Mittwoch, 8. August 2018

Muß Jesus Christus aus der Kirche ausgeschlossen werden, weil er antijüdisch ist?

"Dabei betont Söding, "dass es antijüdisch wäre, den Sinai-Bund durch den Christus-Bund ersetzt zu sehen und Judenmission betreiben oder vorbereiten zu wollen." Man könne auch nicht bezweifeln, "dass auch jede Christologie, die exklusivistisch ist, dem Judentum die Luft zum Atmen nehmen würde." So verteidigt der Bochumer Neutestamentarier Söding "Ratzingers Theologie des Judentums"auf Katholisch de am 30.7. des Jahres: Es sei doch alles in Ordnung, der Papst a.D. lehre weder, daß der Sinai-Bund durch den Christus-Bund ersetzt sei, noch spräche er sich für eine Judenmission aus! Täte er das, dann wäre das wirklich antijüdisch!
Noch schlimmer wäre eine exkluvistische Christologie!
Ob Papst Benedikt a.D. antijüdisch lehrt, soll hier nicht diskutiert werden, weil wir ob dieses Votums vor der viel bedeutsameren Frage stehen: War Jesus Christus, der Sohn Gottes antijüdisch? 
Hat Jesus den Sinai-Bund als veraltet bezeichnet? Eindeutig Ja- weil er den neuen Bund in ihm verkündete, der nun für alle Menschen der Weg zum Heile ist.
Hat Jesus eine Judenmission betrieben? Eindeutig Ja: Er bekehrte Juden zu dem Glauben an sich als den Sohn Gottes und des Messias Israels.
Hat Jesus eine excluvisitische Christologie verkündet? Eindeutig Ja, indem er sich als der einzige Weg zum Vater bezeichnet hat. Er sagt von sich, daß er die Wahrheit ist, und nur er.Jesus sagt sogar, daß nur der gemäß Mose glaubt, der an ihn glaubt. Es kann also keine wahre Religion fußend auf dem Alten Testament geben, wenn in ihr nicht Jesus als der verheißende Messias des Alten Testamentes geglaubt wird. 
Aber es kommt noch viel schlimmer. Jesus lehrt: "Wer den Sohn nicht ehret, ehret auch den Vater nicht, welcher ihn gesandt hat". (Joh, 5,23)  Nicht sagt hier der Sohn Gottes, daß in der Synagoge Gott geehrt wird, aber in der Kirche vollkommener, besser -komparartivischer- sondern nur wo der Sohn wie der Vater gehehrt wird, da nur wird auch der Vater geehrt! Was bleibt dann für den Synagogengottesdienst übrig, wenn in ihm  nicht Gott, der Vater geehrt wird? Jesus verurteilt hier den Synagogengottesdienst als Nicht-Gottesdienst! Er besitzt in den Augen Jesu keine Legitimität mehr, weil nun nur noch der Gottesdienst wahr ist, in dem er wie der göttliche Vater verehrt wird!
Ja, in der Offenbarung des Johannes kommt es noch viel ärger! Wir lesen da zu unseerem Entsetzen: "du wirst gelästert von denen, die sich selbst Juden nennen und es nicht sind, sondern eine Synagoge des Satans." A. Arndt SJ kommentiert in seiner Vulgataausgbe 1903 so: 
"Mit Absicht nennt der Apostel diese eine Synagoge (griechisch nicht ecclesia)des Satans, nicht sie sind das Volk Gottes, sondern die Christen." Da zu vermuten ist, daß damit die Offenbarung nur das aussagt, was Jesus selbst so lehrte: Ergo:Jesus Christus war antijüdisch.Wird nun Professor Söding die Forderung stellen, den Sohn Gottes aus der Kirche auszuschließen, weil er selbst nach seinen Kriterien beurteilt eindeutig antijüdisch war?

Zusatz: Da wir ja nun aus dem interreligiösen Dialog gelernt haben, daß jede Mission ein Unrecht gegen die Andersgläubigen war und ist, sollte da die Kirche in Deutschlands sich angesichts des Greuels der Germanenmission nicht auflösen und umandeln zu einer Odin-Wotan-Glaubensgemeinschaft?     

Dienstag, 7. August 2018

Gott wird modernisert!

"Recht verstanden sei die christliche Botschaft nicht nach hinten, sondern in die Zukunft orientiert, so Gmür. "Ich will jedenfalls keinen Gott von früher, sondern einen Gott für heute, für morgen – ansonsten glaube ich ihm nicht". Daher sei es auch nötig, immer wieder auf eine Erneuerung der Kirche zu drängen."
Diesen revolutionären Ausspruch verdanken wir nun dem Schweizer Bischof Felix Gmür. (Katholisch de 5.8.2018) Die Kirche solle sich doch nicht mit "Randthemen" beschäftigen, wie dem der Zulaßbarkeit von evangelischen Ehepartnern, wenn der andere Teil katholisch sei.Damit meint dieser Bischof wohl, daß die Nichtzulaßbarkeit von Evangelischen zum Empfang der hl. Kommunion nur ein Problem eines sozusagen altmodischen Gottesverständnisses sei! Aber der Gott, wie er früher (hier ist an den Gott der vorkonziliaren Kirche, der Tradition und der  Bibel zu denken) geglaubt wurde, ist eben nicht mehr der Gott, der für uns heute ein wahrer Gott sein kann. Gott muß eben zukunftsfähig gemacht werden, das ist unsern jetzigen Bedürfnissen angepaßt werden.
Papst Franziskus schafft einfach die Legitimität der Todesstrafe ab, weil das dem modernen Menschen nicht gefalle und dieser Bischof mahnt gleich eine gänzliche Modernisierung Gottes an.Selbstverständlich ist dem Papst und diesem  Bischof, daß Gott, bzw. die Wahrheit nach unseren Wünschen sich zu richten hat. Bischof Gmür bringt das in erquickender Offenherzigkeit zum Ausdruck:Ich glaube an Gott nur, wenn er so ist, wie ich ihn mir wünsche! Wenn ein Wesen den Anspruch erhebt, mein Gott sein zu wollen, dann muß er sich nach mir richten. Wenn dieser Gott auch noch für uns und die Zukunft Gott sein will, dann darf er nicht mehr so Gott sein wollen,wie er einst war (sodaß sich die Kirche gar mit einem solchen Randthema wie der Zulassung zur Eucharistie beschäftigen muß!), sondern er muß zeitgemäß sein.
(Vgl: Uwe C. Lay,Der zensierte Gott)





Montag, 6. August 2018

Der Staat Israel- ein theologisches Problem- ein Beitrag zur Theologie Papst Benedikts

"Dies zeige sich exemplarisch an seinen Überlegungen zur biblischen Landverheißung an Israel und seine "apodiktische" Feststellung, dass "eine theologische Deutung des Staates Israel, die die Staatsgründung in Bezug zur biblischen Landverheißung setzt, nach christlichem Verständnis unmöglich" sei, kritisieren die Rabbiner. Benedikt leugne zwar keineswegs das Existenzrecht Israels, erwecke aber den Eindruck, "dass der Staat Israel sich eher historisch zufällig auf seinem heutigen Territorium befindet". Der "Ratzinger-Aufsatz" (so despektierlich wird er auf katholisch de am 3.8. des Jahres benannt) erntet weiterhin heftige Kritik. "Rabbiner wollen Antworten von Koch".
Ins Fadenkreuz der jüdischen Kritik geriet dabei auch obige Position des Papstes Benedikt a.D. Der kriminierte Text sagt ja nicht, daß jede theologische Deutung des Staates Israel unerlaubt sei, sondern nur die, die die Staatsgründung Israels mit der Landverheißung an Israel in Bziehung setzt als ihre Erfüllung.  
Das leuchtet ad hoc ein, denn dies Verheißung war verknüpft an die Bedingung, daß Israel den Bund mit Gott einhält. Israel wurde ja 586 v.Chr exiliert, weil es den Bund nicht gehalten hat. So erfüllte sich Gottes Landverheißung an Israel, als es das von Gott ihm zugesagte Land eroberte, aber dies Land verlor es auch, weil das Volk dann in dem Lande nicht Gottes Gebote hielt. Seit dieser Exilierung sind alle folgenden Versuche, einen neuen Staat Israel in dem diesem Israel zugesagtem Lande gescheitert bis zum Versuch der Befreiung Israels von der Römischen Fremdherrschaft im ersten Jahrhundert nach Chr. So stellt die gelungene Neugründung  des Staates Israel nach 1945 ein wirkliches Novum in der Geschichte Israels da!
Aber ist das die Erfüllung der Landverheißung an Israel? Ist diese Verheißung nicht schon längst im Königreich Davids und Salomons in Erfüllung gegangen, nur daß dann Israel das ihm Gegebene durch eigene Schuld verlor!
Aber wie steht es denn überhaupt um den Bund mit dem Volke Israel? Im Hebräerbrif lesen wir dazu klar und eiindeutig: "Indem er von einen neun Bund spricht, hat er den ersten für veraltet erklärt."(8,13). Ist damit nicht auch die Landverheißung an Israel hinfällig durch den neun Bund, das ist die Kirche, das neue Gottesvolk? Hier muß nun differenziertet gedacht werden: In der Landvereißung an das Volk Israel  ist schon die wahre Verheißung des Reiches Gottes als jenseitiges ewiges Reich enthalten. Deutlich wird das in Jesu Seligpreisungen, in denen das verheißende Gut das ewige Leben im Reiche Gottes ist,die aber an alttestametliche Landverheißungen anknüpft: Wie muß Israel leben, damit es das Land erhält von Gott und es sich bewahrt als Besitz. Im neuen Bund ist so die Landverheißung hegelisch gesprochen als aufgehobene lebendig in der Verheißung des ewigen Reich Gottes. Die gilt auch den Volk Israels, sofern es eingeht in das neue Gottesolk der Kirche als Judenchristlich. Durch das Nein zur Judenmission versperrt so die Kirche den Juden den Weg zur Erfüllung der Landesverheißung an sie als Verheißung des ewigen Lebens im Reiche Gottes.
(Die Antisemiten Deutschlands in den 30 Jahren forderten das Ende der Judenmission- sie wußten warum!Wissen das auch die heutigen Philosemiten?)
Aber es gibt nicht nur die Gnaden- und Heilsordnung Gottes, Gott setzte auch eine Schöpfungsordnung zum Erhalt des Lebens angesichts seiner immerwährenden Gefährdung. Die ontologische Gefährdung ist gegründet in dem Geschaffensein aus dem Nichts: Alles, was geschaffen ist, ist so immer auch am Rande des Nichts, gefährdet, sich zu nichten, die moralische die durch das Todesschicksal, das durch die Sünde in die Welt kam und durch die Sünde selbst. Die Schöpfungsordnungn sind so Gottes Schutzordnungen für das so gefährdete Leben.
Darum heißt es im 5.Buch Mose, 32,8f: Als der Höchste ( den Göttern)die Völker übergab, als er die Menschheit aufteilte, legte er die Gebiete der Völker nach der Zahl der Götter fest, der Herr nahn sich sein Volk als Anteil, Jakob wurde sein Erbland." Das heißt, das Gott gemäß der Anzahl der Völkerengel die Menschheit in Völker aufgliederte und jedem sein Land auf Erden gab. Das gilt so auch für das Volk Israel (unter Absehung seiner  besonderen Gottesbeziehung) Gott gab Israel seinen Platz auf der Erde, sein Land und da, wohin es gehört, lebt es jetzt im Volksstaate Israel wieder. Gott hat mit der Gründung des Staates Israel seine Schöpfungsordnung, die im Falle des Volkes Israel so lange konfundiert war, wieder in Ordnung gebracht.
Die Schöpfungsordnungen Gottes sind in unserer Zeit des Abfalles vom Glauben auch aufs höchste gefährdet: die Ordnung der Ehe und der Familie, des Volkes und des Volksstaates. Umso erfreulicher, daß der Staat Israel unter Führung von Netanjahu sich nun so beherzt zum jüdischen Staat als Volksstaat bekennt- allen Anfeindungen trotzend!       

Samstag, 4. August 2018

Die Demokratsierung der Kirche- das Frauendiakonat

Welche Bedingungen muß eine theologische Aussage erfüllen, damit sie als wahr in der Katholischen Kirche gilt? Die Antwort, daß sie wahr sein muß, um als wahr zu gelten, wäre eine bloße Tautologie, denn diese Antwort  läßt ja die Frage völlig unbeantwortet, wie denn der Wahrheitsgehalt einer theologischen Aussage verifiziert werden kann. Die Quellen, aus denen heraus wahre theologische Aussagen generiert werden, sind aber klar:
die hl. Schrift, die Tradition,das Lehramt aber auch die Vernunft. Wie nun genau wahre Aussagen gewonnen werden, das legt dann die Ordnung des theologischen Diskurses fest.(Ob ein Spielzug in einem Schachspiel legitim oder unerlaubt ist, setzt ja auch nur das Regelsystem des Schachspieles fest.)   
Ist ein Diakonenamt für Frauen in der Katholischen Kirche legitim?, lautet nun eine der Zentralfragen der Katholischen Kirche, an der wohl eine dazu von Papst Franziskus eingesetzte Kommission arbeitet, auch wenn sie offiziell nur historische Untersuchungen betreibt. Da der Papst sich nun selbst als über dem Zeugnis der hl. Schrift und der Tradition stehend versteht, ist auch hier mit dem schlimmsten zu rechnen.
Da kam eine jesuitische Universität auf den Gedanken, ihrem jesuitischen Papst unterstützen zu wollen in der Frage: Ist die Einführung eines Diakonenamtes für Frauen in der Katholischen Kirche möglich, daß Frauen also die 1. Stufe der Priesterweihe empfangen können. (Es bedarf keiner prophetischen Talentierung, um vorauszusagen, daß dann die letzte Forderung die nach Frauen im Papstamt ist.) Wie wird  nun an einer jesuitischen Universität diese theologische Frage geprüft? 
Ganz einfach- ganz ohne jede Theologie: Man befrägt einfach katholische Frauen! Und damit es qualifizierte Antworten gibt, Ordensobere. (Das hat natürlich den Vorteil, daß ob des Wissens um die Linkslastigkeit der Frauenorden in den USA das politisch korrekte  Ergebnis und das Wunschergebnis der Jesuiten auch zu Stande kam:     
"77 Prozent der amerikanischen Ordensoberen gehen davon aus, dass Frauen zu Diakoninnen geweiht werden können. Dies ergab eine Studie des Zentrums für angewandte Apostilatsforschung (CARA)  an der Jesuiten-Universität Georgetown. 72 Prozent denken, dass die Kirche eine sakramentale Weihe für Frauen zulassen sollte. Dass dies tatsächlich geschieht, glauben allerdings nur 45 Prozent der Antwortenden." Katholisch de am 3.8. 2018. 
Und so euphorisch wird dann das zukünftige Diakonenamt auf Katholisch de bejubelt:
"Ein Teilnehmer betonte dabei, dass die Diakoninnenweihe nicht für die geweihte Person, sondern für die Kirche ein Segen wäre: Die besondere Art von Frauen zu fühlen und zu dienen würde "der Kirche ein schönes Gesicht geben" und ihrem Dienst etwas hinzufügen, das Männer in diesem Amt nicht haben."  Auch hier stellen wir wieder einmal fest, daß auch im Punkto Personalmanagement der Sohn Gottes einfach versagt hat: Wie konnte er es nur unterlassen, 6 Frauen als Apostel zu erwählen, wenn doch Frauen dieses Amt in so unvergleichlich anderer Weise als die Männer auszuführen wissen! Aber jetzt kommen Frauen: Wir wollen das Amt und weil das ganz viele wollen, haben wir auch das Recht dazu! Was 72 Prozent wollen, das muß wahr sein!
So wie der Papst eben gegen die Bibel und die Lehre der Kirche jetzt die Todesstrafe als unchristlich verurteilen läßt, nur weil die jetzige Mehrheit das so will, so könnte auch der Papst Frauen zu Diakonen weihen lassen, weil es die Mehrheit so will. Und was sagt die Lehre der Kirche dazu? Das ist gleichgültig, denn jetzt zählt nur noch der demokratische Mehrheitswille. 
Anbei: Jesus Christus war das erste Opfer einer basisdemokratischen Gerichtsentscheidung; Pilatus hielt ihn ja für unschuldig!  Und nun möchte der Jesuitenorden die Wahrheiten der Katholischen Kirche auch ganz demokratisch abschaffen.  

"Einst Evangelische Kapernaum-Kirche in Hamburg jetzt Moschee"

"Die ehemalige evangelisch-lutherische Kapernaum-Kirche in Hamburg-Horn ist jetzt eine Moschee. Sie ist die erste ehemalig Kirche der EKD in Hamburg, die in eine Moschee umgewandelt wurde. Der Ratsvorsitzende der EKD Bedford-Strohm ist bestimmt stolz."

Freie Welt am 3.8.2018 

Hierzu erübrigt sich jeder Kommentar. Deutschland, Europa wird islamisch unter tatkräftiger Mithilfe der EKD und der Katholischen Kirche!

Freitag, 3. August 2018

Der Papst- ein Häretiker?

Wir erleben und erleiden ein absolutes Novum in der Kirchengeschichte:Zum ersten Male erklärt ein Papst eine bisher in der Kirche gültige Lehre für einen Irrtum und ändert den Katechismus, um seine neue Lehre da gegen das Zeugnis der hl. Schrift und 2000 jähriger Lehrtradition der Kirche durchzusetzen. Dieser Papst läßt nun nämlich lehren, daß die Todesstrafe unzulässig sei und abgeschafft gehöre!  
"Deshalb lehrt die Kirche im Licht des Evangeliums, dass „die Todesstrafe unzulässig ist, weil sie gegen die Unantastbarkeit und Würde der Person verstößt“ [[1]], und setzt sich mit Entschiedenheit für deren Abschaffung in der ganzen Welt ein."  ( kath net am 2.8. 2018) Welch eine Hybris. Die Begründung für diese päpstliche Korrektur der Kirchenlehre ist so  dürftig, daß es schwerfällt, sie überhaupt wiederzugeben. Bisher meinte die Kirche, daß die Todesstrafe mit der Würde des Menschen kompatibel sei. Dies Meinungsbild habe sich gewandelt in der Kirche und darum muß die Lehre der Kirche diesem Wandel angepaßt werden.
Die theologische Begründung der Todesstrafe erwähnt der Papst mit keinem Wort, daß es um die Strafgerechtigkeit geht, die hl. Schrift nicht einmal erwähnt- stattdessen eine rein humanistische begründete Ablehnung. Daß Gott selbst die Todesstrafe durch den Römischen Staat an seinem Sohn vollziehen ließ um der göttlichen Gerechtigkeit willen,zeigt so nur, daß selbst Gott damals noch nicht wußte, daß die Todesstrafe der Menschenwürde widerpricht. Jetzt lernt selbst Gott noch Neues durch diesen Papst!
Aber dieser Papst erlaubte sich ja schon, das vom Sohn Gottes gelehrte Vater Unser zu korrigieren, weil ihm die Bitte: "und führe uns nicht in Versuchung" mißfiel. Da behauptete er allerdings, um seine Hybris nicht zu offenkundig werden zu  lassen, daß diese Übersetzung falsch wäre (aber sie ist nur falsch, weil sie ihm mißfällt).  Die bisher größte Häresie des Papstes ist noch gut erinnerlich:
Scalfari schrieb gestern:
"„Papst Franziskus – ich wiederhole es – hat die Orte einer ewigen Wohnstatt der Seelen im Jenseits abgeschafft. Die von ihm vertretene These ist, daß die vom Bösen beherrschten und nicht reuigen Seelen aufhören zu existieren, während jene, die sich vom Bösen befreit haben, in die Seligkeit aufgenommen werden, wo sie Gott schauen.
Das ist die These von Franziskus und auch von Paglia. Hier füge ich eine Anmerkung ein: Das Jüngste Gericht, das zur Tradition der Kirche gehört, wird sinnlos. Die Seelen, die das Böse gewählt und praktiziert haben, verschwinden und das Jüngste Gericht bleibt eine bloße Vorlage für großartige Bilder der Kunstgeschichte.“
 Eugenio Scalfari: „Papst Franziskus hat die Hölle abgeschafft“ Kath info am 10.Oktober 2017
Und nun schafft dieser Papst zum erstenmal eine offiziell gültige Lehre der Kirche ab, weil sie ihm mißfällt!  Unmöglich ist es, diese Änderung des Katechismus noch als Neudeutung der Tradition zu beurteilen. Papst Franziskus lehrt gegen die Kirche und die hl. Schrift rein humanistisch die Verurteilung der Todesstrafe!  Dabei hätte der Papst nur einen Blick in die Bibel werfen müssen, um Gott als Vollzieher der Todesstrafe kennen zu lernen. So hätte der Papst dort lesen können:
"Und Her, der Erstgeborene des Judas, war böse in den Augen des Herrn; und der Herr tödtete ihn." (1.Mose 38,7) und 3 Verse weiter tötet Gott Onan, weil er Böses getan hatte. Und wie war das mit der Sintflut- wie viele tötete die? War das auch nicht mit der Menschenwürde vereinbar?  

Es bleibt nur noch eine Frage: Ist Papst Franziskus ein Häretiker? Kann Gott einen Häretiker als Papst zulassen? Diese Fragen sind wahrlich schwer zu respondieren, aber es spricht einiges dafür, daß nun die Kirche wirklich einen häretischen Papst erleiden muß!   

Zusatz: Daß der Papst die Hölle und die Todesstrafe abschafft, das paßt zusammen, denn nach ihm verstößt Beides gegen die Menschenwürde! Was wird wohl noch alles Revolutionäre Gott durch diesen Papst dazu lernen! 
     

Donnerstag, 2. August 2018

EKD-Chef verurteilt Haßkommentare im Fall Sophia L.

Auch auf die Gefahr hin, die Einbildungskraft von einigen Lesern zu überfordern, denn das jetzt Vorgestellte ist so grotesk, daß es mehr als unvorstellbar ist:
Ein Wolf hat ein Schaf gerissen, genüßlich es verzehrt, da hört es diese Ansprache des Hirten der Schafsherde mit großer Freude. "Liebe Schafe, ich euer Hirte sage euch, laßt euch nicht von Haßmeldungen irritieren. Sicher, bedauerlich ist es schon, daß eines unserer Herdenmitglieder, ein noch so junges Schaf getötet wurde. Aber das darf uns nicht zu Haßgefühlen, Wölfen gegenüber verleiten lassen. Wir gaben ihnen Asyl, sie leben unter uns. Unser Jungschaf kümmerte sich gern um Asylwolfe. Sie war eben eine gute Christin. Nun wurde sie getötet von einem Wolf. Einige meinen nun, wenn sie mißtrauischer Wölfen gegenüber gewesen wäre, lebte sie vielleicht noch- aber was wäre das für ein Leben, geprägt durch Mißtrauen und Vorurteilen Wölfen gegenüber.
Liebe Schafe, unser wahrer Feind, und das sage ich jetzt ausdrücklich am Sarge des Getöteten, sind die Vorurteilsprediger, die nicht an die Vision eines friedlichen Zusammenlebens von Scharfen und Wölfen glauben wollen. Schafe, liebet die Wölfe!"
Das ist doch nur eine absurde Groteske? Mitnichten: Man lese einfach den Bericht von der Trauerfeier der von einem Marokkaner ermordeten jungen Frau auf Junge Freiheit vom 2.8. des Jahres nach!   
So redete dann der Kreuzesverleugner und EKD Vorsitzende über die getötete Sophia L.
"Die Studentin habe ganz aus dem Vertrauen gelebt und andere Menschen nicht als potentielle Gefahr, sondern zuerst als Menschen gesehen, die als gute Geschöpfe Gottes Mitmenschlichkeit verdienen." Deshalb habe sie sich auch so energisch in der Flüchtlingshilfe engagiert, bis sie dann als Anhalterin von einem marokkanischen Fahrer ermordet wurde. Verlangt also die christliche Nächstenliebe, zu ignorieren, daß der Mensch des Menschen Wolf ist (Hobbes), daß es eben ein reales Gefährdungspotential für junge Frauen durch Männer und somit auch durch ausländische gibt?
Lieber Leser, wie hätte wohl die Beerdigungsansprache dieses Gutmenschbischofs geklungen, wenn das Opfer eine junge Asylantin und der Mörder ein Deutscher gewesen wäre? Es bedarf keiner Phantasieanstrengung: Der deutsche Täter, das wäre ein rechter Rassist gewesen (auch wenn es dafür keinen einzigen Hinweis gäbe, aber das Voruteil, daß eine Gewalttat gegen Ausländer immer eine eines Deutschen Rassisten ist, reichte aus) und deshalb muß hier am Grabe zum Kampf gegen alles, was rechts ist, aufgerufen werden. Die Unmenschlichkeit beginne rechts von der Bundeskanzlerin! Das sind dann natürlich keine Haßbotschaften sondern hier kämpft dann ein Gutmenschbischof gegen das Böse in der Welt und diese Bösen können natürlich keine Objekte der christlichen Nächstenliebe sein, denn die hält sich an die klaren Vorgaben der politischen Korrektheit, die uns zeigt, wer die Guten und wer die Bösen sind! 
Hat die EKD nicht etwas mit der christlichen Religion zu tuen? Manche meinen das, aber die legt der EKD-Vorsitzende,  wenn es opportun ist, ab wie auf dem Tempelberg es demonstriert wurde- aber auf die Praktizierung der Politischen Korrektheit, da ist diese EKD hundertprozentig zuverlässig. So predigen deren Bischöfe ihren Schafen, daß Wölfe friedliebende Vegetarier sind und daß es nur den Frieden störende Rechte gäbe. 

Merke: Es gibt ja auch nur Feuerbrände, weil es "Feuer! Feuer! Es brennt!" Rufer gibt!  

Zusatz: Die Verwechselung imperativischer Aussagen, so soll der Mensch sein, optativischer,o möge der Mensch doch gut und edel sein mit indikativischen, wie er wirklich ist, ist einer der Kardinalfehler  zeitgenössischer  Theologie. Wie erhellend ist da der Realismus der Bibel, die nicht zufällig als erste Tat des Menschen nach seinem Falle aus dem Paradiese von einem Brudermord erzählt!