Sonntag, 13. Januar 2019

Kardinal Marx gegen Begriff "christliches Abendland"

Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz: "Davon halte ich nicht viel,weil der Begriff vor allem ausgrenzend ist." (zitiert nach Kath net vom 12.Jänner 2019). Kardinal Marx lehnt den Begriff des "christlichen Abendlandes" ab. Ob dieser Kardinal da wohl an Novalis Schrift: "Christentum oder Europa" gedacht hat, "oder" ist hier explikativ gemeint, ist nicht klar. Ja, was meint der Kardinal denn überhaupt mit diesem Begriff? Etwas, was nicht mehr ist, oder etwas, was noch ist, aber überwunden werden sollte? 
Die einfachste Erklärung ist wohl die, daß Kardinal Marx unter dem "christlichen Abendland" die Antithese zum multikulturell und multiethnisch umgeformten Europa versteht. Ein multikulturelles und multiethnisches Europa kann eben kein von der christlichen Religion mehr bestimmtes Europa sein. Europa soll sich auch nicht mehr als das Abendland verstehen, denn wenn erst viele nichteuropäische Kulturen in dem jetzigen Europa eingewandert sind, dann soll damit auch das Abendländische verschwinden.  
Für den Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz ist somit dieser Begriff doch eindeutig: Wer jetzt vom "christlichen Abendland " spricht, der will damit sein Nein! sagen zum Multikultieuropa. Und der Kardinal ist eben ein enthusiasmierter Befürworter der endgültigen Auflösung der abendländischen Kultur und der Beseitigung der Hegemonie der christlichen Religion in Europa- denn er will im Einklang mit den Eurokraten die Multikultivierung und Multiethnisierung Europas. Daraum unterstützt er ja auch mit 50.000 Euro ein den Schlepperorgaisationen zur Hilfe kommende Privatseenothilfsschiff, um so viele Flüchtlinge als Asylanten nach Europa und isb. Deutschland zu importieren. 
Nun könnte eingewendet werden, daß dieser Kardinal doch ein Eigeninteresse an dem Erhalt der christlichen Religion haben müßte, aber scheinbar handelt er hier gegen sich selbst, indem er selbst die Entchristianisierung Deutschlands und Europas unterstützt. Das ist wahrlich befremdlich. Aber: Vielen ist schon aufgefallen, daß dieser Kardinal mehr wie ein Europapolitiker als wie ein katholischer Bischof redet. Könnte es sein, daß er eine Zukunftsperspektive für die Organisation der Katholischen Kirche sieht, wenn sie sich zu einer linkshumanitaristischen NGO umwandelt, die dann so in einem entchristlichen Europa gut weiterleben könnte?   





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