Freitag, 5. Februar 2021

Papst Franziskus- ein Mann mit klarem Feindbild


Papst Franziskus zur Lage der Katholischen Kirche in den USA:Die Kirche in den Vereinigten Staaten >ist sehr lebendig, sehr sehr lebendig. Vielleicht gibt es traditionalistische Gruppen, aber wir haben sie auch hier im Vatikan. Das kann geheilt werden.<.“Das ist eine klare Kampfansage. Traditionalistisch eingestellte Katholiken sind für diesen Menschen „Kranke“.

Es ist nicht klar, wen genau der Papst damit meint, welche Gruppen. Aber vielleicht wird es deutlicher, wenn wir unser Augenmerk richten auf die Katholiken, die dieser Papst lobt:

Sie heißt Einwanderer willkommen. Was die Kirche für Einwanderer tut, ist riesig, oder? Sie ist großzügig, weil die Kirche in den Vereinigten Staaten viele wirtschaftliche Möglichkeiten hat und großzügig hilft.“(kath info 3.2.2021)

Die „Kranken“ sind also die, die sich der Auflösung der USA durch eine Politik der Multiethnisierung und Multikultivierung widersetzen,also im Prinzip alle Katholiken, die den Ex-Präsidenten Trump in der letzten Wahl gewählt haben, wohingegen die guten Katholiken dann die Demokratenwähler sind.

Für diesen Papst sind eben im Prinzip alle Religionen gleich gut, aber alle leiden dann alle auch an kranken Rändern, den fundamentalistischen und traditionalistischen Strömungen in ihnen. Die gilt es zu therapieren. Denn wer so denkt ist eben krank.

So liberal und tolerant der Papst sich sonst auch gerne inszeniert, vom Charakter her ist er ein König Ludwig IVX Anhänger : Die Kirche bin ich!; woraus sich auch die Spannungen zum Deutschen Episkopat zum Teil erklären, denn Kardinal Marx war und ist nun mal ein Franz-Josef Strauß Schüler: Mir ist es egal, wer unter mir Bundeskanzler (Papst) ist. 

Dies klare Feindbild dient nun aber auch dazu, den Islam in ein gutes Licht zu setzen, indem nun alles Negative zuerst den Fundamentalisten zugeschrieben wird und indem dann, wenn dieser Fundamentalismus kritisiert wird, diese Kritik auf den Fundamentalismus und Traditionalismus in der eigenen Kirche umgelenkt wird, daß doch zuerst vor der eigenen Türe zu kehren sei, bevor andere kritisiert werden.  



 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen