Mittwoch, 21. Januar 2026

Kath de räumt auf mit: „Außerhalb der Kirche kein Heil“ - extra ecclesiam nullus salus

 

Kath de räumt auf mit: „Außerhalb der Kirche kein Heil“



In einem ein paar Minuten währenden Video :Kommen nur Katholiken in den Himmel? katholisch erklärt.“ vom 18.Jänner 2026 liquidiert Kath de (fast)die gesamte katholische Theologie. So wird dieses mit dieser Aussage des hl, Cyprian aufgeworfene Problem gleich drastisch verzeichnet: "Außerhalb der Kirche kein Heil": Dieser Satz sorgte in der Geschichte der katholischen Kirche für viele Fragen – und schwere Fehler. Kommen etwa nur Katholiken in den Himmel. Redakteurin Carina Adams erklärt, wie das Verständnis heute aussieht.“

Diese Aussage führte zu schweren Fehlern der Kirche. Im Video wird das dann konkretisiert: Es führte zu einem Missionseifer. Jeder Kath de Leser assoziiert mit der „Mission“ spontan eine Parole, die nur von den notwendigen innerkirchirchlichen Reformen ablenken soll und die mittelalterlich Nichtchristen oder gar schon Nichtkatholiken den einzig wahren Glauben aufzwängen wollte.Besonders verabscheuungswürdig sei die Praxis der Nottaufe gewesen, daß Kinder, die drohten, kurz nach der Geburt zu sterben, während ihrer Geburt, schon außerhalb der Mutterleibes zu taufen ob des (Irr-)Glaubens der Heilsnotwendigkeit der Taufe, (die aber leider Jesus selbst im 3,Kapitel des Johannesevangeliums im Gespräch mit Nikodemus lehrte). Diese Praxis sei unhygenisch und könne dem Kinde so sehr schaden.

Aber das 2.Vaticnum habe all dem ein Ende gesetzt, denn nun lehre die Kirche, daß jeder Mensch in den Himmel kommen könne, wenn er nur „guten Willens“ sei. Oder angebotsorientierter formuliert: Gott gewähre jedem Menschen die Mlglichkeit, in den Himmel zu kommen. Eine Verkündigung, gar eine Mission sei dazu aber völlig überflüssig! 1

Der Glaube sei also überflüsig, auch sei es überflüssig, gemäß den Geboten Gottes zu leben und die Sakramente der Taufe, der Eucharistie und der „Letzten Ölung“ ebenso. Die Kirche, die sich einst als Heilsvermittelungsinstitution verstand,ist selbstredend auch überflüssig, es reiche völlig aus nach dem Prinzip: Ich habe es doch gut gemeint“ zu leben. Alles, was dieser Jesus von Nazareth gelehrt hatte, war also ein einziger Irrtum, da er nicht erfaßt hatte, daß der „gute Wille“ allein genüge. Selbst Pelagius, der Feind der Gnadenlehre des hl. Augustins wäre da blaß geworden, wollte er doch sagen, daß jeder Mensch, wenn er wirklich moralisch lebte, Gott wohlgefällig lebte, daß das aber faktisch keiner zustande brächte,sodaß jeder doch auf die Gnade Gottes angewiesen sei. Stattdessen heißt es nun: Das natürliche Vermögen auch des Menschen nach dem Sündenfalle reiche aus, denn was ihm dann doch noch fehlen könnte, das gäbe Gott gratis ihm dazu, wenn er nur täte, was er als Mensch der Sünde an gutem Wollen vollbringen könne.

Nun gehört es doch zur Standardpolemik wider alle nichtliberale Theologie, daß sie durch maßlose Versimplifizierungen die Gehalte der christlichen Religion verunstalte und eben wie alle Rechtspopulisten, auf die hochkomplexen Fragen unserer Zeit nur primitive Antworten geben könne. Aber was für eine Vulgärtheologie offeriert uns denn nun dieses Kath de Video? Es käme allein auf den guten Willen des Menschen an, wohingegen die christliche Religion, die Kirche und alles, was der Herr seiner Kirche, ein gewisser Jesus gelehrt hatte, völlig bedeutungslos sei! Da müssen wir ja Gott sehr dankbar sein, daß er seiner Kirche nach fast 2000 jährigen Irrens im 2.Vaticanum aufgeklärt habe: Alles war ein einziger Irrtum: „ Lebet anständig, mehr wollte ich nie von euch Menschen, nein, es reiche schon der Wille, anständig zu leben“ , denn für Gott zähle der gute Wille allein schon als Tat.



Allerdings ist zu vermuten, daß Wähler der AfD, ganz zu schweigen von deren Parteimitgliedern keine Menschen guten Willens sind, sodaß dann doch die Hölle nicht ganz leer bleiben wird, jetzt circa 25 Prozent aller Wahlberechtigten Deutschlands, in den USA alle Tumpunterstützer und in Rußland, alle die es mit der Russisch-Orthodoxen Kirche halten, denn die stelle sich ja nicht gegen den „Diktator“ Putin. Die Kath de Leserschaft kann so doch aufatmen, denn wer wollte schon mit solchen in den Himmel kommen!!

Zusatz:

Die beste Antwort auf das Problem: „Außerhalb der Kirche kein Heil“ lehrt uns die Gottesmutter selbst in ihrer Bitte: Betet: O mein Jesus, verzeihe und´sere Sünden, bewahre uns vor dem Feuer der Hölle, führe alle in den Himmel, besonders die, die Deiner Barmherzigkeit am meisten bedürfen!

In den Anfängen der Kirche ließen sich Christen zugunsten ihrer ungläubig Gestorbenen taufen, um so für ihr Heil zu wirken. Vgl 1.Kor 15,29. Ob die spätere Entscheidung der Kirche, diese Taufpraxis zu verbieten, eine gute war, kann infrage gestellt werden, nicht aber daß es eine gültige Taufpraxis war, so wie die Beichte bei einem exkommunizierten Priester auch verboten aber nicht ungültig ist.

1Müßte dann die Kirche Deutsclands nicht den Germanenmissionar Bonifatius verurteilen, da er unserern Vorfahren den so ökologisch orientierten Glauben an den BaumgottDonar“ nahm, um uns zur Religion der Naturzertörng, des Baumfällens verführte, wären wir doch mit Odin und Wotan auch ganz gewiß in den Himmel gekommen!

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