Mittwoch, 15. Juni 2016

Evangelikal= Islamismus

"Der IS hat die Tat jetzt für sich vereinnahmt. Aber das produziert womöglich ein falsches Bild. Als wäre Mateen von IS-Schergen ausgebildet und auf diesen Terrorakt vorbereitet worden. Vielleicht aber war es nur die einsame Tat eines hochgradig gestörten, homophoben Mannes, der sich in seinem Irrsinn auf den IS beruft. Für diese Tat hätte er genauso gut auch ein evangelikaler Christ gewesen sein können." Das schrieb Thosten Denkler am 13.6. 2016 in seinem Kommentar zum islamistischen Attentat in den USA in der Süddeutschen Zeitung! Die SZ kämpft eben schon lange mit der TAZ und der FAZ um den begehrten Titel: Master der Politischen Korrektheit. Um den Islam rein zu waschen vor aller kritik, er habe etwas mit dieser Tat zu tun, schrickt die SZ eben vor nichts zurück: Zuerst wird aus dem Täter ein "hochgradig gestörter homophober" Mann- also,nicht agierte er aus religiösen Gründen, sondern weil er homophob ist. Und Homophobie ist natürlich für die SZ immer eine hochgradige psychische Störung.(Merke: Jeder, der nicht politisch korrekt denkt, ist ein psychisch Kranker= hochgradig gestört.) Selbstverständlich ist seine Tat ein Irrsin! Damit wird ausgeblendet, daß terroristische Taten nie Irrsinnstaten sind, sondern sehr wohl zweckrational durchgeführt werden,um politische Ziele zu erreichen. Aber der Begriff des Irrsinns dient hier ja nur dazu, auszuschließen, daß diese Tat eine ist, die sich sinnvoll einzeichnet in eine Strategie des Islamismus im Kampf um die Weltherrschaft.
Und dann kommt die Pointe: diese Tat hätte ebenso gut die eines evangelikalen Christen sein können! Soll das nun heißen, daß auch evangelikale Christen hochgradig  gestörte Gewalttäter sind, die aus homophoben Motiven töten? Oder soll das jetzt nur sagen: So harmlos eigentlich die Evangelikalen sind, genauso harmlos sind auch die Muslime- und Irrsinnige kann es sowohl unter Muslimen wie unter Christen geben, zumal wenn in ihrer Religion Homosexualität abgelehnt wird, aber deswegen kann und muß man Islamisten wie Evangelikale tolerieren. Die SZ verwendet dabei eine simple Verteidigungsstrategie des Islam: Was man an dieser Religion kritisiere, das gäbe es doch genauso auch in der christlichen Religion, sodaß beide Religionen bei Lichte betrachtet gleich schlecht wie gleich gut sind.
Der Kampf gegen die Katholische Kirche und das Christentum ist dieser Journaille ja schon immer ein Herzensanliegen gewesen, warum  linksliberale Blätter im 19 Jahrhundert ja schon als "Lügenpresse" bezeichnet wurden.              

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