenieren, werden TradWives genannt – ein Portemanteauwort gebildet aus traditional und housewives. In ihren Accounts verbreiten sie ihr Ideal einer nach traditionell heteronormativen Gesichtspunkten vergeschlechtlichten Aufgabenteilung. Sie entziehen sich den Anrufungen neoliberaler Vergesellschaftung an beruflichen Erfolg und fokussieren sich vollkommen auf reproduktive Tätigkeiten.“

In einfacheren Worten formuliert sind das Frauen, die ihren Lebensmittlpunkt in der Familie sehen, daß sie für ihre Kinder dasein wollen und im Familienleben ihre Erfüllung suchen. Sie wollen also genauso leben, wie es ihnen die Feministin Beauvoir und mit ihr alle Feministin nicht erlauben wollen!

Dennoch lohnt es sich genauer hinzuschauen, bei Accounts, die die Unterordnung der Frau propagieren und offensichtlich oder unterschwellig rechte Tendenzen aufweisen. Denn eines eint sie alle: Antifeminismus. “ Also, wenn eine Frau heiraten will, ihren Lebensraum primär in der Familie und der Erziehung der Kinder sieht, dann ist sie ein Opfer rechter Tendenzen geworden. Alles, was rechts ist, ist der Leserschaft dieser theologischen Internetseite das schlechthin Böse, sodaß nun jeder Leser weiß, was für Grauenhaftes diese traditionalistische Bewegung ist.

Aber es kommt noch ärger: „Für religiöse TradWives ist die Zuteilung der Geschlechterrollen dabei von G*tt gegeben und geht auf die Schöpfungserzählung zurück.“ Daß diese Geschlechterrolle“ direkt im 1.Timotheusbrief des Apostels Paulus grundgelegt wird, erwähnt dieser feministische Artikel selbstredend nicht, steht da doch geschrieben: „Die Frau wird aber gerettet werden dadurch, daß sie Kinder zur Welt bringt, wenn sie bleiben mit Besonnenheit im Glauben und in der Liebe und in der Heiligung.“ (2, 15) Der Apostel beantwortet im 12. Vers die Anfrage, ob denn Frauen es erlaubbar sei, in der Kirche zu lehren, negativ und zeigt der Frau nun im 15. Vers den Ort an, wo sie wen zu lehren habe: Daheim ihre eigenen Kinder. Feministin verurteilen das als eine ungerechtfertigte Subordination der Frau, statt zu erkennen, daß hier die Aufgabe der religiösen Erziehung geschlechtsspezifisch ausdifferenziert wird. Gerade das Amt der Einführung und Grundlegung des christlichen Gaubens wird hier der Mutter zugetraut, auf die dann aller weiterer Unterricht aufbauen kann und muß!

Daß die Schöpfungserzählung mit dem ersten Gebot Gottes: „Seid fruchtbar und mehret Euch!“ hier zugrunde liegt, ist für einen Bibelleser auch unübersehbar. Nur haben Feministin mit dem Gott der Bibel und dem Jesu Christi wenig im Sinne, sie glauben an eine Entität namens: „G*tt“.

Aber dann kann der Artikel Entwarnung geben: „Die Mehrheit der jüngeren Frauen in Deutschland orientieren sich an egalitären Vorstellungen“.Beauvoir hat sich durchgesetzt: Wenn die Frauen nicht freiwillig wollen, wie sie sollen, dann müssen sie dazu eben gezwungen werden. Welcher Ehemann verdient den heute so viel Geld, daß er damit eine ganze Familie finanzieren kann?Einst stimmten Karl Marx und die katholische Soziallehre darin überein,daß der Mindestlohn für einen Familienvater zur Finanzierung seiner Familie ausreichen müßte. Der „Feinschwarz“Artikel hat recht: Keiner Erwerbstätigkeit nachgehen zu müssen sondern stattdessen seinen Lebensmittelpunkt in der Familie zu legen, das ist ein Privilegium weniger Frauen, die meisten müssen arbeiten um des Geldes willen. Die Emanzipation der Frau besteht also darin, daß sie wie auch der Mann primär für den Arbeitsmarkt da zu sein hat und nur ein Familienleben führen darf, wenn das ihre Verfügbarkeit für den freien Arbeitsmarkt nicht limitiert. Phantastisch ist dabei, wie die bürgerliche Ideologie und auch der Feminismus den Zwang, arbeiten zu müssen, in ein Recht, arbeiten zu dürfen,uminterpretiert.Nur Reiche unterliegen diesem Zwange nicht. 



 

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