Freitag, 14. September 2018
Donnerstag, 13. September 2018
Eine Anmerkung zum Verlust der Religion Die Religion, das Unvernünftige?
Für Max Weber, dem großen Soziologen ist die Sache klar: In Europa habe ein Entzauberungsprozeß stattgefunden, der dazu geführt habe, "daß die zerfallenden religiösen Weltbilder eine profane Kultur aus sich entließen", wie J.Habermas treffend einen der Kerngedanken dieses Soziologen zusammenfaßt. ( Jürgen Habermas, Der philosophische Diskurs der Moderne, 1988, S.9).Der Begriff der Entzauberung begreift dabei diese Modernisierung und Rationalisierung auch als Verlust an. Denn die rationale Welt sei bestimmt durch die Zweckrationalität des kapitalistischen Betriebes und des bureaukratischen Staatsapparates. Das Vernünftige wird so reduziert auf das Vermögen, beliebige Ziele effektiv , das ist zweckrational zu erreichen, wohingegen die Frage, welche Ziele zu erstreben sind, dem vernünftigen Denken entzogen sind.
Für Habermas stellt sich die moderne Gesellschaft wie folgt dar: "Das moderne Zeitalter steht vor allem im Zeichen subjektiver Freiheit. Diese verwirklicht sich in der Gesellschaft als
privatrechtlich gesicherter Spielraum für die rationale Verfolgung eigener Interessen [ damit ist die Sphäre der Ökonomie, marktwirtschaftlich strukturiert gemeint]
im Staat als prinzipiell gleichberechtigte Teilnahme an der politischen Willensbildung, [damit ist der demokratisch verfaßte Staat gemeint, unter Ausblendung des Volkes als dem Subjekt des Staates]
im Privaten als sittliche Autonomie und Selbstverwirklichung [ das ist der Privatmensch in seiner Freizeit]
in der auf diese Privatsphäre bezogenen Öffentlichkeit schließlich als Bildungsprozeß,der sich über die Aneignung der reflexiv gewordener Kultur vollzieht. (S.104)
Letzters ist eine von Habermas Lieblingsideen, denn in diesem Bildungsprozeß sollen sich diskursiv die Ziele, das Wozu des öffentlichen Handelns generieren, während in den anderen Räumen die Zweckrationalität das Bestimmende ist. Dies soll sozusagen den potentiellen Widerpart gegen die zur bloßen Zweckrationalität verkümmerten Rationalität der Moderne bilden als Surrogat für die einstigen Hoffnungen, die der Marxist Habermas noch auf die Arbeiterklasse setzte.
Und die Religion? Sie taucht hier nur noch implizite unter dem Begriff der Kultur auf: Die bürgerliche zeichne sich durch die Verdiesseitigung eschatologischer Hoffnungen und zur utopischen Öffnung des Erwartungshorizontes aus.(S.22) Einfacher gesagt: Was der religiöse Mensch von Gott erhoffte, das Reich Gottes, das versteht der moderne als die Aufgabe des Menschen, die Welterlösung. Liest man daraufhin die Skizze der modernen Gesellschaft, wie sie Habermas, Max Weber folgend noch einmal, kann man sich des Eindruckes nicht erwehren, daß diese Hoffnungsgehalte der Moderne völlig aufgezehrt sind, oder sich nur noch in der Privatsphäre ereignen als individuelle Selbstverwirklichung. Und das stellt dann- gegen Habermas- den Aggregatzustand nach der Moderne, die Postmoderne dar.
Aber wo ist da die Religion geblieben? Ist die Religion eine Verzauberung der Welt,aus der sich der Erwachsene wie aus dem Kinderlande der Märchen emanzipiert hat, aber auch immer wehmutsvoll an diese ihm verlorene Welt eingedenk seiend?
Das setzte voraus, daß die Theologie als reflexiv gewordene Religion selbst nicht rational und daß die Religion schlechthin irrational sei. Nur, gibt es dafür selbst eine vernünftige Begründung? Wer daraufhin Habermas liest, findet bei ihm nichts dazu; es ist genau genommen sein Vorurteil, daß er aus der marxistischen Tradition in seinen heutigen Liberalismus übernimmt. Führte man einen herrschaftsfreien Diskurs, an dem alle Teilhaber der abendländische Kultur teilnehmen könnten, die größte Mehrheit wäre mehr als irritiert, die Religion als etwas Unvernünftiges zu bezeichnen. Auf drei Säulen erbaute sich das Abendland bekanntermaßen: Jerusalem als Ort der christlichen Religion, Athen als Ort der griechischen Philosophie und Rom als Ort des Sinnes für das Gestalten.Weder in Jerusalem, noch in Athen noch in Rom ist der Gedanke vorstellbar, daß die Religion unvernünftig sei.Es ist ein einzigartiger Kulturumbruch, wenn plötzlich die Religion als etwas Irrationales angesehen wird.Für das vernünftige Denken war gerade die Religion der Gipfel des Vernünftigen, so von Platon über Aristoteles bis zu Hegel!
Vielleicht ist ja realiter eine Vernunft, die das Vernünftigsein der Religion nicht mehr erkennt, eine unvernünftig gewordene Vernunft?
Dieser Verdacht kann immerhin darauf verweisen, daß der Grund der modernen Rationalitätskonzeption in dem innerchristlichen Religionskrieg des 17. Jahrhundertes zu suchen ist in dem Willen, die christliche Religion zu domestizieren, um fernerhin Religionskriege auszuschießen.Nicht eine tiefere Erkenntnis, ein besseres Sichverstehen der Vernunft, sondern der Wunsch, daß die Religion keinen Anlaß mehr gäbe zu Konflikten ob ihrer Wahrheitsansprüchen, bildete den Vater der Aufklärung, wie der Vater der Postmoderne der ist, daß erkannte und im Besitz sich befindende Wahrheiten konfliktträchtig sind.
Zudem zeichnet sich die moderne Gesellschaft durch die Zerreißung ihrer Einheit aus: Der moderne Mensch fungiert als homo oeconomicus in Wirtschafsleben, als Staatsbürger im Staate, als Privatmensch in seiner Freizeit und als Teilhaber der Kultur. (Daß das Ehe-und Familienleben nicht erwähnt wird, ist bezeichnend für Habermas Linksliberalismus.) So ist sowohl der Einzelne wie die Gesellschaft als Ganzes ohne Einheit-ist das nicht gerade eine Folge des Verlustes der Religion, daß es keinen einen Grund mehr gibt, aus dem Alles ist und woraufhin Alles ist, Gott? Findet aber nicht das vernünftige Denken erst seine Vollendung und Ruhe, wenn es das Mannigfaltige auf einen Grund zurückgeführt hat, in dem jetzt Alles ist auf das Eine hin ?
im Staat als prinzipiell gleichberechtigte Teilnahme an der politischen Willensbildung, [damit ist der demokratisch verfaßte Staat gemeint, unter Ausblendung des Volkes als dem Subjekt des Staates]
im Privaten als sittliche Autonomie und Selbstverwirklichung [ das ist der Privatmensch in seiner Freizeit]
in der auf diese Privatsphäre bezogenen Öffentlichkeit schließlich als Bildungsprozeß,der sich über die Aneignung der reflexiv gewordener Kultur vollzieht. (S.104)
Letzters ist eine von Habermas Lieblingsideen, denn in diesem Bildungsprozeß sollen sich diskursiv die Ziele, das Wozu des öffentlichen Handelns generieren, während in den anderen Räumen die Zweckrationalität das Bestimmende ist. Dies soll sozusagen den potentiellen Widerpart gegen die zur bloßen Zweckrationalität verkümmerten Rationalität der Moderne bilden als Surrogat für die einstigen Hoffnungen, die der Marxist Habermas noch auf die Arbeiterklasse setzte.
Und die Religion? Sie taucht hier nur noch implizite unter dem Begriff der Kultur auf: Die bürgerliche zeichne sich durch die Verdiesseitigung eschatologischer Hoffnungen und zur utopischen Öffnung des Erwartungshorizontes aus.(S.22) Einfacher gesagt: Was der religiöse Mensch von Gott erhoffte, das Reich Gottes, das versteht der moderne als die Aufgabe des Menschen, die Welterlösung. Liest man daraufhin die Skizze der modernen Gesellschaft, wie sie Habermas, Max Weber folgend noch einmal, kann man sich des Eindruckes nicht erwehren, daß diese Hoffnungsgehalte der Moderne völlig aufgezehrt sind, oder sich nur noch in der Privatsphäre ereignen als individuelle Selbstverwirklichung. Und das stellt dann- gegen Habermas- den Aggregatzustand nach der Moderne, die Postmoderne dar.
Aber wo ist da die Religion geblieben? Ist die Religion eine Verzauberung der Welt,aus der sich der Erwachsene wie aus dem Kinderlande der Märchen emanzipiert hat, aber auch immer wehmutsvoll an diese ihm verlorene Welt eingedenk seiend?
Das setzte voraus, daß die Theologie als reflexiv gewordene Religion selbst nicht rational und daß die Religion schlechthin irrational sei. Nur, gibt es dafür selbst eine vernünftige Begründung? Wer daraufhin Habermas liest, findet bei ihm nichts dazu; es ist genau genommen sein Vorurteil, daß er aus der marxistischen Tradition in seinen heutigen Liberalismus übernimmt. Führte man einen herrschaftsfreien Diskurs, an dem alle Teilhaber der abendländische Kultur teilnehmen könnten, die größte Mehrheit wäre mehr als irritiert, die Religion als etwas Unvernünftiges zu bezeichnen. Auf drei Säulen erbaute sich das Abendland bekanntermaßen: Jerusalem als Ort der christlichen Religion, Athen als Ort der griechischen Philosophie und Rom als Ort des Sinnes für das Gestalten.Weder in Jerusalem, noch in Athen noch in Rom ist der Gedanke vorstellbar, daß die Religion unvernünftig sei.Es ist ein einzigartiger Kulturumbruch, wenn plötzlich die Religion als etwas Irrationales angesehen wird.Für das vernünftige Denken war gerade die Religion der Gipfel des Vernünftigen, so von Platon über Aristoteles bis zu Hegel!
Vielleicht ist ja realiter eine Vernunft, die das Vernünftigsein der Religion nicht mehr erkennt, eine unvernünftig gewordene Vernunft?
Dieser Verdacht kann immerhin darauf verweisen, daß der Grund der modernen Rationalitätskonzeption in dem innerchristlichen Religionskrieg des 17. Jahrhundertes zu suchen ist in dem Willen, die christliche Religion zu domestizieren, um fernerhin Religionskriege auszuschießen.Nicht eine tiefere Erkenntnis, ein besseres Sichverstehen der Vernunft, sondern der Wunsch, daß die Religion keinen Anlaß mehr gäbe zu Konflikten ob ihrer Wahrheitsansprüchen, bildete den Vater der Aufklärung, wie der Vater der Postmoderne der ist, daß erkannte und im Besitz sich befindende Wahrheiten konfliktträchtig sind.
Zudem zeichnet sich die moderne Gesellschaft durch die Zerreißung ihrer Einheit aus: Der moderne Mensch fungiert als homo oeconomicus in Wirtschafsleben, als Staatsbürger im Staate, als Privatmensch in seiner Freizeit und als Teilhaber der Kultur. (Daß das Ehe-und Familienleben nicht erwähnt wird, ist bezeichnend für Habermas Linksliberalismus.) So ist sowohl der Einzelne wie die Gesellschaft als Ganzes ohne Einheit-ist das nicht gerade eine Folge des Verlustes der Religion, daß es keinen einen Grund mehr gibt, aus dem Alles ist und woraufhin Alles ist, Gott? Findet aber nicht das vernünftige Denken erst seine Vollendung und Ruhe, wenn es das Mannigfaltige auf einen Grund zurückgeführt hat, in dem jetzt Alles ist auf das Eine hin ?
Mittwoch, 12. September 2018
Kirchen besorgt über antisemitische Tendenzen oder dieVorliebe für den Täterschutz
"Kardinal Reinhard Marx" ist angesichts dieser Tendenzen besorgt über" den politischen und kulturellen Einfluss rechtspopulistischer Bewegungen und Parteien in vielen europäischen Ländern." So lesen wir das am 8.9.2018 auf katholisch de. Ergänzend dazu publiziert diese Internetseite am selben Tage, daß der Laien-ZK-Vorsitzende große Ähnlichkeiten zwischen der NSDAP zur AfD sieht. "Für ZdK-Präsident Thomas Sternberg weist die AfD Parallelen zum Nationalsozialismus auf." In Bayern wird bald gewählt und da steigen nun der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz und der ZK-Vorsitzende in den Wahlkampf ein und profilieren sich mal wieder als eifrige Parteigänger des Kreuzzuges gegen Rechts.
Und doch fällt eines auf: Kardinal Marx verschweigt hier ganz offensichtlich, daß der Hauptträger heutigen Antisemitismus in Deutschland und nicht nur hier das muslimische Milieu ist. Früge man den Kardinal nach Beweisen für praktizierten Antisemitismus, der von rechtspopulistschen Parteien ausgeht, käme er in Not. Faktisch gibt es nur die Behauptung, daß jeder der irgendwie "rechts" sei auch deshalb antisemitisch sei. Dem Gutmenschen ist das ein analytisches Urteil: So wie jede Kugel rund, jeder Schimmel weiß ist, so sind Rechte antisemitisch; das braucht nicht erst bewiesen zu werden oder durch Einzelfälle belegt zu werden.
Nur, warum wird die islamische Religion als Mutterboden für den Antisemitismus nicht erwähnt? Die Antwort fällt leicht: Aus dem selben Grunde, warum Papst Franziskus nie die islamische Motivation des islamischen Terrors erwähnt, den heiligen Krieg dieser Religion nicht kennt, aus dem selben Grunde, warum Papst Franziskus und viele verschweigen, daß 80% der Opfer sexuellem Mißbrauches männlichen Geschlechtes und die Täter homosexuell motiviert agierten, weil die wahren Akteure des heutigen Antisemitismus, des Terrors und der sexuellen Mißbräuche nicht genannt werden dürfen, weil das der politischen Korrektheit widerspräche. Denn gute Menschen sind nie Subjekte böser Taten. Da die Homosexuellen wie die Muslime und insbesondere der Flüchtlinge islamischen Glaubens die Lieblingsnächstenliebeobjekte der politischen Korrektheit sind, sind diese immer gute Menschen und so kann nicht wahr sein, was sich in der Wirklichkeit abspielt, daß es einen islamischen Antisemitismus gibt. Also wird diese Realität wegzensiert um politisch korrekte Tätergruppen anzuklagen: Immer und an Allem sind die Rechten schuld und niemals Muslime oder Homosexuelle. So erleben wir nun, daß um dieses politisch korrekten Täterschutzes willen die jetzigen Opfer von Antisemitismus und sexuellem Mißbrauches im Regen stehen gelassen werden, indem die Kirche vor den wahren Tätern die Augen verschließt.
Zusatz:
Der Papst als Nebelproduzent: Hauptsache: Verschleiern!
"Für Papst Franziskus hängen sexueller Missbrauch und Klerikalismus eng zusammen." Katholisch de am 8.9.2018.
Zusatz:
Der Papst als Nebelproduzent: Hauptsache: Verschleiern!
"Für Papst Franziskus hängen sexueller Missbrauch und Klerikalismus eng zusammen." Katholisch de am 8.9.2018.
Dienstag, 11. September 2018
Kardinal Woelki im Wahlkampfmodus
Besorgnis Erweckendes kündigt sich an: In den Landtagswahlen in Bayern und Hessen ist mit einem guten Abschneiden der AfD zu rechnen; das ruft unseren bischöflichen Woelki auf die Tagesordnung. Als bewährter Kämpfer gegen alles politisch Unkorrekte greift der Kardinal an: „Wenn Menschen nur wegen ihres Aussehens vom Mob mit Schlagstöcken durch
die Straßen gejagt werden und um ihr Leben fürchten müssen, muß der
Rechtsstaat mit all seiner Härte Recht und Ordnung wiederherstellen“,
forderte. Gerade die Deutschen hätten in ihrer Geschichte die
schmerzvolle Erfahrung gemacht, wie rechtsradikale Straftaten und
menschenverachtende Propaganda die Macht ergreifen konnten." Junge Freiheit vom 10.9. des Jahres: "Erzbischof Woelki zeigt sich besorgt über Chemnitz und warnt vor AfD".
Nun könnte es als nachteilig angesehen werden, daß es diesen Mob mit Schlagstöcken, Menschen jagend in Chemnitz gar nicht in der Realität gegeben hat, aber hier zeigt sich eben das Charakteristische postmoderner Kultur. Nicht- reale- Ereignisse werden so lange in den Medien zitiert, bis sie in der Mediennutzergesellschaft als real gelten. Dann kann noch so viel dementiert und richtig gestellt werden, die Propagandameldungen wirken.Für einen Gutmenschen wie Kardinal Woelki ist dabei a priori klar, daß da Rechte= böse, Linke= gut gilt, daß diese "Nachricht" vom rechten Mob wahr ist, denn es bestätigt ja sein ideologisches Feindbild. Die Ermordeten erwähnt der Kardinal mit keinem Wort (nach JF)- wozu auch: Es sind eben keine Asylanten.
Daß das Reale zur Bedeutungslosigkeit wird, daß stattdessen imaginäre Ereignisse den politischen Diskurs bestimmen, ist wohl das Besondere unserer Zeit.
Nun könnte es als nachteilig angesehen werden, daß es diesen Mob mit Schlagstöcken, Menschen jagend in Chemnitz gar nicht in der Realität gegeben hat, aber hier zeigt sich eben das Charakteristische postmoderner Kultur. Nicht- reale- Ereignisse werden so lange in den Medien zitiert, bis sie in der Mediennutzergesellschaft als real gelten. Dann kann noch so viel dementiert und richtig gestellt werden, die Propagandameldungen wirken.Für einen Gutmenschen wie Kardinal Woelki ist dabei a priori klar, daß da Rechte= böse, Linke= gut gilt, daß diese "Nachricht" vom rechten Mob wahr ist, denn es bestätigt ja sein ideologisches Feindbild. Die Ermordeten erwähnt der Kardinal mit keinem Wort (nach JF)- wozu auch: Es sind eben keine Asylanten.
Daß das Reale zur Bedeutungslosigkeit wird, daß stattdessen imaginäre Ereignisse den politischen Diskurs bestimmen, ist wohl das Besondere unserer Zeit.
Montag, 10. September 2018
Kundenorientierte Seelsorge- oder welches Schwein hättens denn gerne?
"Willkommen! Gehet ein in Frieden! / Hier wird kein Freund vom
Freund geschieden. / Es kommt so manches Schaf herein, / Warum nicht
auch ein braves Schwein!" / Da grunzte das Schwein, die Englein sangen. /
So sind sie beide hineingegangen." Dieses Gedichtlein stammt von dem großen Humoristen Wilhelm Busch. Aber was für einen Mißbrauch betreibt wird damit auf katholisch de getrieben!
So lesen wir am 10.9. 2018 im Standpunktkommentar: "Traurig, dass sich die Kirchen nach wie vor dem Thema christliche Tierbestattung nicht annehmen. Tiere sind Geschöpfe wie der Mensch, von Gott geliebt. Beide verbindet damit grundsätzlich viel mehr, als sie voneinander trennt. Beide gehen "voran auf das gemeinsame Ziel zu, das Gott ist, in einer transzendenten Fülle, wo der auferstandene Christus alles umgreift und erleuchtet". Und der Mensch "ist berufen, alle Geschöpfe zu ihrem Schöpfer zurückzuführen", schreibt Papst Franziskus (Laudato si, Nr. 83)."
Der Autor, ist der Leiter des Referates Erwachsenenseelsorge beim Bischöflich Münsterschen Offizialat in Vechta, meint allen Ernstes, daß sein Anliegen für christliche Tierbestattungen zu werben, auch durch dieses Busch-Gedicht zu legitimieren sei!
O, Graus! Ja, es gibt Leser, die, finden sie als Gebrauchsanweisung unter dem Text fett geschrieben nicht den Vermerk: Das ist Ironie! dann erkennen sie sie nicht, weil sie blind für sie sind. Spätestens beim braven Schwein ist die ironisch humoristische Ausrichtung nicht mehr überlesbar. Wäre hier mit dem Schwein das Tier gemeint, ergäbe braves Schwein keinen Sinn, denn es gibt wohl brave Hunde, damit sind zum Gehorchen geneigte gemeint aber keine braven Schweine. Ist das Wort als auf Menschen bezogen aufzufassen, dann meint dies eindeutig Menschen, die äußerst unmoralisch leben. Daß so Lebende in den Himmel kämen, ist dann eine Persiflage auf die christliche Lehre vom Himmel. Aber das Gedicht wird noch deutlicher: Die himmlische Liturgie wird hier persifliert durch die Vorstellung, diese Liturgie wäre eine Kakophonie von Engelsgesang und dem Gegrunze von Schweinen. Der christliche Himmel ist so ein Schweinehimmel!
Wie immer Wilhelm Busch als Privatmensch zur christlichen Religion gestanden haben mag, dieses Gedicht macht sich nur lustig über den Christenhimmel, den es als Schweine(stall)himmel abqualifiert: Grunzende Schweine im Himmel!
Eine theologische Rechtfertigung für ein christliches Begräbnis gibt es natürlich nicht und solange die Kirche nicht Hunde und Schweine als Kirchenmitglieder aufnimmt- dann müßten sie aber auch getauft werden und das ist theologisch völlig absurd- können so auch Tiere nicht christlich beerdigt werden.
Tiere können und werden gesegnet, aber das ist bezogen auf die Fruchtbarkeit der Tiere, daß sie viel und gesunden Nachwuchs hervorbringen und so ist diese Tiersegnungspraxis in der Landwirtschaft sehr sinnvoll, aber mit Gottes Liebe zu den Tieren hat das nichts zu tuen.
Zu dem Papst Franziskus Zitat muß leider gesagt werden, daß dieser Papst bei seiner Vielrederei und auch in seinen Schrifttum stets so sehr um Popularität bemüht ist, daß das eben zu Lasten der theologischen Wahrheit geht. Als popularistischer Papst nimmt er es eben nicht so genau mit der hl. Schrift und der Lehre der Kirche, Hauptsache er kommt an in den Medien und bei den Menschen. So ist fast jeder theologischer Unsinn mit irgendeinem Papst Franziskus Zitat legitimierbar.
So ist ja schon die Vorstellung, daß die Tiere von Gott getrennt seiend durch uns Menschen zu Gott zurückzuführen, völlig absurd, denn a) können Tiere sich nicht durch ihr Sündigen von Gott entfernen, weil sie gar nicht sündigen können, noch können sie b) durch ein menschliches Handeln zu Gott zurückgeführt werden. Wenn denn Tiere im Himmel sein könnten, dann allein durch Gottes Wirken, aber nicht durch ein menschliches Tuen. Da es aber in der ganzen Bibel noch in der Lehre der Kirche je gesagt wurde, daß Tiere in das ewige Leben eingehen können, ist diese Vorstellung unwahr.
Aber damit stehen wir vor dem eigentlichen Problem dieser "Pseudoseelsorge", die eben nicht mehr mit Pilatus nach der Wahrheit frägt, sondern mit ihm ausruft: Liebe Mitbürger, sagt mir, was ihr wollt und ich mache es für euch. Wollt ihr Christus kreuzigen, ich kreuzige ihn, wollt ihr christliche Begräbnisse für Hunde und Schweine, ihr bekommt sie, wollt ihr hören, daß euer Lieblingskaninchen in den Himmel kommt, wir sagen euch: Es kommt in den Himmel und wenn ihr eure Schwiegermutter nicht im Himmel wiedersehen möchtet sondern lieber grunzende Schweine, dann bekommt ihr auch die!
Zusatz:
"heute" eine österreichische Zeitung meldete am 28.Juli 2017, daß die "Nachfrage"nach "religiöse Tierbestattungen" steige und bedauerte, daß die Kirche diesem Kundenwunsch nicht nachkäme. Dazu gab es dann diese Umfrage und jeder moderne Theologe weiß ja, daß aus solchen Umfrageergebnissen Gott direkt zu uns spricht: Deus dixit!
So lesen wir am 10.9. 2018 im Standpunktkommentar: "Traurig, dass sich die Kirchen nach wie vor dem Thema christliche Tierbestattung nicht annehmen. Tiere sind Geschöpfe wie der Mensch, von Gott geliebt. Beide verbindet damit grundsätzlich viel mehr, als sie voneinander trennt. Beide gehen "voran auf das gemeinsame Ziel zu, das Gott ist, in einer transzendenten Fülle, wo der auferstandene Christus alles umgreift und erleuchtet". Und der Mensch "ist berufen, alle Geschöpfe zu ihrem Schöpfer zurückzuführen", schreibt Papst Franziskus (Laudato si, Nr. 83)."
Der Autor, ist der Leiter des Referates Erwachsenenseelsorge beim Bischöflich Münsterschen Offizialat in Vechta, meint allen Ernstes, daß sein Anliegen für christliche Tierbestattungen zu werben, auch durch dieses Busch-Gedicht zu legitimieren sei!
O, Graus! Ja, es gibt Leser, die, finden sie als Gebrauchsanweisung unter dem Text fett geschrieben nicht den Vermerk: Das ist Ironie! dann erkennen sie sie nicht, weil sie blind für sie sind. Spätestens beim braven Schwein ist die ironisch humoristische Ausrichtung nicht mehr überlesbar. Wäre hier mit dem Schwein das Tier gemeint, ergäbe braves Schwein keinen Sinn, denn es gibt wohl brave Hunde, damit sind zum Gehorchen geneigte gemeint aber keine braven Schweine. Ist das Wort als auf Menschen bezogen aufzufassen, dann meint dies eindeutig Menschen, die äußerst unmoralisch leben. Daß so Lebende in den Himmel kämen, ist dann eine Persiflage auf die christliche Lehre vom Himmel. Aber das Gedicht wird noch deutlicher: Die himmlische Liturgie wird hier persifliert durch die Vorstellung, diese Liturgie wäre eine Kakophonie von Engelsgesang und dem Gegrunze von Schweinen. Der christliche Himmel ist so ein Schweinehimmel!
Wie immer Wilhelm Busch als Privatmensch zur christlichen Religion gestanden haben mag, dieses Gedicht macht sich nur lustig über den Christenhimmel, den es als Schweine(stall)himmel abqualifiert: Grunzende Schweine im Himmel!
Eine theologische Rechtfertigung für ein christliches Begräbnis gibt es natürlich nicht und solange die Kirche nicht Hunde und Schweine als Kirchenmitglieder aufnimmt- dann müßten sie aber auch getauft werden und das ist theologisch völlig absurd- können so auch Tiere nicht christlich beerdigt werden.
Tiere können und werden gesegnet, aber das ist bezogen auf die Fruchtbarkeit der Tiere, daß sie viel und gesunden Nachwuchs hervorbringen und so ist diese Tiersegnungspraxis in der Landwirtschaft sehr sinnvoll, aber mit Gottes Liebe zu den Tieren hat das nichts zu tuen.
Zu dem Papst Franziskus Zitat muß leider gesagt werden, daß dieser Papst bei seiner Vielrederei und auch in seinen Schrifttum stets so sehr um Popularität bemüht ist, daß das eben zu Lasten der theologischen Wahrheit geht. Als popularistischer Papst nimmt er es eben nicht so genau mit der hl. Schrift und der Lehre der Kirche, Hauptsache er kommt an in den Medien und bei den Menschen. So ist fast jeder theologischer Unsinn mit irgendeinem Papst Franziskus Zitat legitimierbar.
So ist ja schon die Vorstellung, daß die Tiere von Gott getrennt seiend durch uns Menschen zu Gott zurückzuführen, völlig absurd, denn a) können Tiere sich nicht durch ihr Sündigen von Gott entfernen, weil sie gar nicht sündigen können, noch können sie b) durch ein menschliches Handeln zu Gott zurückgeführt werden. Wenn denn Tiere im Himmel sein könnten, dann allein durch Gottes Wirken, aber nicht durch ein menschliches Tuen. Da es aber in der ganzen Bibel noch in der Lehre der Kirche je gesagt wurde, daß Tiere in das ewige Leben eingehen können, ist diese Vorstellung unwahr.
Aber damit stehen wir vor dem eigentlichen Problem dieser "Pseudoseelsorge", die eben nicht mehr mit Pilatus nach der Wahrheit frägt, sondern mit ihm ausruft: Liebe Mitbürger, sagt mir, was ihr wollt und ich mache es für euch. Wollt ihr Christus kreuzigen, ich kreuzige ihn, wollt ihr christliche Begräbnisse für Hunde und Schweine, ihr bekommt sie, wollt ihr hören, daß euer Lieblingskaninchen in den Himmel kommt, wir sagen euch: Es kommt in den Himmel und wenn ihr eure Schwiegermutter nicht im Himmel wiedersehen möchtet sondern lieber grunzende Schweine, dann bekommt ihr auch die!
Zusatz:
"heute" eine österreichische Zeitung meldete am 28.Juli 2017, daß die "Nachfrage"nach "religiöse Tierbestattungen" steige und bedauerte, daß die Kirche diesem Kundenwunsch nicht nachkäme. Dazu gab es dann diese Umfrage und jeder moderne Theologe weiß ja, daß aus solchen Umfrageergebnissen Gott direkt zu uns spricht: Deus dixit!
Umfrage
Sind religiöse Tierbestattungen eine gute Idee?
63 %
37 %
0 %
Insgesamt 134 Teilnehmer
Sonntag, 9. September 2018
Genderideologie und die Integration von Fremden
In Medias res: Der Kerngedanke der Genderideologie ist, daß Konzept der Selbstbestimmung so weit zu entgrenzen, daß das Geschlecht, Mann oder Frau zur Wahloption wird. Die natürliche Vorgegebenheit des Geschlechtes soll negiert werden, indem Mädchen zu Jungen und Buben zu Madels erzogen werden- die Kindertagesstätten und Kindergärten sind eben nicht nur Aufbewahranstalten, um Müttern eine Berufstätigkeit zu ermöglichen, so unbegrenzt wie irgendwie möglich, sondern sie sollen auch Umerziehungsinstitutionen sein des Kampfes wider die natürliche Geschlechtlichkeit. Erst wenn die so weit wie irgendwie möglich genichtet ist, kann der neue homo superior das Licht der Welt erblicken, ein Geschlechtsloser, der sich dann immer wieder aufs Neue sein Geschlecht erwählen kann.
Grundaxiom ist, daß es eigentlich gar kein natürliches Geschlecht gibt, sondern daß Neutren erst zu Jungen oder Mädchens erzogen bzw. sozialisiert werden. Das ermöglicht nun die Hoffnung, durch eine andere Erziehung und Sozialisation das Mann- oder Frauwerden zu verhindern, damit dann später die so Denaturalisierten sich ihr ein künstliches Geschlecht frei erwählen können.
Die Parole von der Integration von "Flüchtlingen" und "Asylanten" setzt einen ähnlichen Grundgedanken voraus, daß es keine natürliche ethnische Identität gibt, sondern nur eine anerzogene. Die kann nun wegerzogen und durch eine andere dann ersetzt werden: Aus Nichtdeutschen würden so Deutsche und das wäre ihre Integration. Die Identität ist so etwas Erwerbbares, Aneignenbares, das aber auch jederzeit wieder ausgezogen und durch eine andere ethnische Identität ersetzt werden könne. Denn auch die ethnische Identität wie die geschlechtliche ist dem Individuum nur etwas Äußerliches, das er wie einen Mantel an- und ausziehen kann. Das Ziel ist auch hier der Identitätslose, der so jede ethnische annehmen kann.
Dies Konzept ginge nur auf, wenn es entweder gar keine natürliche Identität gäbe oder nur eine so schwache, daß sie so beliebig manipulierbar wäre. Aber dagegen spricht die Weisheit, daß Blut nun mal dicker ist als Wasser, daß eben ein jeder immer das bleibt, als was er natürlich geboren wurde, in geschlechtlicher wie ethnischer Hinsicht und daß dies Faktum auch nicht durch noch so viel Umerziehungspädagogik auslöschbar ist. Die Stimme der Natur setzte sich so gegen alle Manipulationspädagogik durch. Das heißt aber auch, daß Asylanten und Flüchtlinge, auch wenn sie "integriert" sind, mit einem Deutschen Paß ausgestattet, sich ihrem jeweiligen Volkstume mehr verbunden fühlen werden als dem Deutschen- um es mit einem einstigen Sprachspiel der Grünen zu sagen: "Unser Standbein ist unser Volkstum, mein Spielbein ist das der Deutschen Staatszugehörigkeit". Als Politiker machen sie dann eben ganz natürlich Politik für ihr Volksgenossen in Deutschland und für ihren Staat.
Die Geschichte des Volkes Israels in Ägypten mag das uns veranschaulichen: Als Hungerflüchtlinge kamen sie nach Ägypten und wurden da dank ihres jüdischen Fürsprechers am Pharaonenhofe gut aufgenommen. Aber nach einiger Zeit sah der Pharao ein Problem: Die Juden waren in Ägypten zu einem starken Volk herangewachsen. "Was,wenn wer gegen uns Krieg führt? Wird da das jüdische Volk sich nicht mit diesem Feinde verbinden, uns besiegen und dann unser Land zu ihrem machen?" In keinster Weise rechnete der Pharao mit einer Solidarität des Gastvolkes mit Ägypten, obwohl sie hier durch die Ägypter vom Hungerstod gerettet wurden. Jetzt beginnt erst der Pharao mit der Repression gegen das jüdische Volk, daß ihm Ägypten zum Sklavenhaus werden ließ. Das Primäre ist so die ethnische Solidarität, das Zusammengehörigkeitsgefühl, das dann auch weiterhin das Leben des jüdischen Volkes ausmachte bis nach der langen Diasporazeit nun endlich dies Volk seinen eigenen Staat wieder gründen konnte. Man kann geradezu das ethnische Prinzip als das Grundprinzip des jüdischen Staates bezeichnen.
So urteilte der Premierminister Netanjahu zum Umgang mit illegal eingereisten Flüchtlingen: "Wenn wir sie nicht am Kommen hindern, könnten aus 60.000 leicht 600.000 werden und das bedroht unsere Existenz als jüdischer Staat." Jürgen Graf, Der geplante Volkstod,2016, S.266. Der Innenminister Elie Yishai brachte diese Ansicht Netanjahus so auf den Punkt: "Ich habe die Nase voll von diesen sentimentalen Leuten, einschließlich gewisser Politiker. Arbeitspätze würden dazu führen, daß sie sich auf Dauer hier niederlassen; sie würden Kinder zur Welt bringen, und dieses Angebot hätte zur Folge, daß weitere Zehntausende, ja Hundertttausende kämen. Diese Migranten zeugen Zehntausende, ja Hunderttausende von Nachkommen, und der zionistische Traum stirbt." (S.265f) Netanjahu hegt eben keine Illusionen über die Integrierbarkeit von Fremden, ja, er weiß nur zu gut, daß das jüdische Volk sein Überleben in der Diaspora der Nichtintegrierwilligkeit verdankt, sodaß jetzt noch das jüdische Volk, jetzt wieder in seinem eigenen Volksstaat lebt,und dies Leben auch tapfer verteidigt, während die Völker Europas, dekadent geworden ihr Volksleben aufgeben wollen durch eine Massenintegration von Fremden.
Zum Leben jedes Volkes, das demonstriert uns das Schicksal des jüdischen Volkes gehört a) die Nichtwilligkeit, sich in andere Völker zu integrieren und b) eine Integration von Fremden in das eigene Volksleben nur sehr limitiert zuzulassen. Wo aber die natürlichen Grundlagen des Lebens, die Geschlechtsidentität und die ethnische genichtet wird, da droht der Tod!
Samstag, 8. September 2018
Der Mensch spielt Gott als Bewahrer der Schöpfung
"Der "Tag der Schöpfung" will dazu ermutigen, konkrete Schritte zur Bewahrung der Schöpfung einzuüben. " Das stand so am 7.9.2018 auf der faktisch offiziellen Internetseite: katholisch de unter dem Titel:
10 Tipps für eine klimafreundliche Gemeinde. Nun nehmen wir das da Geschriebene mal ernst und urteilen nicht vorschnell, daß das da natürlich nicht so gemeint ist, wie es da geschrieben steht.
Was ist die Schöpfung? Wer des Nachts seine Augen zum Himmel erhebt, das Sternenmeer bewundert, selbst der bekommt nur einen Mikrokosmos der Schöpfung zu sehen, denn nicht nur unsere Galaxis, sondern alle Galaxien gehören zur Schöpfung dazu, aber auch der von Gott geschaffene Himmel und die Hölle. Ist die Schöpfung endlich oder unendlich groß? Sicher ist aber, daß es in der Schöpfung Gottes mehr Sonnen als Sandkörner in der Wüste gibt.
Und diese Schöpfung Gottes wollen wir nun durch "konkrete Schritte" bewahren! Mit welchen Beiträgen könnten wir den Tod unserer Sonne verhindern, die sonst ganz natürlich irgendwann einmal ausgebrannt verlöschen wird? Welchen Beitrag zur Bewahrung unser Heimatgalaxis, der Milchstraße?
Da nehmen wir wohl das der Schöpfung zu ernst. Es ist nur dieser winzigste Punkt in der Schöpfung gemeint, der Planet Erde. Verschwände der Planet Erde vollständig aus unserer Galaxis, wäre das für den Bestand dieses Schöpfungsteiles so gravierend wie das Verschwinden eines Sandkornes für die Weiterexistenz der Wüste Sahara.
Der Mensch als Erdenbewohner ist weder in der Lage, die Schöpfung zu gefährden noch sie zu zerstören und er kann sie auch nicht conservieren. Das kann allein Gott. Wer so dem Menschen die Fähigkeit zuschreibt, die Schöpfung gefährden oder bewahren zu können, stellt damit den Menschen dahin, wo allein Gott stehen kann als Schöpfer und Bewahrer des von ihm Geschaffenen und als der, der allein nur sein Werk auch zerstören könnte.
Am Ende dieser Ökotippreihe erinnert der Text auch noch an Gott, oder? "Eine andere Möglichkeit für mehr Frieden bietet die Gestaltung eines Gottesdienst am Tag der Schöpfung. Hier wird um mehr Verantwortung im Alltag und zur Bewahrung der Schöpfung gebetet. Das bedeutet auch, dass jeder bemüht sein sollte, sich konkret einzusetzen für das Gemeinwohl, hinzusehen und sich einzumischen, wenn es gilt, sich für andere zu stark machen."
Zu wem soll an diesem Tage gebetet werden? Bei genauerem Lesen drängt sich der Eindruck auf, daß dies gottesdienstliche Beten nur ein Appellieren an die menschlichen Hörer ist, richtig zu leben. Es wird aufgerufen zur Verantwortlichkeit für die Bewahrung der Schöpfung. Aber Gott als der Schöpfer ist doch allein der, die Schöpfung bewahren kann, wie auch er sie allein negieren könnte. Warum betet das die Gemeinde an diesem Tag nicht zu Gott: Bewahre Du Deine Schöpfung? Jesus lehrt, daß nicht einmal ein Sperling vom Himmel fallen könne ohne den Willen Gottes; wie könnte da die ganze Schöpfung sich nichten ohne oder gegen den Willen Gottes? (Mt - 10,26-33) Wo der Mensch sich anmaßt, Gott zu spielen, sich zum Bewahrer der Schöpfung aufzublähen, da bleibt eben kein Platz mehr übrig für Gott. Der Mensch erliegt hier seinem eigenen Allmachtswahn, die Schöpfung Gottes bewahren zu können.
Angemessen wäre es, Gott das Conservieren seiner Schöpfung zu überlassen und uns zu fragen, welchen Beitrag wir zum Umweltschutz leisten können, auf der individuellen Ebene wie auf der politischen! Aber hier wollen Katholiken lieber Gott spielen!
Was ist die Schöpfung? Wer des Nachts seine Augen zum Himmel erhebt, das Sternenmeer bewundert, selbst der bekommt nur einen Mikrokosmos der Schöpfung zu sehen, denn nicht nur unsere Galaxis, sondern alle Galaxien gehören zur Schöpfung dazu, aber auch der von Gott geschaffene Himmel und die Hölle. Ist die Schöpfung endlich oder unendlich groß? Sicher ist aber, daß es in der Schöpfung Gottes mehr Sonnen als Sandkörner in der Wüste gibt.
Und diese Schöpfung Gottes wollen wir nun durch "konkrete Schritte" bewahren! Mit welchen Beiträgen könnten wir den Tod unserer Sonne verhindern, die sonst ganz natürlich irgendwann einmal ausgebrannt verlöschen wird? Welchen Beitrag zur Bewahrung unser Heimatgalaxis, der Milchstraße?
Da nehmen wir wohl das der Schöpfung zu ernst. Es ist nur dieser winzigste Punkt in der Schöpfung gemeint, der Planet Erde. Verschwände der Planet Erde vollständig aus unserer Galaxis, wäre das für den Bestand dieses Schöpfungsteiles so gravierend wie das Verschwinden eines Sandkornes für die Weiterexistenz der Wüste Sahara.
Der Mensch als Erdenbewohner ist weder in der Lage, die Schöpfung zu gefährden noch sie zu zerstören und er kann sie auch nicht conservieren. Das kann allein Gott. Wer so dem Menschen die Fähigkeit zuschreibt, die Schöpfung gefährden oder bewahren zu können, stellt damit den Menschen dahin, wo allein Gott stehen kann als Schöpfer und Bewahrer des von ihm Geschaffenen und als der, der allein nur sein Werk auch zerstören könnte.
Am Ende dieser Ökotippreihe erinnert der Text auch noch an Gott, oder? "Eine andere Möglichkeit für mehr Frieden bietet die Gestaltung eines Gottesdienst am Tag der Schöpfung. Hier wird um mehr Verantwortung im Alltag und zur Bewahrung der Schöpfung gebetet. Das bedeutet auch, dass jeder bemüht sein sollte, sich konkret einzusetzen für das Gemeinwohl, hinzusehen und sich einzumischen, wenn es gilt, sich für andere zu stark machen."
Zu wem soll an diesem Tage gebetet werden? Bei genauerem Lesen drängt sich der Eindruck auf, daß dies gottesdienstliche Beten nur ein Appellieren an die menschlichen Hörer ist, richtig zu leben. Es wird aufgerufen zur Verantwortlichkeit für die Bewahrung der Schöpfung. Aber Gott als der Schöpfer ist doch allein der, die Schöpfung bewahren kann, wie auch er sie allein negieren könnte. Warum betet das die Gemeinde an diesem Tag nicht zu Gott: Bewahre Du Deine Schöpfung? Jesus lehrt, daß nicht einmal ein Sperling vom Himmel fallen könne ohne den Willen Gottes; wie könnte da die ganze Schöpfung sich nichten ohne oder gegen den Willen Gottes? (Mt - 10,26-33) Wo der Mensch sich anmaßt, Gott zu spielen, sich zum Bewahrer der Schöpfung aufzublähen, da bleibt eben kein Platz mehr übrig für Gott. Der Mensch erliegt hier seinem eigenen Allmachtswahn, die Schöpfung Gottes bewahren zu können.
Angemessen wäre es, Gott das Conservieren seiner Schöpfung zu überlassen und uns zu fragen, welchen Beitrag wir zum Umweltschutz leisten können, auf der individuellen Ebene wie auf der politischen! Aber hier wollen Katholiken lieber Gott spielen!
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