Dienstag, 6. Januar 2026

Wie man sich die Welt nach den zwei Weltkriegen zurecht legen könnte und an der Realität kläglich scheitert

 

Wie man sich die Welt nach den zwei Weltkriegen zurecht legen könnte und an der Realität kläglich scheitert


Eine schöne Erzählung, daß nach den zwei Weltkriegen die Einsicht unter den Politikern gewachsen sei, daß der Krieg kein Mittel der Politik mehr sein dürfe und daß so supranationale Vereinigungen,die UNO etwa und Institutionen den Krieg aller Staaten gegeneinander bändigen können, wie der leviatanische Staat den Bürgerkrieg ein Ende gesetzt habe, abgesehen vom Problem der innerstaatlichen Kriminalität, die nur irgendwie nicht stimmte.Als wir Westdeutschen noch vehement , vielleicht von Kants Erwägungen zur Möglichkeit eins ewigen Friedens in einer Weltrepublik beflügelt träumten, ging die reale Politik des Willens zur Macht weiter.

Der „Kalte Krieg“ stelle uns West- wie Ostdeutsche vor die Möglichkeit, uns gegenseitig bekriegen zu müssen und stellte die ganze Welt vor die reale Möglichkeit,die Erde als Ganzes vernichten zu können durch die Atombombe.

Aber das hätte man sich in Westdeutschland ja noch so zurecht dichten können, daß es da den „Freien Westen“ als das „Friedensreich“, auferbaut auf den Säulen der Demokratie, der Menschenrechte und der Marktiwirtschaft existiere, das leider von der „barbarischen Macht des Kommunismus“ bedroht sei, aber in sich selbst schon die Barbarei des Nationalismus überwunden hätte. Europa sei das Friedensprojekt, dem das Christentum, der.Liberalismus und der Antitotalitarismus ein festes Fundament gegeben hätte.

Der Zusammenbruch des Ostens, die Auflösung des sozialistischen Lagers rief gar die Utopie des Endes der bisherigen Geschichte hervor in der nun im Liberalismus vereinten einen Welt. Aber aus was für einem Traum erwachten wir da? Die reale Geschichte der Politik, daß es einen ideologischen und machtpolitischen Kampf zwischen dem Westen und dem Osten seit 1945 gegeben hat, in dem der Westen siegte, indem nun fast ganz Osteuropa in die westliche Welt, die kapitalistische reintegriert wurde und Rußland aus Europa rausgedrängt wurde. Daß die EWG, die EU und die Nato genau zu diesem Zwecke errichtet worden ist, uns klein zu halten, den Osten zu reintegrieren und dabei Rußland herauszuhalten und die USA als die Hegemonialmacht Europas einzusetzen, vergißt man da zu gerne angesichts des Erfolges wider die Expansionsziele des Ostens, die Welt mit ihrem Sozialismus zu beglücken.

Aber da nun der eine die westliche Welt bedrohende Feind Sowjetunion besiegt und Rußland sich als unfähig erweist, militärisch den Ukrainekrieg siegreich zu beenden, steht die USA wieder als einzige reale Weltmacht dar, auch wenn China andeutet, hier eine Konkurrenz sein zu können, zumindest ökonomisch. So gestaltet sich die Außenpolitik der USA neu. Als einzige reale Weltmacht zeigte sie nun, daß es für sie nur noch eine Politik des Rechtes des Stärksten gibt. Unter völliger Mißachtung des Völkerrechtes griff die USA Venezuela an, setzte die dortige Regierung ab, um ihr in den USA einen Schauprozeß angedeihen zu lassen mit dem klar benannten Ziel, so das Erdölvorkommen Venezuelas sich zu eigen zu machen. Ganz Lateinamerika wird zum Besitzstand der USA erklärt, mit dem Recht,in jedem dieser Staaten ganz nach Belieben ihr gemäße Regierungen installieren zu dürfen.

Die „Zeit“ berichtet am 5.Jänner 2026: „Donald Trump bekräftigt Anspruch der USA auf Grönland >Wir brauchen Grönland<, wiederholt der US-Präsident nach dem Schlag in Venezuela. Grönland und skandinavische Länder weisen die Äußerung als respektlos zurück.“ Die Großmacht USA hat es nicht mehr nötig,irgendeinem anderen Staat einen Respekt zu erweisen und selbst einst Verbündete des Kampfes gegen die Sowjetunion können nun in das Fadenkreuz der rein imperialistischen Politik der USA geraten!

Die deutsche Regierung hat diese Lexion schon gelernt und verzichtet auf jede Kritik an der völkerrechtswidrigen Politik der USA.Das Völkerrecht scheint sein Ablaufdatum überschritten zu haben, denn nun, da die Sowjetunion als die Gegenmacht ausgeschaltet ist,un durch den Ukrainekrieg in die Defensive gedrängt ist, kann die USA zu einer reinen Machtpolitik zurückkehren, der alles Recht nur bureaukratische Hindernisse ihrer Machtpolitik ist.

Die Machtpolitik ist wieder da, da die Epoche der sich wechselseitig in Schach haltenden Supermächte, der USA und der Sowjetunion beendet ist.Und wir haben uns nun als vereintes Deutschland den USA subordiniert, hierbei war die Entscheidung des „Kanzlers der Alliierten", Adenauer: „Nein“ zum Angebot Stalins für ein neutrales wiedervereintes Deutschland 1952 zu sagen, der Verzicht auf die Möglichkeit eines souveränen Deutschlandes. Aber die USA ist eine Macht, die nur Politik für ihre eigenen Interessen mach ohne irgendeine Rücksichtsnahme gegenüber uns und andere.

Daß die Welt nach 1945 vernünftiger und friedlicher geworden sei, diesen Anschein verdankt sich so nur der zeitweiligen Pattsituation der zwei Supermächte. Jetzt zeigt die USA wieder, wer der Herr der Welt ist. 

Man wird auch mutmaßen dürfen, daß die Einheit der EU zerfallen wird, wo es den einenden Feind faktisch nicht mehr gibt, auch wenn die jetzige Propaganda an dem Feindbild Rußland festhält. 

Zum Schluß: Solange Jesus Christus nicht wiedergekommen sein wird, zu richten die Lebenden und die Toten, wirkt der Teufel in der Welt,sodaß es keinen dauerhaften Frieden geben kann.  







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