Samstag, 7. März 2026

Ein Pastoraltheologe weist der Kirche den Ausweg aus der Kirchenkrise

 

Ein Pastoraltheologe weist der Kirche den Ausweg aus der Kirchenkrise


Der Täter: Professor Matthias Sellmann, sein Gebiet ist die Marketingabteilung der Universitätstheologie, also die Pastoraltheologie, sein Anliegen das, angesichts schwindender Einnahmen der Kirchen zu klären, wo mehr Geld auszugeben ist und wo dann zur Gegenfinanzierung der Rotstift anzusetzen ist. Dieses einzigartige Dokument reformerischer Kreatiität ist anschaubar unter : „www.youtobe com> watch Matthias Sellmann – Tag der Jugendpastoral 2025.“

Pastoraltheologisch auf der Höhe der Zeit ersetzt er die Krisenanalyse durch eine Kundenbefragungsstudie: „Was wollt Ihr denn, damit die Kirche ihr Vertrauen zurückgewinnt?“. Die überwältigende Mehrheit der Befragten habe nämlich kein Vertrauen mehr in die Kirche! 80 Prozent der Befragten stimmten der Reformagenda des Synodalen Weges als einem Programm zur Wiedererbringung des Vertrauens in die Kirche zu, und darum müsse diese Agenda in die Tat umgesetzt werden. Jegliche theologische Reflexion ist da völlig überflüssig, denn es gilt die Parole: „Der Kunde ist König!“

Das gravierendste Problem sei eben das des Verlustes in das Vertrauen in die Kirche.Aber dafür weiß nun dieser Pastoraltheologe den Ausweg: a) müßte die Reformagenda des Synodalen Weges umgesetzt werden, isb müsse es den Hauptamtlichen freigestellt werden, wie sie ihr Sexualleben gestalten und b) müsse die Kirche ihr Engagement für die Anliegen der Zivilgesellschaft steigern, gemeinwohl orientiert.

Unsere Gesellschaft leide überhaupt an einem Zuviel an Mißtrauen dem Staate, den wichtigen Institutionen und auch der Kirche gegenüber. Aber Gläubige seien weniger mißtrauisch, seien befähigter zu einer Vertrauenshaltung. Ein wichtiges Mittel sei so für den Kampf gegen den Rechtspopulismus die Stärkung des Vertrauens in die Institutionen der Gesellschaft. Das sei eine wesentliche Aufgabe der Kirche.

Dem fügt der Pastoraltheologe etwas unvermittelt die These an, daß der Primärort solch einer Rückgewinnung in eine allgemeine Vertrauenshaltung nicht die Gemeinden seien, sondern überörtliche Aktivitäten, isb die Bildungsstätten.Die Kirche gäbe zu viel Geld aus für das Gemeindepastoral aus, und das obzwar die Ortsgemeindeaktivitäten kaum noch Menschen erreichten. Sozial- caritative Engagement sei so der Vorrang vor dem üblichen Gemeindeleben zu geben, das sollen Beiträge zur Verbesserung des sozialen Miteinanders sein.

Das in dem Video vorgestellte 8 Punkteprogramm kapriziert sich dabei auf die Frage der Rückgewinnung des Vertrauens in die Institution der Kirche unter der völligen Absehung davon,daß die Kirche, um es mal vorsichtig zu formulieren, wesentlich etwas mit der christlichen Religion zu tuen habe. Religiöse Gehalte, christliche spielen überhaupt keine Rolle, die Kirche will sich hier nur noch als ein gesellschaftsrelevantes Subsystem verkaufen als ein Optimierungsunternehmen der Zivilgesellschaft für diese. Deswegen sei es das Wichtigste, daß sie professionell die Leistungserwartungen der Gesellschaft und isb des Staates zur Stärkung der Demokratie erfülle.

Sollte die christliche Religion oder Elemente aus ihr dafür vernutzbar sein,könnten die dann aber so auch legitimiert werden.Sonst heißt die Parole: Nach dem Abschied vom Teufel könne man nun auch Gott verabschieden, um sich ganz den Menschen und seinen Bedürfnissen zuzuwenden.Dabei wird aber nun auch das Konzept des "kritischen Bürgers" verabschiedet, denn das Ziel soll der vertrauensselige Staatsbürger sein, also der Gläubige. 

 

 



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