Sonntag, 7. Februar 2016

Eine geniale Idee zum Reichwerden- keine Satire sondern:nichts ist satirischer als die Wirklichkeit

Ein Mann in Deutschland hatte einmal einen phantastischen Geistesblitz, wie er sicher Millionär wird. Er erstellte eine Zeitung, mit allerlei Artikeln zu diesem und jenem, unterhaltsam...aber der Inhalt ist jetzt völlig ohne Belang. Das Vertriebssstem machte die Genialität dieses Konzeptes aus: Er ließ seine Zeitung täglich an jeden Haushalt verteilen. Auch Schilder wie: Keine Werbung!, Keine Umsonstzeitungen! hinderen diese Zeitungen daran, ihren Weg zum potentiellen Leser zu finden!
Jetzt kommt der Höhepunkt: Am Ende des Jahres erhielt jeder Bundesbürger eine Rechnung zugestellt. Er muß die Zeitungen bezahlen! Denn weil er die Möglichkeit gehabt hatte, sie täglich zu lesen,muß er sie auch bezahlen! Auch eine etwaige Entfernung des hauszugehörigen Briefkastens entpflichte ihn nicht vom Zahlenmüssen, denn dann würde er eben die Zeitung vor die Türe gelegt bekommen.
Da wir nun im Zeitalter des Internet leben, stellte dieser kluge Mann seine Zeitung auch ins Internet und verlangte dafür auch von allen eine Gebühr, denn jeder könne ja seine Seite anklicken und die reine Möglichkeit des Lesenkönnes muß bezahlt werden!
Wie ist das möglich, fragen jetzt Sie sich als etwas irritierter Leser? Ganz einfach! Sie müssen nur ARD/ZDF usw. heißen und schon verdienen sie so Unmegen von Geld, weil ihre Aussendungen von jedermann gesehen bzw. gehört werden können, muß auch jeder diese Sender bezahlen! Und wenn er die Programme dieser Sender gar nicht einschaltet und nicht einschalten will? Macht nichts: immer muß der Deutsche Michel bezahlen. Das Geheimis dieses umwerfenden Erfolges: ARD/ZDF und Konsorten versprechen den staatstragenden Parteien hundertprozentige Hofberichtserstattung und dafür werden sie damit belohnt, sich quasi per Steuern finanzieren zu dürfen! Auch wenn keiner sie mehr einschaltete, verdienten sie Unmengen von Geld durch diese Zwangsabgabe. Und da die politisch Mächtigen wissen, was für einen getreuen Diener sie da an der Leine haben, sagen sie Ja zu dieser Zwangsfinanzierung! Und jeder Bürger muß nun zahlen, auch wenn er die Programme ob ihrer dürftigen Qualität nicht ein mal einschaltet! Aber was interessiert den Machern der Programmme ihr Publikum, wenn sie ihr vieles Geld auch ohne einen einzigen Zuschauer bekommen, wenn sie nur den Vorgaben der Politik folgend ihr Programm machen! 
Ähnlichkeiten zu dem in der DDR so sehr beliebten Sendung: "Der schwarze Kanal" von Karl-Eduard Arthur von Schnitzler kann es aber nicht geben, da im wiedervereinten Deuschland "bunt" (das ist: rot- grün plus die Homosexfahnenfarben) das einzig politisch zulässige Farbengemenge ist unter Ausschluß von schwarz und braun, von conservativ und rechts!  
(Vgl hierzu: Gieriger Staatsfunk, Junge Freiheit 5. 2. 2016)                   

Samstag, 6. Februar 2016

Kardinal Marx neueste Einsichten

Wenn wir Kardinal Marx richtig verstehen in seinem Interview, daß er am 6.2. des Jahres der Neuen Passauer Presse gab, (Kath net berichtet darüber am selbigen Tage), dann ist es unchristlich und zutiefst unmoralisch, wenn ein Einbrecher in das Haus des Bischofes sich Einlaß verschaffte, um sich da dann zu bereichern, wenn dann der Hauseigentümer die Polizei holte, um ihn festnehmen zu lassen. Denn es handelt sich bei diesem illegal Einbrechenden ja um einen "Flüchtling", der sich nur am fremden Eigentum bereichern will, weil ihn seine Not dazu antreibt! Denn: Wenn er keine Not und keinen Mangel litte, würde er ja nicht einbrechen, um sich so zu besorgen, was er nötig hat! Die christliche Barmherzigkeit verlangt nun, daß die Tatsache der illegalen "Einreise", sein Einbrechen übersehen wird, der "Flüchtling" stattdessen mit einer guten Aufnahme und Erstversorgung beglückt wird: Der Kühlschrank und der Weinkeller des Bischofes stehen weit offen für jeden Eindringling und auch ein "Begrüßungsgeld" ist schon bereit gelegt, denn wie sollte der Eindringling in München ohne Geld gescheid leben können.  
Eigentlich sollte es ja nach dem zugegebenermaßen nicht mehr hoch im Kurs stehenden Apostelfürsten Paulus die Aufgabe des Staates sein, unerlaubte Handlungen zu bestrafen (Röm 13, 1-7), und nicht illegal Einreisende zu belohnen und so noch zusätzlich Anreize zu schaffen für eine unerlaubte Einwanderung. Wie es das Recht jedes Wohnungsbesitzers ist, nicht jeden beliebigen Menschen bei sich Unterkunft mit Vollpension zu gewähren, bloß weil er das haben will, so ist es auch das Elementarrecht jedes Staates nicht jedem Aufnahme zu gewähren, bloß weil er danach verlangt! Es gibt nämlich kein Menschenrecht, daß es mir erlaubt, in jedem Staate, wo immer ich auch will, wohnen zu dürfen, nur weil ich meine,daß ich in dem von mir ausgesuchten Staate besser leben werde als in dem, in dem ich jetzt bin! 
Zudem muß auch mal etwas Theologisches bedacht werden: Es ist kein Zufal, wo ich als was geboren werde, sondern Gottes Wille. Damit ist mir, daß ich als Mann oder Frau, als Deutscher oder Russe zur Welt komme nicht nur eine Gabe Gottes sondern auch eine Aufgabe: Ich soll sein, was ich bin und dazu gehört eben auch, daß ich den Lebensraum, in den ich hineingeboren wurde, als meinen Lebensort auch bejahe, in dem ich da lebe und meine Pflichten dem Lebensort gegenüber erfülle. 
Aber der Begriff der "Barmherzigkeit" erfreut sich heuer ja so großer Beliebtheit, weil in seinem Namen die Außerkraftsetzung von Recht und Ordnung in der Kirche gefordert wird: Barmherzigkeit heißt eben, daß Menschen, die nach dem Gesetz der Kirche, fußend auf dem göttlichen Gesetz nicht die Kommunion empfangen dürfen, sie doch empfangen sollen, wie wohl auch in Bälde erste Reformkatholiken, dem leuchtenden Beispiel evangelischer Landeskirchen folgend, den Ehesegen für Paare einfordern werden, die ihn nicht empfangen können und dürfen. So lockt die süße Anarchie als Exodus aus der Katholischen Gesetzes- und Ordnungskirche. Auch der Staat soll dann eben seine Ordnung aufgeben, sein Recht, zwischen Dazugehörenden und Nichtdazughörenden zu unterscheiden!   
Anbei: Gerüchte besagen, daß die Bundeskanzlerin von Parteifreunden zum Rücktritt gedrängt wird, weil ihre Politik den Wählern nicht mehr zumutbar sei! Wäre Kardinal Marx nicht der ideale Nachfolger im Bundeskanzleramt so als Vollblutpolitiker mit christlicher Ummäntelung!    
             

Freitag, 5. Februar 2016

Das neue(?) Feindbild: der conservative und rechte Christ

"Das Forum Deutscher Katholiken gilt nicht nur reformorientierten Christen als rotes Tuch, als ein Verein Ewiggestriger. Kritiker werfen ihm vor, gegen Homosexuelle und ‚Genderwahnsinn‘ zu wettern und in der Flüchtlingskrise Ängste vor einer Islamisierung des Abendlandes zu schüren. Zudem pflege es eine Nähe zur rechtspopulistischen Pegida-Bewegung und zur ultrakonservativen christlichen Bloggerszene." So "berichtete" die Badische Zeitung, zitiert nach Kath net vom 4.2.2016:"Badische Zeitung verleumdet Katholiken" über das Forum Deutscher Katholiken. Die FAZ entdeckte schon vorher dies liebgewonne Feindbild. Unter der Überschrift: "Konservative Christen. Die Radikalen" führte die Anti-AfD-Expertin Fr. Bednarß  am 1.2 des Jahres ihren heroischen Kampf gegen conservative und rechte Christen fort. Wer praktizierte Homosexualität für eine Sünde erachtet, die Auflösung der Geschlechter nicht bejaht und nicht der Meinung ist, daß ein Land  unbegrenzt viele Asylanten aufnehmen und verpflegen kann, und sich dann noch für den Lebenschutz einsetzt, das Töten von ungeborenen Kindern als ein Verbrechen ansieht,   der ist eben conservativ, rechts, ultraconservativ, rechtspopulistisch und irgendwie auch schon rechtsradical. Damit gilt jeder Katholik, der in diesen grudlegenden Fragen (Abtreibung, Homosexualität, die Lehre von Mann und Frau)die Lehre der Kirche vetritt, als unanständiger Mensch, denn das und nur noch das besagt die Qualifzierung von jemandem als "rechts". 
Selbstverständliche Praxis dieses Kampfes ist es, alle realen Probleme des Lebens, daß es eben den Willen zur Islamisierung Europas gibt, und es versucht wird, dies Ziel zu erreichen, daß es Ausländerkriminalität gibt und daß nun wirklich in Köln deutsche Frauen massivst sexuell belästigt wurden und zwar nicht von Pegidaanhängern, einfach ausgeblendet wird. Ruft wer: "Es brennt!", beseitige man den Rufer und der Brand existiert nicht mehr. Probleme gibt es in unserem Lande nur, weil Rechte und conservative Gespenster sehen in rein demagogischer Absicht. Hätte Bertold Brecht seinen "Kongreß der Weißwäscher" heuer verfaßt, man könnte meinen, es bezöge sich auf solche Antirechtsschreiber! Brecht hat ja in seinem Theaterstück Intellektuelle vor Augen, die im Auftrage der Regierenden dem Volke die Welt so zu erklären haben, wie es den Auftraggebern gefällt. Reale Probleme sind halt nur Erfindungen von rechten Demagogen- denn im Merkelland ist alles gut, nur nicht, daß es noch Conservative und Rechte gibt!  Gab man sich einst gern links, um im Namen der zukurzgekommenen, der Benachteiligten gegen die Regierenden und Mächtigen im Lande die Stimme zu ereben, so wird dies heuer als "rechtspopulistisch" diffamiert. Jetzt steht man ganz und gar auf der Seite der Bundeskanzlerin und verteufelt jede Kritik an ihr. So lebt es sich gut.  
Interesessant ist, daß die Leib-und Magenlieblingsparole linksliberaler Ideologe, die der Toleranz heuer fast ausschließlich nur noch dazu gebraucht wird, zu diktieren, wer aus dem öffentlichen Diskurs auszuschließen ist. Die Parole: "Nazis raus" beinhaltet heuer eben auch den Ausschluß conservativer/rechter Christen aus der Öffentlichkeit. Und damit stehen wir vor einem weiteren Feindbild: Facebook und die "ultaconservative" katholische Bloggerszene. Daß es im Internet noch so viel Freiheit gibt, ist den Blockwarten der Politischen Korrektheit der Skandalon schlechthin! Man schießt sich auf diesen Feind ein, in der Erwägung, daß die Politik der Kanzlerin nur deshalb so unpopulär geworden ist, weil in solchen Medien so kritisch über die berichtet wird. Merke: ohne Kritiker wäre die Welt in Ordnung. Ein beachtlicher Stellungswechsel der "Linken" zeichnet sich damit ab: Stand "inks" wie auch "linksliberal" einst für kritisch dem Bestehenden Gegenübersein, so steht es heuer für das große Jasagen: So wie es ist, ist es gut (nur daß die Katholische Kirche sich der guten Welt noch nicht hinreichend eingepaßt hat) und alle Kritiker,und das sind nun die Rechten und Conservativen sind Demagogen, die Probleme sehen, wo es keine gibt. Denn Köln, die sexuellen Übergriffe da, hätte es ja gar nicht geggeben, hätten sich alle Medien politisch korrekt verhaltend darüber geschwiegen. 
Für den kirchlichen Raum ist dieser Kampf gegen Conservative und Rechte Christen der Kampf um die unbedingte Vorherrschaft der Politischen Korrektheit in der Kirche. Und gerade deshalb polemisiert die FAZ-Artikel: "Konserative Christen. Die Radikalen" gegen "Kirche in Not", weil die kritisch sich zurPoitischen Korrektheit verhält. Wer das tut, ist eben nicht nur für die FAZ kein zumutbarer Christ mehr.  Die Politische Korrektheit steht dabei für den unbedingten Willen zur Auflösung der alten abendländischen Ordnung (Ehe, Volk und Stadt und Kirche) zugunsten der Neuen Weltordnung mit Einheitsstaat und Einheitsmenschheit mit Einheitskultur! 

Aber nun soll doch noch ein etwas irrtierender Gedanke eingeschoben werden: Besteht diese Feindschaft nicht zu recht gegen uns conservative/rechte Christen, denn der politisch Korrekte will doch all das nichten, was uns die Wahrheit ist? Ist der nicht der Feind von Ehe, Familie, Volk und Staat und der traditionellen Moral im Geiste der neuen Weltordnung, in der für all dies kein Platz mehr ist?                

Donnerstag, 4. Februar 2016

Die Geisteskämpfe unserer Zeit- eine Grobskizze zur Neuen Weltordnung

Drei Ordnungen des Lebens stehen im Mittelpunkt des heutigen Geisteskampfes: die Ordnung von Religion und Kirche, die von Volk und Staat, die von Mann/Frau zur Ehe. Wo Ordnung ist, da evoziert dies immer auch den Willen zur Auflösung dieser Ordnungen.  

Religion und Kirche:
Die Katholische Kirche ist die Organisationsform, in der die wahre Religion ihre sachgemäße Gestalt gefunden hat. Gerade als diese wird sie nun angegriffen durch die radicale Antithese, daß jede Religion unwahr sei (der Atheismus), oder durch den Indifferentismus, daß alle Religionen gleich wahr seien. 
Wenn die Katholische Kirche ihr adäquates Verhältnis zum Staat in der Konstantinischen Epoche gefunden hat, als Thron-und Altarbund, so soll sie jetzt zurückentwickelt werden zu einer bloßen Privatreligion, die sich der neuen öffentlichen Religion der Politischen Korrektheit und des Holocaustes subordiniert. 
Innerkirchlich wird ob der Auflösung der Konstantinischen Epoche mit dem Ende der drei Monarchien in Deutschland, Österreich und Rußlands nach dem 1.Weltkrieg eine Anpassung der Kirche an die moderne Gesellschaft gefordert. Das 2. Vaticanum als Selbstbestimmungsversuch des Ortes der Kirche nach dem Ende des christlichen Abendlandes gilt dabei den Modernisten als der Anfangspunkt der Strategie der Kirche, durch ein konsequentes Sicheinpassen in die moderne/postmoderne Welt das Überleben der Institution Kirche zu sichern.Die Kirche ist faktisch gespalten in den Teil, der die Kirche bewahren will und den, der sie modernisieren will. 
Zur Modernisierung gehört dann auch die Anerkennung aller anderen Religionen als gleich wahre und somit der Verzicht auf jede missionarische Praxis. Darüberhinaus soll die Theologie politisch korrekt umgeformt werden: Als wahr kann in der Kirche nur gelten, was den Normen der Politische Korrektheit entspricht. Die Kräfte der Auflösung sind stark; es scheint manchmal so, als wenn der jetzige Papst diese Auflösungstendenz unterstützen würde! Auf dem Kampfgebiet der Morallehre heißt dies, daß unter der Parole der Gewissensfreiheit jede kirchliche Morallehre letztlich als unverbindlich erklärt werden soll. 

Volk und Staat
Hat ein Volk in dem Konzept des Nationalstaates seine ihm gemäße Gestalt gefunden, um vom Volk an sich zu einem sich selbstbewußten Volk zu werden und durch seinen Staat seinem Leben Gestalt zu geben, eine ihm gemäße, so ist hier der Kampf gegen diese Ordnung am offenkundigsten a) durch die Propagierung von multikulturelen und multiethnischen Gesellschaften, denen dann nur noch ein Verwaltungsstaat ein Gegenüber ist, der ein Minimum an einem Miteinander der sich in Parallelgesellschaften auflösenden Gesellschaft ermöglichen soll, b) durch die Subordinierung der Staaten unter transnationale Organisationen, die den Eine-Welt-Staat vorbereiten sollen, in dem dann alle Völker aufgehen sollen in einem Einerleimenschtum, c) durch die Propagierung eines radicalen Individualismus, dem alles Gemeinschaftliche als Bedrohung individueller Freiheit erscheint. Grundlegend ist dabei, daß ob des Primates der Ökonomie der vollkommen freie Weltmarkt geschaffen werden soll, der jede nationale Besonderheit und Selbstbestimmung auflösen soll. Es soll nur noch den bindungslosen Menschen als Produzenten und Konsumenten, als Verkäufer und Käufer geben, dem alles zur käuflich erwerbbaren Ware geworden ist. Kultur ist nur noch ein Konsumgut und die Politik hat nur noch die Aufgabe, der Wirtschaft zu dienen.

Mann/Frau und Ehe
Wenn in der Ordnung der Ehe der Mann und die Frau die ihnen gemäße Gestalt des Zusammenlebens gefunden haben, dann ist der Krieg gegen diese Ordnung der diese Ordnung beständig begleitende Schatten. Der Feminismus, jetzt aktuell mit seiner Genderideologie wie die Homosexbewegung sind die bekanntesten Feinde dieser Ordnung. Oft wird aber übersehen, daß schon die Romantik um der wahren Liebe willen diese Ordnung in Frage stellte und daß der Wirtschaft diese Ordnung ein Ärgernis ist, weil sie Menschen davon abhält, ganz, uneingeschränkt der Wirtschaft zur Verfügung zu stehen. Das Ideal ist dabei letztlich, daß Sexualität -ohne daß Kinder entstehen- praktiziert wird und daß die Menschen künstlich, ohne gelebte Sexualität entstehen und staatlich aufgezogen werden! 

Die neue Weltordnung
Wo der Wille zur Auflösung dieser drei traditionellen Ordnungen ist, da ist auch der Wille zur Etablierung einer neuen Weltordnung! Das Konzept der einen neuen Weltordnung, gekennzeichnet durch den Primat der Ökonomie ( alles  ist der Wirtschaft zu subordinieren), die Auflösung aller Völker zu einer Einheitsmenschheit, bestehend aus atomisierten Individuen mit einer Welteinheitsreligion und Kultur, regiert von einem einzigen Weltstaat.  
Das ist das Endziel der Globalisierung, der weltweiten Ausdehnung der angloamerikanischen Kultur über die ganze Welt.  Die "Asylkrise" ist dabei ein Moment zur Erschaffung dieser Neuen Weltordnung durch die Herbeiführung der Auflösung der Völker durch Massenimigration! 
Es gibt Widerstände gegen diese neue Weltordnung: am bekanntesten der Islam, der in seinem radicalen Flügel als Alternativkonzept eine islamische Einheitswelt erstrebt. Die Kommunitische Bewegung ist seit 1990 nicht mehr existent, aber ein neuer Nationalismus kündigt sich in europäischen Ländern an als Widerstandsform gegen diese Neue Weltordnung! (In Frankreich der Front National,in Deutschland die Pegida und die AfD, um nur zwei zu nennen neben Ungarns und Polens nationalconservativen Regierungen und Rußland unter der Führung von Putin! )
Die Katholische Kirche und selbstredend der Protestantismus dagegen mausern sich leider zu den propagandisischen Apologeten der Neuen Weltordnung, auch durch ihre Praxis des interreligiösen Dialoges!   

Der Kampf zwischen der alten Ordnung mit ihren drei Zentren von Kirche, Nationalstaat und Ehe und der Neuen Weltordnung bestimmt das Geistesleben unserer Zeit! Unklar ist, wie sich das Konzept der Neuen Wetordnung zu den dem Freimaurertum zugesagten Willen zur Weltbeherrschung verhält oder zu den von nur wenigen als echt erachteten "Protokollen vom Zion".  Entscheidender ist aber wohl der Primat der Ökonomie, der diese eine Universalgsellschaft erstrebt, in dem alles zur frei käuflichen Ware werden soll ohne jede Begrenzung.                       

Mittwoch, 3. Februar 2016

Alle Religionen gleich wahr?

J.Vennari schreibt in seinem Artikel:"Häresie im interreligiösen Video des Papstes" (Priesterbruderschaft St.Pius X.,Mitteilungsblatt Februar 2016, S.32f): "Am Tag des Todes von Papst Johannes Paul II.erhielt ich einen Anruf von einer jungen Dame aus Neuseeland,[...].Sie arbeitete in einer Situation, wo sie mit Moslems und Hindus zu tun hatte.Als sie diesen Nichtkatholiken mit Sanftmut und Nächstenliebe sagte, sie müssten zur einen wahren katholischen Kirche konvertieren, um ihre Seele zu retten, lachten die Muslime und Hindus sie aus:"Dein Papst ist nicht dieser Meinung", kicherten sie unter Berufung auf Papst Johannes Paul II.
"Ihr Papst lehrt dies nicht. Ihr Papst mit seinen interreligiösen Aktionen vermittelt dies nicht. Ihr Papst betet mit dem Dalai-Lama und mit Hindus. Ihr Papst besucht Moscheen und küsst den Koran.Sie halten mit ihrem eignn Papst nicht Schritt. Warum sollten wir auf Sie hören?"  
Offenkundig werden hier diese interreligiösen Akte des Papstes, das Miteinanderbeten und gar der Korankuß als Aufwertung der anderen Religionen angesehen und zwar der Gestalt, daß nun der Papst selbst lehrt, daß jede Religion zum Heil des Menschen genüge. Kein Muslim, kein Hindu bedürfe der Konversion zur Katholischen Kirche, um seine Seele zu retten! Diesem Eindruck entspricht ja nun auch faktisch die "missionarische" Praxis der Kirche, die unter dem Titel der Mission faktisch nur noch Diakonie betreibt und den interreligiösen Dialog, dessen Ziel aber nicht die Bekehrung der Andesgläubigen ist: Man will sich gegenseitig kennen lernen!

Der Autor zitiert dann Papst Gregor XVI.:
"Gehen wir zu einer weiteren schwerwiegenden Ursache von Übeln, unter denen die Kirche zu Unserem Leidwesen leidet- der Gleichgültigkeit in Glaubenssachen, auch Indifferentismus genannt. Das ist jene verkehrte Meinung, die sich durch die Bosheit ruchloser Menschen überall verbreitet.Danach ist es möglich, das ewige Seelenheil durch jedes beliebige Glaubensbekenntnis zu erlangen, wenn die Sitten nach den Regeln des anständigen und ehrbaren Lebens ausgerichtet sind." (S.33f)          
Damit skizziert dieser Papst kurz und prägnant das moderne Konzept des Pelagianismus, daß, wenn der Mensch nur irgendwie gottgläubig ist und anständig lebt, er seines ewigen Heiles gewiß sein kann. Und wenn man dann scharf nachfrägt, wird auch noch der Gottglaube als nicht unbedingt heilsnotwendig abgetan, es reiche doch das anständige Leben und das beinhaltet eigentlich nur, daß der Mensch gemäß seinem individuellen Gewissen sein Leben führe. 

Das kommt an! So verkündete auf dem Religionstreffen zu Assisi 2011 ein Vertreter der Yorubareligion: 
"Wir müssen immer daran denken, dass unsere eigene Religion, zusammen mit den Religionen, die von anderen Menschen praktiziert werden, gültig und wertvoll ist in den Augen des Allmächtigen, der uns alle mit einer solchen Vielzahl unterschiedlicher Lebensweisen und Glaubessystemen geschaffen hat." (S.35)   
Weil Gott auch der Schöpfer aller Religionen ist, sind alle Religionen gleich-gültig und Gott gleich genehm! Das evoziert notwendigerweise die Frage, wozu dann Gott noch ein Mensch wurde, das Kreuz auf sich nahm, wenn die bis dahin existierenden Religionen zum Seelenheil völlig ausgereicht hätten! Ja, war denn nicht die ganze Kirchengeschichte seit dem Völkerapostel Paulus ein einziger Irrtum- hätte man uns Germanen nicht Wotan und Odin mitsamt dem ganzen germanischen Götterglauben lassen sollen, statt daß da dieser dogmatisch verblendete Bonifatius uns zum Katholischen Glauben bekehrte? Man imaginiere sich doch mal, wie schön es gewesen wäre, wenn statt der Germanenmission schon damals der "interreligiöse Dialog" praktiziert würde: Bonifatius mit einem Germanenhäuptling, ehrfurchtvoll vor einem Wotanheiligtum: Immer wo ein Gott verehrt wird, da wird der Gott Jesu Christi verehrt- bleibet in eurer Religion und so ist der Himmmel offen für euch!, predigte dann Bonifatius! Jesus Christus völlig überflüssig!      

Dienstag, 2. Februar 2016

Zu verschweigende Wahrheiten , wie der praktizieten Homosexualität

 „Homosexualität als Sünde darzustellen, ist verletzend“, sagen Sie tatsächlich im Interview mit der Oldenburger Nordwest-Zeitung, berichtet  Kath net 1.2. 2016 über  Bischof Koch in einem offenen Brief an ihn. Das wirft Fragen auf! Ist es für jeden Menschen, der sündigte, verletzend, wenn er als Sünder beurteilt wird? Soll so die Kirche ganz darauf verzichten, etwas als Sünde zu beurteilen, weil das den, der solches tut, verletze? Oder ist die Homosexualität eine besondere Sünde, die deshalb so nicht bezeichnet werden darf, weil das in nicht zumutbarer Weise den Homosexualität Praktizierenden verletze?
Wenn der Katholische Katechismus eindeutig die praktizierte Homosexualität als Sünde beurteilt, ist dann Bischof Kochs Votum so zu deuten, daß der Katechismus Wahrheiten aussagt, die die Kirche heuer nicht mehr verkünden sollte, weil sie Menschen verletzen könnte? Dann könnte die moralteologische Wahrheit weiter im Katechismus stehen bleiben, nur sollte diese Wahrheit aus Opportunitätserwägungen heraus nicht mehr vekündet und gelehrt werden auf der Kanzel und im Religionsunterricht und schon gar nicht im Gespräch mit homosexuell Lebenden.
Oder meint der Bischof damit, daß die Beurteilung der prakizierten Homosexualität als Sünde ein Fehlurteil des Katechismus sei? Auf der Internetseite von Domradio vom 21.2. 2015 unter der Überschrift: "Gegen verletzenden Umgang" liest sich das so: 

"Ich kenne homosexuelle Paare, die Werte wie Verlässlichkeit und Verbindlichkeit in vorbildlicher Weise leben", so Koch, der die Kommission für Ehe und Familie der Deutschen Bischofskonferenz leitet. Der Bischof hob hervor, dass nach katholischer Lehre "geistige und sexuelle Liebe unbedingt zusammengehören". "Leider gelingt es uns oft nicht, das rüberzubringen", räumte er zugleich ein.

Das ist fast zu eindeutig für ein Bischofsvotum! Wenn der Katholische Katechismus urteilt, daß nur die prakizierte Homosexualität Sünde sei und so Homsexuellen ein Leben in Enthaltsamkeit empfiehlt, damit sie nicht sündigen, sagt dieser Familienbischof, daß es zur Liebe, und damit auch zur Liebe unter Homosexuellen dazugehöre, daß die geistige Liebe auch als sexuelle gelebt wird. Deshalb kann die Kirche Homosexuellen nicht die Enthaltsamkeit abverlangen. Dann urteilt er, daß in homosexuellen Partnerschaften Secundärtugenden wie Verläßlichkeit und Verbindlichkeit "in vorbildlicher Weise" gelebt werden. Damit haben für diesen Katholischen Bischof homosexuelle Partnerschaften gar einen vorbildlichen Charakter.Was dem Katechismus eine Sünde ist, hat für diesen Bischof gar einen Vorbiildcharakter! Die Werte der Verläßlichkeit und Verbndlickeit gelten als Secundärtugenden, weil sie nicht an sich schon etwas Gutes sind, sondern es nur sind, wenn sie ausgerichtet sind auf ein gutes Ziel. So ist bei einem Handwerker Veläßlichkeit und Verbindlichkeit in seiner Berufspraxis etwas Positives. Wenn man aber von einem "Mitarbeiter" der Mafia urteilt, er zeichne sich in der Ausübung seiner Aufträge durch Verbindlichkeit und Verlässichkeit aus, dann ist das keine Tugend! Oder würde jemand eine Prostituierte loben, weil sie verläßlich in ihrer Berufspraxis ist und sie gar als Vorbild an Verbindlichkeit rühmen? 
Diesem bischöflichen Lob auf die in einer homosexuellen Beziehung gelebten Werte liegt ein spezifisches Verständnis der moraltheologischen Konzeption des Gradualismus zu Grunde.Wenn etwas moralisch Gesolltes nicht vollkommen, wie es eigentlich gelebt werden sollte, realisiert wird, dann ist auch eine teilweise Realisierung noch etwas Positives, auch wenn es nicht der gesollten Realisierung entspricht. Man kann sich dies an einem sehr simplen Beispiel veranschaulichen: Die Nächstenliebe verlangt von uns mehr als die Höflichkeit, aber wenn wir dann wenigstens allen Menschen gegenüber höflich sind, dann ist das auch schon etwas Positives, auch wenn die Praxis der Höflichkeit dem Gebot der Nächstenliebe nicht Genüge tut. Sie ist eben nur eine graduelle Verwirklichung der geforderten Nächstenliebe, aber sie ist auf jeden Fall etwas Gutes gerade auch wegen ihrer Ähnlichkeit zur Nächstenliebe. 
Da aber der Zweck der Ehe die Nachkommenschaft ist, dann kann eine Homosexpartnerschaft niemals als graduelle Realisierung der Ehe bezeichnet werden, weil sie gerade das ausschließt, was den Zweck der Ehe ausmacht! Als eine graduelle Realisierung der Ehe könnte dagegen dieser konstruierte Fall angesehen werden: Wenn eine Frau gegen ihren Willen von ihrem Mann geschieden wird, kinderlos, und sie nun eine Beziehung mit einem anderen Mann eingeht und mit ihm ein Kind bekommt.Da sie nicht mehr heiraten darf, weil ihre Ehe gültig geschlossen unauflöslich ist, sie aber eine Familie gründen will, deshalb hat sie ja geheiratet, ist das für sie die einzige Möglichkeit,noch Mutter zu werden und eine Familie zu gründen. In diesem Falle, weil hier der Ehezweck realisiert wird nur nicht in der Form der Ehe, weil die ihr unmöglich geworden ist, ist so von einer graduellen Realisierung der Werte der Ehe zu sprechen! 
Aber eine Homosexpartnerschaft ist das eben nicht und kann es nicht sein, weil sie dem Hauptzweck der Ehe widerspricht! Ob das dieser Familienbischof nicht weiß? Wahrscheinlicher ist es wohl, daß er weiß, was er da tut, aber angsichts der Macht der Homosexobby nicht nur in Deutschen Landen die weiße Fahne hießt: Nein, praktizierte Homosexualität ist keine Sünde! Seit Johannes der Täufer einem Mächtigen seiner Zeit unbebequeme Wahrheiten über seine illegitime Ehe sagte und dafür mit seinem Kopf bezahlte, bevorzugen Kirchenmänner es, die Wahrheit vor Mächtigen zu verschweigen: Was ihr tut ist rechtens, weil ihr mächtig seid, ist dann die praktische Umsetzung der Weisheit: quod licet jovi, non licet bovi.                      

Montag, 1. Februar 2016

Zum Niedergang der Kirche

50,2 Prozent der Katholiken in Deutschland  gingen noch 1950 zur Messe, 66 Jahre danach nur noch knapp 10 Prozent. Ursachenforschung? In der Kirche scheint man diese Entwicklung wie ein naturgegebenes Schicksal hinzunehmen. Verborgen erklingt dann noch die Rede davon, daß solange so viel Geld in Form der Kirchensteuer in die Kirche strömt, der Gottesdienstbesucherrückgang niemanden Sorgen bereiten müsse, denn der Erhalt der Institution Kirche sei so gesichert.  Papst Franziskus sieht das wohl etwas anders und las so den Deutschen Bischöfen bei ihrem Ad-Lima- Besuch die Leviten. (Vgl dazu: Hubert Gindert: Auftrag und Chance, in: Der Fels, Februar 2016, S.35-37)  
Ist es angesichts dieses frappierenden Niederganges nicht eine Pflichtaufgabe, über den Zusammenhang zwischen dem 2.Vaticanum und diesem  Niedergang nachzudenken. Selbsstredend ist jede monokausale Erklärung dieses Niederganges eine versimplifizierende Deutung, aber es muß erlaubt sein zu fragen, ob eine Mitursächlickeit vorhanden ist! Daß ein so grasiernder Niedergang eintreten konnte, ohne daß der irgendwie mit dem Reformkonzil in einem Zusammenhang stünde, ist schwerlich vorstellbar, würde so man doch der Bedeutsamkeit dieses Konziles nicht gerecht. Was wir brauchen, ist eine unvoreingenommne Ursachenforschung, die nicht von vornherein das 2. Vaticanum als völlig schuldlos an diesem Niedergang ansieht! Man bedenke dabei, daß neben der Bejahung der Gewissensfreiheit und dem Neuanfang der Ökumene und des interreligiösen Dialogiserens die Liturgiereform das Glanzstück des Konziles gewesen sein soll, so zumindest im Urteil seiner Fans. Soll man dann ernsthaft denken können, daß der Einbruch der Gottesdienstbesucherzahlen sich unabhängig von der radicalen Umgestaltung der Gottesdienstordnung  ereignet habe?  
Merksatz:
Das Schöne ist die Erscheinungsform des Wahren und so lockte die Schönheit der Messe die Menschen zu ihrer Wahrheit. Als die Schönheit der Messe ihrer Durchpädagogisierung zum Opfer fiel in der Liturgiereform, schwand ihre sinnliche Anziehungskraft: die Menschen blieben ihr fern und suchten das Schöne woanders!