Donnerstag, 10. Januar 2019

Der Papst und das Freimaurertum: Hand in Hand als Brüder?

„Brüderlichkeit zwischen Menschen jeder Nation und Kultur.
Brüderlichkeit zwischen Menschen mit verschiedenen Ideen, die aber fähig sind, einander zu achten und zuzuhören.
Brüderlichkeit zwischen Menschen verschiedener Religionen. […] Unsere Verschiedenheit schadet uns also nicht, sie bedeutet keine Gefahr; sie ist vielmehr ein Reichtum. Es ist wie bei einem Künstler, der ein Mosaik gestalten will: Es ist besser, Steine mit vielen Farben zur Verfügung zu haben, als nur mit wenigen Farben zu arbeiten!
Das sei die Weihnachtsbotschaft, nach Papst Franziskus. Katholisch info am 9.Jänner 2019. Sie kam an. „Alle Freimaurer der Welt schließen sich diesem Aufruf von Papst Franziskus für eine ‚Brüderlichkeit zwischen Menschen verschiedener Religionen‘ an“, verkündete die Großloge von Spanien-Spanischer Großorient 1889 auf ihrer Internetseite El Oriente." Kath info am 9.Jänner 2019.
John Lennon sang das so, dem Freimaurertum wohl etwas wohlgefälliger: Imagine
Stell dir vor, es gibt kein Himmelreich,
Es ist ganz einfach, wenn du's nur versuchst.
Keine Hölle unter uns,
Über uns nur der Himmel.

Stell dir vor all die Menschen
Leben nur für den Tag.

Stell dir vor, es gäbe keine Länder,
Das ist nicht so schwer.
Nichts, wofür es sich zu töten oder sterben lohnt.
Und auch keine Religion.

Stell dir vor, all die Leute
Lebten ihr Leben in Frieden.
Yoohoo-Ooh

          Du wirst vielleicht sagen, ich sei ein Träumer,
         Aber, ich bin nicht der Einzige!
         Und ich hoffe, eines Tages wirst auch du einer von uns sein,
         Und die ganze Welt wird eine Einheit.

          Stell dir vor, es gäbe keinen Besitz mehr.
          Ich frage mich, ob du das kannst.
          Keinen Grund für Habgier oder Hunger,
          Eine Menschheit in Brüderlichkeit.

          Stell dir vor, all die Menschen,
          teilen sich die Welt

          Du wirst vielleicht sagen, ich sei ein Träumer,
         Aber, ich bin nicht der Einzige
         Und ich hoffe, eines Tages wirst auch du einer von uns sein,
         Und die ganze Welt wird eine Einheit.

zitiert nach der Übersetzung:




Eine Menschheit in Brüderlichkeit, das darf wohl seit der Französischen Revolution als das Ziel des Freimaurertumes angesehen werden.Der Text des Liedes "Imagine" bringt dabei deutlich die antichristliche Intention der Verbrüderungsideologie zum Ausdruck: Erst wenn es keine Religion mehr gibt, kann diese Verbrüderlichung Wirklichkeit werden. Auch sollen die Völker abgeschafft werden, es soll keine Länder mehr geben. Damit sind Heimatländer gemeint. Politisch korrekt, daß jede Liebe zur Heimat als Patriotismus und Nationalismus zu perhorreszieren ist.


Aber wie verhält sich dazu der päpstliche Aufruf zur Brüderlichkeit?Wenn er etwas ganz anderes meinte als die Freimarerutopie des Liedes: "Imagine", warum sind dann die spanischen Freimaurer so enthusiasmiert? Ja, sie applaudieren gar im Namen der ganzen weltweiten Freimaurerei. Das Gemeinsame und die Differenz kann so bestimmt werden: Die verschiedenen Religionen sind ein Hindernis für die universalistische Verbrüderung, weil durch die Unterscheidung von der wahren zu den unwahren Religionen eine Verbrüderung verunmöglicht wird. Wie sollte sich auch das Wahre mit dem Unwahren verbrüdern. 


John Lennon weiß noch genau, warum die Verschiedenheit der Religionen ein Problem ist: Weil es die Vorstellung von Himmel und Hölle gibt und weil die Religionen sagen, daß nur durch die wahre, und nicht durch die unwahren der Himmel erreichbar wird. Die radicale Lösung lautet nun: Der Verzicht auf die Vorstellung von Himmel und Hölle und somit auf jede Religion, die den rechten Weg zum ewigen Leben weist.


Die gemäßigte Lösung: Daß alle Religionen gleich wahr seien, daß alle Wege in den Himmel seien, sodaß die verschiedenen Religionen nur noch eine schöne Vielfalt der einen  Wahrheit sind. Und so könnten sie brüderlich miteinander leben. Die Vergleichgültigung der Religionen ist so die päpstliche Alternative zur Abschaffung der Religionen. Das Ziel ist dabei das Selbe: Die Einheitswelt, in der alles Differente als gleichgültig untergehen soll. Auch die nationalen Kulturen sollen so untergehen in dem großen Einerlei der Vergleichgültigung. Darum engagiert sich der Papst wie das Freimaurertum auch so energisch für die "Flüchtlinge" und den Migrationspakt, um die Masseneinwanderung von Fremden nach Europa und den USA zu fördern, damit sich auch die westliche Kultur auflöst durch den Multikulturalismus.


Die Katholische Kirche hat dagegen in aller Klarheit im Freimaurertum den  Feind der Katholischen Kirche erkannt. Und jetzt applaudiert der Feind enthusiasmiert Papst Franziskus. Das ist das schlimmste Lob, das einem Papst widerfahren kann.  





Zusatz: 


Die Katholische Religion für gleichgültg zu erklären, ist wohl die effekivste Weise, sie zu bekämpfen.






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