Mittwoch, 3. November 2021

Papst Franziskus – ein Wolf im Schafspelz


Der Heiland selbst warnt uns: Hütet euch vor den falschen Propheten;sie kommen zu euch wie Schafe,in Wirklichkeit aber sind sie reißende Wölfe. Mt, 7,15. Der Herr der Kirche läßt es also zu, daß solche Falschpropheten in die Kirche eindringen, Propheten, die dann von innen die Kirche zu zerstören versuchen. Im 1.Johannesbrief im 2.Kapitel wird dann sehr eindringlich vor Irrlehrern in der Kirche gewarnt. Sie lehren, daß Jesus nicht der Christus, der Sohn Gottes sei. Jeder, der nicht in der Lehre Christi bleibt, ist so ein Irrlehrer. 2.Johannesbrief, 7-10.

Wenn Irrlehrer in der Kirche auftreten können, ist es dann völlig ausgeschlossen, daß ein solcher nicht auch Papst werden könnte? – natürlich nur, wenn Jesus Christus, der Herr seiner Kirche das zuließe, denn gegen den Willen des allmächtigen Sohnes kann niemand das Papstamt innehaben.

3 gewichtige Punkte könnten für diese These eines Wolfes im Schafspelz auf dem Papstthron sprechen, aber dies ist ein Konjunktiv des Zweifels.

Der erste Punkt: Papst Franziskus lehrt, daß die Todesstrafe mit der Menschenwürde unvereinbar sei und darum ist sie abzuschaffen. In der hl. Schrift lesen wir aber, daß Gott selbst Mose aufforderte, die Todesstrafe an Verführern des Volkes zu vollziehen. (4.Mose 25,1-4) Hänge sie an den Galgen, „damit mein Grimm sich von Israel abwende.“ (V.4) Der Vulgatatext erlaubt auch die Übersetzung: ans Kreuz! Gott zürnt ob des Glaubensabfalles seines Volkes dem ganzen Volke, aber wenn Mose nun die Verführer des Volkes hinrichtet, will Gott seinen Zorn von dem ganzen Volke abwenden. Dies ist so eine deutliche Präfiguration des Karfreitages.

Wie kann nun aber Gott selbst die Todesstrafe einfordern, wenn sie der Menschenwürde widerspräche? Wußte Gott als der Kreator des Menschen etwa nicht, daß die Todesstrafe der Menschenwürde widerspricht? Das ist nun wirklich eine absurde Vorstellung. Noch ärger: Wie kann dann Jesus Christus im Endgericht Sünder zum ewigen Tod verurteilen, wenn die Todesstrafe der Würde des Menschen widerspräche? Papst Franziskus ist da dann auch konsequent, indem er in einem Gespräch mit seinem Freund Scalfari erklärt, daß die Hölle leer sei, weil die nicht in das ewige Leben Eingehenden einfach genichtet würden. Für sie würde also gelten, was Epikur so formuliert: Wenn Ich bin, ist der Tod nicht und wenn der Tod ist, bin Ich nicht, sodaß es meinen Tod nicht geben kann. Diese Todesvorstellung ist nun aber beim besten Willen nicht in Einklang zu bringen mit den Aussagen der Bibel über die Unterwelt (Sheul) und mit der Lehre über die Hölle.


Offenkundig will Papst Franziskus die Lehre der Kirche dem humanitaritischen Zeitgeist einpassen und so verurteilt er die Todesstrafe eindeutig gegen die hl.Schrift und die Lehre der Kirche, die er in diesem Punkte einfach außer Kraft setzen will. Daß Kant, der Philosoph der Aufklärung vehement für die Todesstrafe votierte, wird dann auch völlig ignoriert, obgleich es immer eine gute Praxis der Kirche ward, die Stimmen der Philosophie mitzubeachten.


Der zweite Punkt: Papst Franziskus erklärt, daß die Vaterunserbitte: Gott, führe uns nicht in Versuchung, ein nicht akzeptables Gottesverständnis, daß Gott in Versuchung führen könne, beinhalte. Deshalb müsse hier das von dem Sohn Gottes uns selbst gelehrte Gebet verändert werden. Eventuell rekurriert hier der Papst auf die neuesten Erkenntnisse des jetzigen Generals der Jesuiten, daß zu den Lebzeiten Jesu es noch keine technischen Aufnahmegeräte gab, er auch aramäisch gesprochen habe, sodaß die jetzt in den Evangelien anzutreffenden Jesusworte nicht hundertprozentig sicher Jesus richtig wiedergäben! Der griechische Text ist hier eindeutig, ganz wörtlich übersetzt: Trage uns nicht hinein in die Versuchung! Der Papst kann so unmöglich seine favorisierten „Übersetzungen“, etwa: Lasse nicht zu, daß wir in eine Versuchung geraten!“ als Übersetzung des Griechischen, gar einer besseren verkaufen.

Papst Franziskus konstatiert hier, daß er eben besser über Gott Bescheid weiß als der Sohn Gottes! Das Gottesbild des Papstes wird so zur Norm für die Katholische Kirche, wenn dies dem Gottesbild Jesu widerspricht.


Der dritte Punkt: Papst Franziskus erklärt in einem Gespräch mit seinem Freund Scalfari, daß Jesus Christus nicht der Sohn Gottes sei, sondern eben nur ein außergewöhnlicher Mensch. Scalfari publizierte dies und bis heute hat Papst Franziskus dies nicht als eine Falschmeldung dementiert.

Meine Thesen dazu:

Erstens nutzt der Papst die Gespräche mit diesem Freund dazu aus, Modernisierungsvorhaben in der Lehre der Kirche zu publizieren, um zu prüfen, wie groß der Widerstand und der Protest gegen sie ist. So signalisiert der Papst aber auch, was seiner Meinung nach in der Lehre der Kirche verändert werden muß, damit die Kirche zukunftsfähig wird.

Zweitens will Papst Franziskus eine Cooperation aller Religionen und aller Menschen guten Willens – wahrscheinlich sind damit Atheisten gemeint, die auf die Stimme ihres Gewissens hören - im Kampf um eine neue gerechtere und geschwisterliche Weltordnung. Damit in diesem Erwirken dieser neuen Weltordnung die Katholische Kirche auf gleicher Augenhöhe mit allen anderen Religionen wirken kann, muß sie christologisch abrüsten- so hieß es in dem christlich-jüdischen Dialog, daß wir Christen keinen mit der Synagoge führen könnten, solange wir daran festhielten, Jesus als den Sohn Gottes zu glauben. Damit alle Religionen sich wechselseitig als gleich wahr anerkennen können, muß so die Katholische Kirche auf den Glauben, daß Jesus der Sohn Gottes ist, verzichten. Die Vergleichgültigung aller Religionen gehört dann konstitutiv auch zur neuen Weltordnung dazu, nicht nur, um die geschwisterliche Welt hervorzubringen, sondern auch, damit nicht Wahrheitsansprüche: „Meine Religion ist wahrer als Deine“ die Geschwisterlichkeit beeinträchtigen können.

Aus Jesus Christus Aussage: „Ich bin der Weg zum Vater“ muß so die Aussage werden: Jesus ist einer von sehr vielen Wegen zum Vater, denn so viele Religionen es gibt, so viele Wege existieren. Damit Jesu Weg nun aber nicht als ein privilegierter zu stehen kommt, muß aus dem Gottessohn Jesus ein bloßer Mensch werden, der rein menschlich uns einen Weg zu Gott aufzeigt.

Muß angesichts dieser drei Punkte von einem Papst als einem Wolf in einem Schafspelz gesprochen werden, kann so geurteilt werden oder ist das ein zu hartes Urteil? 

 

Zusatz:

Papst Franziskus enttäuscht zusehens den linksliberalen Katholizismus, weil er mit seinem Programm einer politischen Linksausrichtung der Kirche mit dem Primärziel, daß alle Religionen und alle Menschen guten Willens (Linke) gemeinsam eine bessere Welt erwirken sollen, eine geschwisterliche, gerechte, solidarische etc  den Zielen des linksliberalen Katholizmus: Kampf dem Zölibat, die Errichtung des Frauenpriestertumes und der Demokratisierung der Kirche, dem Sex für alle reserviert gegenübersteht, weil er so eine größere Aufgabe für die Kirche sieht.  

































Papst Franziskus – ein Wolf im Schafspelz?


Der Heiland selbst warnt uns: Hütet euch vor den falschen Propheten;sie kommen zu euch wie Schafe,in Wirklichkeit aber sind sie reißende Wölfe. Mt, 7,15. Der Herr der Kirche läßt es also zu, daß solche Falschpropheten in die Kirche eindringen, Propheten, die dann von innen die Kirche zu zerstören versuchen. Im 1.Johannesbrief im 2.Kapitel wird dann sehr eindringlich vor Irrlehrern in der Kirche gewarnt. Sie lehren, daß Jesus nicht der Christus, der Sohn Gottes sei. Jeder, der nicht in der Lehre Christi bleibt, ist so ein Irrlehrer. 2.Johannesbrief, 7-10.

Wenn Irrlehrer in der Kirche auftreten können, ist es dann völlig ausgeschlossen, daß ein solcher nicht auch Papst werden könnte? – natürlich nur, wenn Jesus Christus, der Herr seiner Kirche das zuließe, denn gegen den Willen des allmächtigen Sohnes kann niemand das Papstamt innehaben.

3 gewichtige Punkte könnten für diese These eines Wolfes im Schafspelz auf dem Papstthron sprechen, aber dies ist ein Konjunktiv des Zweifels.

Der erste Punkt: Papst Franziskus lehrt, daß die Todesstrafe mit der Menschenwürde unvereinbar sei und darum ist sie abzuschaffen. In der hl. Schrift lesen wir aber, daß Gott selbst Mose aufforderte, die Todesstrafe an Verführern des Volkes zu vollziehen. (4.Mose 25,1-4) Hänge sie an den Galgen, „damit mein Grimm sich von Israel abwende.“ (V.4) Der Vulgatatext erlaubt auch die Übersetzung: ans Kreuz! Gott zürnt ob des Glaubensabfalles seines Volkes dem ganzen Volke, aber wenn Mose nun die Verführer des Volkes hinrichtet, will Gott seinen Zorn von dem ganzen Volke abwenden. Dies ist so eine deutliche Präfiguration des Karfreitages.

Wie kann nun aber Gott selbst die Todesstrafe einfordern, wenn sie der Menschenwürde widerspräche? Wußte Gott als der Kreator des Menschen etwa nicht, daß die Todesstrafe der Menschenwürde widerspricht? Das ist nun wirklich eine absurde Vorstellung. Noch ärger: Wie kann dann Jesus Christus im Endgericht Sünder zum ewigen Tod verurteilen, wenn die Todesstrafe der Würde des Menschen widerspräche? Papst Franziskus ist da dann auch konsequent, indem er in einem Gespräch mit seinem Freund Scalfari erklärt, daß die Hölle leer sei, weil die nicht in das ewige Leben Eingehenden einfach genichtet würden. Für sie würde also gelten, was Epikur so formuliert: Wenn Ich bin, ist der Tod nicht und wenn der Tod ist, bin Ich nicht, sodaß es meinen Tod nicht geben kann. Diese Todesvorstellung ist nun aber beim besten Willen nicht in Einklang zu bringen mit den Aussagen der Bibel über die Unterwelt (Sheul) und mit der Lehre über die Hölle.


Offenkundig will Papst Franziskus die Lehre der Kirche dem humanitaritischen Zeitgeist einpassen und so verurteilt er die Todesstrafe eindeutig gegen die hl.Schrift und die Lehre der Kirche, die er in diesem Punkte einfach außer Kraft setzen will. Daß Kant, der Philosoph der Aufklärung vehement für die Todesstrafe votierte, wird dann auch völlig ignoriert, obgleich es immer eine gute Praxis der Kirche ward, die Stimmen der Philosophie mitzubeachten.


Der zweite Punkt: Papst Franziskus erklärt, daß die Vaterunserbitte: Gott, führe uns nicht in Versuchung, ein nicht akzeptables Gottesverständnis, daß Gott in Versuchung führen könne, beinhalte. Deshalb müsse hier das von dem Sohn Gottes uns selbst gelehrte Gebet verändert werden. Eventuell rekurriert hier der Papst auf die neuesten Erkenntnisse des jetzigen Generals der Jesuiten, daß zu den Lebzeiten Jesu es noch keine technischen Aufnahmegeräte gab, er auch aramäisch gesprochen habe, sodaß die jetzt in den Evangelien anzutreffenden Jesusworte nicht hundertprozentig sicher Jesus richtig wiedergäben! Der griechische Text ist hier eindeutig, ganz wörtlich übersetzt: Trage uns nicht hinein in die Versuchung! Der Papst kann so unmöglich seine favorisierten „Übersetzungen“, etwa: Lasse nicht zu, daß wir in eine Versuchung geraten!“ als Übersetzung des Griechischen, gar einer besseren verkaufen.

Papst Franziskus konstatiert hier, daß er eben besser über Gott Bescheid weiß als der Sohn Gottes! Das Gottesbild des Papstes wird so zur Norm für die Katholische Kirche, wenn dies dem Gottesbild Jesu widerspricht.


Der dritte Punkt: Papst Franziskus erklärt in einem Gespräch mit seinem Freund Scalfari, daß Jesus Christus nicht der Sohn Gottes sei, sondern eben nur ein außergewöhnlicher Mensch. Scalfari publizierte dies und bis heute hat Papst Franziskus dies nicht als eine Falschmeldung dementiert.

Meine Thesen dazu:

Erstens nutzt der Papst die Gespräche mit diesem Freund dazu aus, Modernisierungsvorhaben in der Lehre der Kirche zu publizieren, um zu prüfen, wie groß der Widerstand und der Protest gegen sie ist. So signalisiert der Papst aber auch, was seiner Meinung nach in der Lehre der Kirche verändert werden muß, damit die Kirche zukunftsfähig wird.

Zweitens will Papst Franziskus eine Cooperation aller Religionen und aller Menschen guten Willens – wahrscheinlich sind damit Atheisten gemeint, die auf die Stimme ihres Gewissens hören - im Kampf um eine neue gerechtere und geschwisterliche Weltordnung. Damit in diesem Erwirken dieser neuen Weltordnung die Katholische Kirche auf gleicher Augenhöhe mit allen anderen Religionen wirken kann, muß sie christologisch abrüsten- so hieß es in dem christlich-jüdischen Dialog, daß wir Christen keinen mit der Synagoge führen könnten, solange wir daran festhielten, Jesus als den Sohn Gottes zu glauben. Damit alle Religionen sich wechselseitig als gleich wahr anerkennen können, muß so die Katholische Kirche auf den Glauben, daß Jesus der Sohn Gottes ist, verzichten. Die Vergleichgültigung aller Religionen gehört dann konstitutiv auch zur neuen Weltordnung dazu, nicht nur, um die geschwisterliche Welt hervorzubringen, sondern auch, damit nicht Wahrheitsansprüche: „Meine Religion ist wahrer als Deine“ die Geschwisterlichkeit beeinträchtigen können.

Aus Jesus Christus Aussage: „Ich bin der Weg zum Vater“ muß so die Aussage werden: Jesus ist einer von sehr vielen Wegen zum Vater, denn so viele Religionen es gibt, so viele Wege existieren. Damit Jesu Weg nun aber nicht als ein privilegierter zu stehen kommt, muß aus dem Gottessohn Jesus ein bloßer Mensch werden, der rein menschlich uns einen Weg zu Gott aufzeigt.

Muß angesichts dieser drei Punkte von einem Papst als einem Wolf in einem Schafspelz gesprochen werden, kann so geurteilt werden oder ist das ein zu hartes Urteil?






















































 

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