Montag, 28. November 2022

„Deutsche Kirchen auf "linksextremen Irrwegen" - Kooperation mit der Antifa!“ oder Kriegswaffen statt Diplomatie!

„Deutsche Kirchen auf "linksextremen Irrwegen" - Kooperation mit der Antifa!“ oder Kriegswaffen statt Diplomatie! So titelt Kath net am 26.11.2022. Worum geht es: „Sowohl der Bischof von Speyer als auch protestantische Kirchenführer haben zu einer Demo gegen die AfD aufgerufen - mit dabei bei dieser Allianz war auch die Antifa, die mit Gewalt ihre Ziele durchsetzen möchte.“ Daß heutzutage sowohl die Katholische Kirche als auch „protestantische Kirchenführer“ mehr auf die Vorgaben der „Politischen Korrektheit“ als auf das Evangelium hören, ist nun leider eine bekannte Tatsache. Da nun die militante Antifa aus der Perspektive der Politischen Korrektheit beurteilt zu der Gruppe der Gutmenschen gehört, steht eben einer Cooperation mit ihnen nichts im Wege: Die kämpfen ja auch gegen den einzigen Feind, den es wirklich gibt: alles, was Rechts ist. Aber irritieren muß nun doch eines. Wofür und wogegen demonstrierte denn nun der Bischof mit den Protestanten? Die AfD- Kundgebung wandte sich gegen die Ukrainepolitik der Regierung, immer mehr Kriegswaffen an die Ukraine zu richten, statt sich für eine diplomatische Lösung einzusetzen. Dagegen demonstrieren nun Vertreter der Katholischen Kirche, protestantische Kirchenführer Seit an Seit mit militanten Antifaschisten! Vereint will man so die Regierungspolitik unterstützen, die auf einen militärischen Sieg der Ukraine setzt,hoffend, daß ein langwieriger am Ende verloren gehender Krieg zum Sturz der russischen Regierung führe. Einst übersetzte man noch ganz pazifistisch gesonnen die Bergpredigtverheißung: „Selig sind die Sanftmütigen“ falsch: „Selig sind die, die keine Gewalt anwenden“, jetzt würden sie am liebsten übersetzen: „Selig sind die, die Waffen denen geben, die die Bösen besiegen wollen“; mit dem Zusatz: Wer der Böse ist, entscheidet die jeweils amtierende Regierung. Noch verblüffender ist nun aber die Umkehr der Linksradicalen, die einst noch gegen den Nato- und USA-Imperialismus kämpfen wollten und die nun sich ganz auf die Seite des Westens schlagend auf den Endsieg über Rußland hoffen. (Darin manifestiert sich der Rollenwechsel der Linken nach 1989, daß aus einer antkapitalistischen Bewegung eine wurde, die den Kapitalismus bejaht, aber die bürgerliche Kultur revolutionieren will, da diese selbst zu einem Hindernis für die Weiterentwickelung des Kapitalismus geworden ist.) Auch muß doch irritieren, daß nun die beiden Kirchen gegen die AfD-Kritik, daß der „kleine Mann“ die Zeche für den Wirtschaftskrieg (Sarah Wagenknecht) protestieren. Ob sie wohl, bevor sie da zum Protest aufriefen, bei der Caritas oder bei der Diakonie nachgefragt haben, wie arg sich die Lebensbedingungen vieler Deutscher verschlechtert haben und weiterhin verschlechtert durch diese Regierungspolitik? Wohl nicht, man hört wohl lieber auf die kraftvolle Stimme der Kriegsgewinnler, die nun durch Wucherpreise ihre Portemonnaies anfüllen. Nein, die Bischöfe der Katholischen Kirche Deutschlands und die protestantischen Laienbischöfe lassen sich im Puncto Regierungstreue von Niemandem in der Welt übertreffen. Da demonstriert man gar zusammen mit militanten Antifaschisten, geeint in der „Wahrheit“, daß im Kampf gegen Putin wie auch im Kampf gegen die deutschen Putinversteher der AfD Gewalt legitim ist. Daß das Versammlungsrecht und das Recht, öffentlich seine Meinung zu äußern, nicht für Rechte und die AfD gilt, das demonstrieren ja couragierte Pfarrer regelmäßig dadurch, daß sie mit lautstarken Kirchenglockengeläut rechte Kundgebungen zu übertönen versuchen, getreu der Antifaparole: „Es gibt kein Recht auf Nazipropaganda“. So kämpfen politisch ganz korrekt die Kirchen mit der Antifa Hand in Hand für die Wirtschaftskriegspolitik der Regierung gegen die AfD und das eigene Volk! Corollarium Die Lehre vom gerechten Krieg läßt das Kriegsziel, eine andere Regierung stürzen zu wollen, nicht zu. So war denn auch der westliche Angriffskrieg gegen Afghanistan nicht mit dieser Lehre vereinbar.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen