Dienstag, 24. Februar 2026

Was sind die wahren Kernpunkte des 2. Vaticanums? „Communio“ beleher uns!

 

Was sind die wahren Kernpunkte des 2. Vaticanums? „Communio“ beleher uns!



Angesicht des Konfliktes Roms mit der traditionalistischen Piusbruderschaft, sie erkläre, nun neue Bischöfe weihen zu wollen, offenbart uns der „Communio“ Artikel: „Kommt es zum Schisma?: Der Papst und die Pius-brüder am Scheideweg“ am 21.Februar 2026 von Prof Tück, warum die Piusbruderschaft ohne irgendeine Relativierung das ganze 2.Vaticnum anerkennen müsse. Die Konzilzdokumente enthielten nämlich unhintergehbare Entscheidungen, die jeder Katholik zu bejahen habe,

So heißt es dann in diesem Artikel: „Würde die Piusbruderschaft ohne Revision ihrer theologischen Positionen in die volle Gemeinschaft der katholischen Kirche zurückkehren, stünde die Gefahr im Raum, dass ein Trojanisches Pferd lanciert würde, das antiökumenisches, antijüdisches und antidemokratisches Ideengut einschleusen würde.“

Daraus ergibt sich, daß das Kernanliegen des 2.Vaticanums die Ökumene, ein Projudaismus und die Bejahung der Demokratie sei. Zu der Thematik der Ökumene und der Bejahung der Religionsfreiheit äußert sich dann der Artikel so: „Oder sollen Nichtkatholiken wieder als >Häretiker< und >Schismatiker<, Nichtchristen als >Götzenanbeter> und Anhänger >falscher Religionen< tituliert werden?“ Diese rein rhetorisch gemeinte Frage hat aber die Katholische Kirche bis zum 2.Vaticanum bejaht. Schon im Alten Testament werden die andere Götter Verehrende als Götzenanbeter qualifiziert und so urteilt auch das Neue Testament. Das Konzil zu Trient verurteilt viele Lehren der Reformatoren als häretisch und den Ungehosam wider den Papst als chismatisch. Selbsterständlich hat die Kirche bis zum 2.Vaticanum alle nichtchristlichen Religionen als „falsche Religionen“ beurteilt. Offensichtlich versteht der Autor dieses Artikels das 2.Vaticanums so, als wenn es die Gleichwahrheit aller Religionen lehrt und damit auch ihre Gleichgültigkeit.

Aber dann wird gar noch die Holocaustkeule geschwungen:“Vor allem im Gespräch mit dem Judentum wären Irritationen zu erwarten. Das Konzil hat jeden Antijudaismus verurteilt und die wurzelhafte Verbindung zwischen Israel und der Kirche betont. In der Piusbruderschaft aber werden Juden auch nach dem Zivilisationsbruch der Shoah noch als "Gottesmörder" bezeichnet, solange sie Jesus Christus nicht als ihren Herrn anerkennen.“ Läßt man nun die Polemik auf sich beruhen, bleibt der Vorwurf übrig, daß die Piusbruderschaft immer noch lehrt, daß ein Jude um seines Heiles willen den christlichen Glauben anzunehmen habe! Das bezeugt so das gnze Neue Testament und hat so auch die Kirche in ihrer Treue zum Missionauftrag Jesu Christi immer so gelehrt. Nun soll das Faktum, daß Juden Grauenhaftes in Auschwitz erlitten haben, ein, nein das Argument sein, ihnen das Evangelium nicht mehr zu verkünden! Das ist mehr als absurd, denn was kann einem Menschen Besseres verkündet werden als die Wahrheit und warum soll nun erlittendes Leid ein Argument sein, dem Gelittenhabenden die Wahrheit nicht mehr zu verkünden?

Diesen Standunkt kann nur der einnehmen, der meint, daß der christliche Glaube für das Heil irrelevant sei, da jeder Mensch ja in der ihm eigenen Religion das Heil finden könne und der Atheist, wenn er nur seinem Gewissen folge. Das 2.aticanum lehre also die Gleichgültigleit der christlichen Religion und dazu müsse nun auch die Piusbruderschaft ihr „Amen“ sagen.

So unnsinnig kritisierten nun die Traditionalisten die Errungenschaften des Reformkonziles: „Liberté – durch die Anerkennung der Religions- und Gewissensfreiheit habe man dem Irrtum Rechte eingeräumt, die Wahrheit des Glaubens verraten und dem Relativismus Tor und Tür geöffnet.“ „Fraternité – durch die ökumenische Öffnung habe man eine >Fraternisierung mit Schismatikern und Häretikern< vollzogen, durch das Gespräch mit den >falschen Religionen< dem Synkretismus Vorschub geleistet.“

Nun kann man aber nicht verkennen, daß all diese kritisierten Positionen der „Communio“-Artikel selbst vertritt durch seine Behauptung der Gleichgültigkeit aller Religionen. Wenn wahr nicht mehr von unwahr distinguiert wird, sind dem Snkretismus und dem Relativimus die Tore weit geöffnet.

Bezeichnend ist hierbei der Anthropozentrismus: Wie gehen wir mit den Andersgläubigen und Atheisten um ohne zu fragen, wie Gott denn die Andersgläubigen und Ungläunbigen beurteilt.Humanitär sei es eben ganz im Geiste der Menschenrechtsideologie, die Religion des Anderen und die eigene für gleichgültig zu deklarieren, um so ein friedliches Miteinander zu ermöglichen. „Über Glaubens- und Religionsfragen streitet man eben nicht! Das wnn äre ein unzivilisiertes Verhalten!“ Und dann stören diesen Religionsfrieden der Vergleichgültigung aller Religionen diese Jesusgläubigen, indem sie urteilen, daß nur Jesus Christus die Wahrheit ist!Wenn dieser Theologieprofesor mit seiner Deutung des 2.Vaticanums recht hätte, dann hätte sich die Kirche mit diesem Konzil selbst aufgegeben!



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