Sonntag, 7. Oktober 2018

Kardinal Müller- ein Mann der klaren Worte

"Kardinal Müller: Die große Mehrheit der Mißbrauchsopfer von Klerikern sind nicht Kinder, sondern Jugendliche oder junge Erwachsene. Jeder Angriff gegen das Sechste Gebot ist eine Todsünde. 80 Prozent und mehr der Opfer sind männlich, der größte Teil von 14 Jahren aufwärts. Das sind homosexuelle Angriffe, nicht pädophile. Das sind keine Kinder, sondern Jugendliche und noch älter." So stellt Kardinal Müller die Tatsachen klar: "Nicht Klerikalismus, sondern Homosexualität schuld am Mißbrauch" Katholisch info am 5.10.2018.
Die Propagandamaschinerie läuft nun auf Hochturen, um diese Realität aus der (Medien)Welt zu schaffen. Ob wohl schon diese Kardinalsaussage als Haßbotschaft zu bewerten ist? Wahrscheinlich ist diese Frage mit einem Ja zu respondieren, denn diese Tatsachenfeststellung widerspricht ja der Politischen Korrektheit. Bundeskanzlerin Merkel entließ ja schon den Leiter des Verfassungs-schutzes, weil er der Kanzlerin widersprach, daß sich rassistische Hetzjagden in Chemnitz ereignet hätten.
Hier gilt ein einfaches Prinzip: Weil da böse Menschen einen Trauermarsch für ermordete Deutsche veranstalteten, müssen diese, weil gilt: Rechte=Böse , auch Böses getan haben, sonst wären sie ja keine Bösen. Und darum muß es rassistische Ausschreitungen gegeben haben, auch wenn es dafür keine Belege gibt. Wer dem widerspricht, ist eben nicht politisch korrekt und kann so nicht mehr den Verfassungsschutz leiten. Aber Papst Franziskus kann diesen Klartextsprecher ja nicht mehr entlassen, das hat er ja schon längst vollbracht. Ob auf der Jugendsynode ein einziger sich trauen wird, gegen die Vernebelungsparole des Papstes, daß der Klerikalismus schuld sei, auf den wahren Sachverhalt hinzuweisen? Von den eingeladenen Jugendlichen wird das gewiß keiner wagen, wissen die doch nur zu gut, was jetzt karrierefördernd angesagt ist: Lobgesänge auf die Homosexualität, die eigentlich den Mann zum homo superior aufsteigen läßt. Ja, die Homosexlobby scheint eher auf der Synode zu triumphieren mit ihrer Parole, daß die Kirche ihre moralische Verurteilung ausgelebter Homosexualität zurücknehmen müsse, um stattdessen Homosexuelle ohne Bedenken zu Priestern zu weihen.
Aber noch eine andere Propagandamaschinerie läuft auf Hochturen:
"Der Popanz der angeblich in Chemnitz beobachteten „schlimmsten rechtsextremen Ausschreitungen seit 30 Jahren“ ist zum faktenbefreiten Ausgangsmythos der neuesten Hysterierunde im „Kampf gegen Rechts“ geworden. Die Mobilmachung ist total: Die gut geölte „Gegen Rechts“-Maschinerie läuft wieder mal auf Hochtouren. Wehe dem, der da abseits stehen will." Junge Freiheit am 6.10.2018. Auch hier erleben wir, wie die Realität ganz im Propagandanebel verschwindet, daß Asylanten 2 Deutsche töteten, daß stattdessen die Trauerveranstaltung  für die Ermordeten umgedichtet wird zu den "schlimmsten rechtseextremen Ausschreitugen seit 30 Jahren". Ja, jetzt fand man da gar eine extremistische Terrororganisation, die ausgerüstet mit einem einzigen Luftgewehr (so die Recherche von Politically incorrect) unseren demokratischen Rechtsstaat beseitigen wollte. Die "Welt" berichtete etwa am 2.10. 2018:
"Die Polizei hat eine Gruppe von mutmaßlichen Rechtsterroristen aus Chemnitz ausgehoben. Die Gruppe namens "Revolution Chemnitz soll am Tag der Deutschen Einheit einen Anschlag geplant haben."
"Faktenbefreit" bringt das Charakterstische dieser propagandistischen Höchstleistungen auf den Begriff: Ganz losgelöst von jeder Wirklichkeit werden da Mythen produziert, um vom Realen abzulenken und Sündenböcke zu präsentieren: Der Klerikalismus, die Rechten usw. In beiden Fällen gilt auch, daß nur noch in Randmedien Richtigstellungen erscheinen, die Medien aber ganz getreu den politisch korrekten Vorgaben "berichten". Und so gibt es keine homosexuellen Täter in der Kirche und keine Deutschen Opfer- sondern nur rechte Täter: kleikalistische Priester und Rechtsgesinnte.

Samstag, 6. Oktober 2018

Erste Tiefpunkte der Jugendsynode

Der BDKJ- Vorsitzende begeisterte sicher durch seine Rede diese Synode, schaffte er es doch, kurz und prägnant die Herzensanliegen aller Kirchendeformwütigen zur Sprache zu bringen. Sicher verblüfft dabei die kreative Orginalität dieses BDKJlers, wenn er
a) feststellt, daß es ein Skandal sei, daß Frauen in der Kirche weiterhin der Zugang zu Leitungsämtern versagt wird. Eine Geschlechterparität muß her! Damit ist natürlich die schon längst verstaubte Forderung nach der Einführung des Frauenpriestertumes gemeint. Die Forderung nach einer Geschlechterparität läßt uns besonders aufhorchen: Wie wäre es denn mit einer Doppelspitze als päpstliche Führung der Kirche, durch einen Mann und eine Quotenfrau? Dabei bleibt es aber nicht, denn
b) stellt er fest, daß die Sexualmorallehre der Kirche für Jugendliche völlig inakzeptabel ist. Besonders die Verurteilung der Homosexualität ist für Jugendliche unzumutbar- aber eigentlich die ganze Sexualmorallehre. Für Jugendliche ist eben Sex das wichtgste des Lebens- dem hat die Kirche Rechnung zu tragen.
Das andere bleibt dann etwas dürftig unklar: daß der BDKJ fordert, daß alle kirchenrechtlichen Bestimmmungen, die sexuelle Übergriffe erleichterten, verändert werden müßten. Im Kontext des Gerdes von "sexualisierter Gewalt" meint dies, daß die hierarchische Struktur der Kirche diese Art von Gewalt evoziere, sodaß hier mal wieder die Demokratisierung der Kirche eingefordert wird.
Vergessen hat unser BDKJler noch die Forderung der Abschaffung des Zölibates, aber den Part übernehmen dann wohl andere Kampfgefährten. 
Wenn nun jemand irritiert sich frägt, daß das doch eine christliche, gar katholische Synode sei und warum dann nichts Christliches in der Rede des BDKJlers vorkam, der sei  auf den Schlußsatz verwiesen, daß es darum ginge, Jesu Auftrag besser gerecht zu werden, indem die Morallehre der Kirche weitestgehend ad acta gelegt, das Frauenprietstertum eingeführt und eine Demokratisierung fortgeführt wird. Was das mit Jesu Auftrag zu tuen haben soll, welchem nur, ist wohl nur diesem BDKJler zugänglich. 
Resümieren wir einfach: Die völlige Entchristlichung ist eben das Markenzeichen des BDKJ!
Nur im letzten Satz fällt eben diesem Funktionär noch ein, daß es wohl opportun sei, mal den Namen Jesu irgendwie mal zu erwähnen, damit es ein bißchen christlich klingt. 

Aber wo bleibt der Kampf gegen den Zölibat?
Was der BDKJler vergaß, dafür engagierte sich dann der Kreuzesverleugner Kardinal Marx:Feuer frei auf den Zölibat!  "Der Missbrauchsskandal hat tiefe Wunden bei den Opfern und in der Kirche hinterlassen. Deshalb fordert Kardinal Reinhard Marx eine ehrliche Diskussion über die Gründe. Dabei müsse man den Zölibat in den Blick nehmen - aber nicht nur. " Katholisch de am 6.10.2018. Der Propaganda der Homosexlobby muß hier wirklich Anerkennung gezollt werden. Mit einer gediegenen Desinformationskampagne gelang es, den offensichtlichen Zusammenhang zwischen homosexuell orientierten Priestern und den sexuellen Übergriffen auf junge Männer und Knaben zu verschleiern und jetzt sogar den Zölibat als das eigentliche Problem in den Fokus zu rücken. Nun ist es zwar nicht so, daß Heterosexuelle, Jahre lang an der Enthaltsamkeit leidend, nie mit einer Frau geschlechtlich verkehren zu dürfen, sich nun an Mädchen und Frauen vergriffen, denn 4 von 5 Opfern sind ja männlichen Geschlechtes,und ein Heterosexuelle sich an Männern und Knaben nun mal nicht befriedigen kann- das ist so, als wollte ein überzeugter Vegetarierer sich an einem Schweinsbraten sättigen-   aber irgendwie soll doch der Zölibat und nicht die homosexuelle Orientierung daran schuld sein. Kardinal Marx sagt das so:  "Allerdings sei "der Zölibat nicht die Ursache für Missbrauch, das ist absolut nicht der Fall", sagte Marx. Dennoch könne ein Leben in der Ehelosigkeit kombiniert mit bestimmten Schwächen einer Person zum Problem werden." Katholisch de am 6.10.2018. So mirakolös redet ein Kardinal, wenn er das Offensichtliche nicht sagen darf- wegen der Politischen Korrektheit -und irgendwie ganz dem herrschenden Zeitgeist gemäß den Kampf gegen den Zölibat eröffnen möchte auf dieser Synode, obzwar dieser Angriff auf die Kirche Papst Franziskus doch auf der Amazonassynode führen wollte als dessen Herzstück. 

Ein humoristischer Zusatz: 
Gesetz den Fall, Professor Zulehner würde beauftragt, eine wissenschaftliche Studie über die Klimakatastrophe zu erstellen, mit wie großer Wahrscheinlichkeit käme er zu dem Ergebnis, daß der Zwangszölibat zur Erhitzung der enthaltsam leben Müssenden führe, die dann als aufgestaute Sexenergie die Erhitzung des Erdklimas verursache?.

Freitag, 5. Oktober 2018

Sexualisierte Gewalt? Ein verschleiernder Begriff

"Sexualisierte Gewalt und sexualisierter Machtmissbrauch sind Begriffe, die „sexuelle Gewalt“ gemäß feministischem Verständnis nicht als Ausleben sexueller Bedürfnisse deuten, sondern als Ausübung von Macht interpretieren. Sie werden Handlungen mit geschlechtlichem Bezug ohne Einwilligung beziehungsweise Einwilligungsfähigkeit des Betroffenen und insbesondere Delikten wie zum Beispiel sexuelle Nötigung, Vergewaltigung und sexuellem Mißbrauch von Kindern übergeordnet. Sexualisierte Gewalt wird dabei der physischen Gewalt (zum Beispiel Körperverletzung und Misshandlung von Schutzbefohlenen) und der psychischen Gewalt nebengeordnet."     

So Liest sich das auf "Wikipedia". Stellen wir dazu einmal Fragen! Warum wird auch in kirchichen Stellungnahmen zu den Mißbräuchsfällen von "sexualisierter Gewalt" gesprochen? Warum wird hier einfach ein feministischer Begriff benutzt? Camilla Paglias Werk: "Die Masken der Sexualität,1990 publiziert, 1992 in Deutschland erschienen. Im ersten Kapitel: "Sexualität und Gewalt oder: Natur und Kunst" steht geschrieben: "Der Vergewaltiger ist nicht Produkt schlechter sozialer Einflüsse, sondern mangelhafter sozialer Konditionierung." (S.13). Paglia setzt sich dabei mit der rousseauschen Vorstellung auseinander, daß der von Natur aus gute Mensch erst durch die Gesellschaft zum Negativen hin korrumpiert worden ist. Die Milieutherapie, die in diesem Menschenbild sich fundiert, "geht von der Annahme aus, daß Aggression, Gewalt und Verbrechen Folge sozialer Deklassierungen seien".(S,12). Die patriachalistische Kultur bringe so erst die Vergewaltigung hervor, den Mann als Täter und die Frau als Opfer. 

Aber dies Menschenbild verkenne die Natur des Menschen, daß von Natur aus Aggression, Gewalt und Sexualität zusammengehören: Die natürliche Sexualität ist gewaltsam. Die Vergewaltigung des weiblichen Tieres ist eben eine unter höher entwickelten Säugetieren vorkommende Praxis des Geschlechtsverkehres, daß das männliche Tier gewaltsam den Geschlechtsverkehr vollzieht. Strittig ist nur, ob dies tierische Verhalten als Vergewaltigung zu bezeichnen ist,  weil Tiere nicht moralisch verantwortlich sind für ihr Tuen, der Begriff der Vergewaltigung aber ein moralisches Verurteilen inkludiert! Erst durch die Kultivierung wird die menschlich natürliche Sexualität domestiziert- aber diese Domestikation ist nur eine Fessel des Natürlichen, aus der nicht nur der Mann gerne sich befreit. Zu recht verweist Paglia auf Marquise de Sade als Kritiker des rousseauischen Menschenbildes: Der Mensch, der sich befreit von der Kultur und wieder natürlich wird, das ist der Tätertyp sadistischer Sexualität. In etwas weichgespülter Form findet sich eine Verherrlichung gewaltsamer Sexualität in der Erfolgstriologie: "Shades of Gry", von einer Frau geschrieben: E.L.James. 

Worum geht es also? Es ist ein ideologischer Kampf, in dem dem rausseauische Menschenbild zum Siege verholfen werden soll. Denn der Feminismus setzt ja selbst auch auf dieses Bild. Daß es gewaltsam ausgelebte Sexualität von Natur aus gäbe,soll somit negiert werden: Gewaltsame Sexualität sei eben ein Produkt von Gesesellschaften, die durch Machtverhältnisse bestimmt seien. Aber diese Machtverhältnisse seien nun auch nichts Natürliches, sondern durch sie konstituieren sich erst widernatürliche Gesellschaftsformationen, patriachalistische, deren Substanz die Unterdrückung der Frau durch den Mann bilde. Ausgeblendet wird so der natürliche Hintergrund dieser männlichen Sexualitätspraxis der Vergewaltigung, daß in ihr der Mann sich sexuell befriedigen will. Nun könnte dem widersprochen werden durch die These, daß Sexualität gelebt auf dem Fundament wechselseitiger Liebe liebevoll gewaltfrei doch auch dem Manne und der Frau sowieso weit mehr an sexueller Befriedigung bringen müßte. 

Das klingt sehr einleuchtend. Aber warum wird dann gerade diese Art der Sexualität, partnerschaftlich,hierarchiefrei und völlig gewaltlos nicht nur in dieser Triologie von Frau James als "Blümchensex" abgewertet, ja als unbefriedigend gar für die Frau abgelehnt? Wird etwa die domestizierte Gestalt der gelebten Sexualität auch von Frauen als zu wenig leidenschaftlich, zu wenig exstatisch empfunden? Hiermit bewegen wir uns aber auf einem sehr gefährlichen Gebiet, denn es gilt hier die Moralvorschrift, daß gewaltsame undomestizierte Sexualtät nur etwas von Männern Gewünschtes sei, wohingegen die Frauen hier nur reines Opfer sind.  Zudem könne dieser Gedanke zu einer Legitimierung der Vergewaltigung führen und auch deshalb dürfe das so nicht gedacht werden. 

Eines ist aber einleuchtend: Wer allein in der Kultur den Grund für Vergewaltigungen sieht, der wird gerade der patriachalistischen Kultur den Kampf ansagen. Das Verhängnisvolle dabei ist aber, daß eine Emanzipation von der ach so schrecklich repressiven sexualfeindlichen abendländischen Kultur. die als solche durch und durch patriachalistisch geprägt ist, nur den Mann renatualisieren wird, sodaß "sexualisierte Gewalt" noch viel häufiger als jetzt schon sich ereignen wird, weil gerade so der Mann natürlich sich sexuell befriedigt. Es ist ja kein Zufall, daß die männlichen Täter in de Sades Romanen Machtmenschen sind , die sich ob ihrer Macht aus der herrschenden Kultur emanzipieren können, um nur noch ihre Begierden auszuleben. Dem Machtlosen ist das vewehrt, er wird kontrolliert selbst und gerade auch in seiner Art, seine Begierden zu leben, nur der Unkontrollierte kann alles, was er will. Das ist Marquise de Sade Idealbild von wirklicher Freiheit, daß nur der Despot wirklich frei ist, indem er sich von der Kultur befreit und rein natürlich wieder lebt. Das ist Paglias Verdienst, de Sade als Kritiker von Rousseau zu lesen, der dann so in seinen Romanen den wahren Naturzustand beschreibt, wenn der Mensch, sich von der Moral des christlichen Abendlandes befreit, wieder natürlich leben kann.  

Rousseau lehnt die christliche Erbsündenlehre ab. Damit bringt Paglia das Zentralanliegen dieses Philosophen auf den Punkt. Ja, Rousseau erfaßt eben, daß solange der Mensch christlich gesehen wird, es immer eine Kultur verlangt, die der Domestikation des Menschen dient. Das heißt, daß immer eine repressive von Nöten ist. Die wollte nun aber dieser Philosoph aufklärerisch negieren,um zum Reiche der Freiheit vorzudringen. Damit eine freie Gesellschaftsordnung möglich sein kann,muß der Mensch von Natur aus zum Guten geneigt sein, sodaß er in einer guten Umwelt auch wieder gut leben würde. Der erste große Befreiungsversuch war so die Französische Revolution, in der Menschen frei lebten: Diese Freiheit "führte nicht ins Paradies, sondern in die Hölle der Schreckensherrschaft", kommentiert Paglia!(S.13) 

Das Resümee: Wenn von "sexualisierter Gewalt" gesprochen wird, wird das Wesentliche verkannt, daß in solchen Praktiken der natürliche Mensch, der sich von seiner humanen und ihn domestizierenden Kultur emanzipierende sich zurückmeldet. Der Begriff der Domestikation zeigt dabei zudem an, warum es zu solchen Kulturüberwindungen kommt: Jede Domestikation ist immer auch eine Devitalisierung des Lebens um des Friedens der Menschen untereinander. Die Triologie "Shades of Grey" ist eben so erfolgreich, weil sie den domestizierten und so devitalisierten Menschen auf seine gefährliche Sehnsucht nach einem wilden vitalistischen Leben hin anspricht. Harmlos äußert sich das in dem verklärten Bild des romantisch verklärten Seeräubers, des Räubers Robin Hood bis zur nicht mehr ungefährlichen klammheimlichen Sympathie für die "heiligen Krieger" des Islamischen Staates und im erotischen Bereich in der Glorifizierung gewaltsamer Sexualität, wie es E.L. James so erfolgreich zu Papier brachte. 

Und das Folgen: Je mehr die Sexualität aus ihrer kulturellen Domestikation befreit wird, desto gewalttätiger wird sie wieder. Aber die Entkultivierung fordert gerade der Feminismus in seinem Irrglauben an das Menschenbild Rousseaus.   

        

 

Donnerstag, 4. Oktober 2018

Deutschland- ein gespaltenes Land

Nicht nur die "Junge Freiheit" spricht von Deutschland als einem gespaltenem Lande, (3.10.2018) auch der Deutsche Historiker Tag 2018, hieß doch das Thema: Gespaltene Gesellsschaften. Offenkundig ist die Aufspaltung Deutschlands in den guten Pluralismus bejahende, weltoffene politisch korrekten und den als "Dunkeldeutschland" diffamierten Teil. Die Bösen sind dann einerseits in Ostdeutschland - korrekter wäre aber von Mitteldeutschland zu sprechen- zu verorten, andererseits gehört jeder dazu, der rechts von der Bundeskanzlerin politisch zu verorten ist. Für einige gehört da die CSU schon zu.
Die große Mobilmachung der Zivilgesellschaft ist so der  Wille zur Spaltung, damit so klar die Guten von den Bösen unterscheidbar sind. Wie am effektivsten alles, was irgendwie rechts ist, zu bekämpfen ist, das entscheidet in diesem ideologischen Bürgerkrieg nicht die Regierenden allein, denn jeder ist dazu aufgerufen, kreativ sich einzubringen. Leuchtende Vorbilder sind da Gastronmiebetriebe: "Wir bedienen keine Rechten", rassismusfreie Schulen aber auch Fußballsportvereine, die Parteimitglieder rechter Parteien ausschließen. Dürfen Rechte auf Kirchentagen auftreten, diskutieren katholische und evangelische Christen- vorbildlich ist da der Entscheid des Leitungsgremiums, AfD- Politiker nicht zuzulassen. Denn die Ausgrenzung des von der Regierung nicht Akzeptierten ist eben eine Aufgabe, die nur gelingen kann, wenn alle Gutmenschen vereint da Rote Karten zeigen gegen alles, was rechts ist.
Aber diese Ausgrenzung ist nicht einfach ein bloßes Ausgrenzen, denn es bringt so die Gemeinschaft der Gutmenschen hervor, vereint in ihrem Nein zu allem Oppositionellen. Das sind die treuesten Paladine der Regierungsparteien, die sich nicht darauf beschränken, wie Heinrich Manns "Untertan"dem Kaiser zuzujubeln, nein, sie sehen ihre staatsbürgeliche Pflicht in der zivilgesellschaftlich organisierten Repression gegen alles Rechtsoppositionelle: Ob da ein Kirchenmann die Kirchenglocken so laut wie möglich ertönen läßt, um eine rechte Kundgebung zu übertönen, daß niemand mehr die dortigen Reden hören kann oder ob per Internetzensur Mißliebiges gelöscht wird, alle sind geeint in ihrem Gutmenschentum. Das Gutmenschentum besteht nun substantialiter in dem Neinsagen zu allem politisch Inkorrekten.
In der Kirche findet das seine Entsprechung im Kampfe gegen Traditinalisten und jetzt ganz aktuell gegen den Klerikalismus, um eine hierarchiefreie Kirche neu zu schaffen.
Daß Deutschland ein gespaltenes Land ist, das ist unübersehbar. Es ist der Wille der Regierenden und der sie Unterstützenden, so das Land zu spalten- schon die alten Römer wußten ja schon: "Teile und herrsche".
Aber diese einfache Betrachtung ist doch noch zu oberflächlich, um die Zerspaltung Deutschlands zu begreifen. Die Urspaltung in unserer Geschichte war doch die der Reformation, die Deutschland in katholisch und evangelisch aufspaltete und uns den 30 jährigen Krieg einbrachte. Der "eiserne Kanzler" Bismarck schaffte dann zwar die Einheit Deutschlands, aber der Kulturkampf gegen die Katholische Kirche grenzte die Katholiken aus dem Reich aus, die zudem auch unter der kleindeutschen Lösung litten, der Nichtintegration des katholisch geprägten Österreiches ins Reich. Der Kampf gegen die vaterlandslosen Gesellen der SPD schuf dann noch eine zweite Ausgrenzung.
Kaiser Wilhelm II. Intention war es nun, Bismarck entlassend, einen stärkeren Integrationskurs zu führen . 1914 wurde dann in dem großen Kaiserwort, er kenne keine Parteien mehr, nur Deutsche, dies sein Anliegen Realität: Deutschland wurde eins. Aber so bitter das auch klingen muß: Das war in unserer Geschichte eine Ausnahme. Linke Sozialdemokraten stellten sich, als der Krieg  wir zu verlieren drohten, gegen die Regierung und das eigene Vaterland. Der Integrationskurs war so gescheitert; es kam die Rede vom "Dolchstoß" auf, daß das Deutsche Heer den Krieg verlor ob des Vaterlandsverrates von linken Sozialdemokraten, der USPD und späteren Kommunisten.
Aber moderne Gesellschaften sind noch tiefgründiger gespalten. Die bürgerliche Gesellschaft ist selbst die Atomisierung der Menschen zu Einzelsubjekten, die sich als homo oeconomicus nur noch gegenüberstehen als potentielle Geschäftspartner. Der Markt als das Ordnungsprinzip löst alle Gemeinschaften auf: Es gibt nur noch Vertragsbeziehungen des Ausgleiches von Privatinteressen. Der Raum der bürgerlichen Zivilgesellschaft ist so einer atomisierter Punkte, die jeder seine Privatinteressen verfolgend im Anderen nur ein Mittel zur Realisierung dieser Interessen sieht. Der Vertrag ist dann das wechselseitige Anerkennen der Privatinteressen zum Nutzen der Vertragsschließer. Wie könnte in dieser Gesellschaft noch eine Gemeinschaft entstehen? Ferdinand Tönnies  Studien zur Umwandlung der Gemeinschaft in die Gestalt der Gesellschaft markieren gerade die Folgen des Ordnungsprinzipes des freien Marktes. Die Ökonomisierung der Gesellschaft, daß Alles zur Ware wird,löst so alles Gemeinschaftliche auf: die Ordnung der Familie und die des Volkes. Das meint das ideologische Gerede von dem Pluralismus, von der pluralistisch verfaßten Gesellschaft, daß sie so vielfältig ist wie es atomisierte Konsumenten und Produzenten der Wirtschaft nur noch gibt.
So gesehen stiftet die Spaltung der Gesellschaft erst wieder eine Gemeinschaft, die der Gutmenschen, die nur als Verneinung des "Dunkeldeutschlandes" eine Gemeinschaft bilden. Die Katholische Kirche Deutschlands wie auch der Protestantismus fungieren dabei gar als treibende Kräfte, um so wohl ihre gesellschaftliche Relevanz zu demonstrieren: Wir stehen auf Seiten der Regierenden und sind die Mustergutmenschen, Vorbild für alle.   

Mittwoch, 3. Oktober 2018

Falsch orientierte Jugndliche- oder: Keine Weihe für Conservative- Zur Jugendsynode

"Der Münsteraner Bischof Felix Genn lehnt traditionalistische Priesteramtskandidaten ab. Vor Journalisten in Fulda sagte Genn wörtlich: „Ich kann ihnen dezidiert sagen: Vorkonziliare klerikale Typen möchte ich nicht und werde sie auch nicht weihen“. "Zuvor hatte Paul Metzlaff von der Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz erklärt, viele junge Menschen seien „traditional-postmodern“ und schätzten traditionelle Frömmigkeitsformen und die klassische Anbetungsform."  Tagespost 3.10.2018.
Postmodern geprägte Jugendliche fühlen sich also von traditionalistischen Frömmig-keitsformen angesprochen und so gibt es auch unter den Priesteramtskandidaten welche mit so einer postmodernen Einstellung. 
Aber vor solchen will Bischof Genn die Kirche bewahren! Natürlich will man auf die Jugend hören, mit ihr den Dialog führen auch und gerade auf der Jugendsynode. Aber, es müssen halt auch die richtig Eingestellten sein.
Der Wunschjugendliche für diese Synode soll also genau das sagen, was die Alten schon vor und seit 50 Jahren fordern: Demokratisierung der Kirche, Abschaffung des Zölibates, Ja zum Homosex, Ja zum Frauenpriestertum und eben eine zeitgemäße Kirche. Es gilt eben, die Katholische Kirche von  circa 2000 jährigem Muff zu befreien. um ganz modern zu werden. Nur, diese schon recht verstaubt antiquiert wirkenden Forderungen, wen außer ein paar Berufsjugendlichen, Funktionären von kirchlichen Jugendverbänden interessieren diese Ladenhüter denn noch! Sicher ist es für diese karrierefördernd, in die Reformlitanei der Alten einzustimmen- nur was nützte die Umsetzung dieser "Wie sind Kirche" Deformagenda? Ein Blick zur EKD zeigt überdeutlich, daß in diesen "Kirchen", in denen dies und noch viel mehr Modernistisches längst Praxis geworden ist, noch weniger Leben ist als in der schwindsüchtigen Katholischen Kirche.
Oder anders gesagt: Die Kirche will modern werden, wo die Moderne schon sich erschöpft selbst ausgelebt hat. Gerade indem die Kirchenreformer modern sein wollen, indem sie deshalb die Tradition der Kirche einmotten möchten, verfehlen sie die postmodern gestimmte Jugend.Aber Bischof Genn stellt dazu ganz offenherzig klar: Die will die Kirche auch gar nicht. Erwünscht sind nur junge Menschen, die die Alt68er Parolen noch gutheißenJugendliche, die so antiquiert denken wie ihre Opas. 
Dabei ist nun aus Sicht der Modernisten die kirchliche Lage optimal: Fast leere Priesterseminare rufen nach Veränderungen der Zugangsbedingungen zum Priestertum.Kardinal Schönborn enthusiasmiert mich mal wieder dafür, verheiratete Männer zu Priestern weihen zu wollen und Frauen zum Diakonat zuzulassen,weniger Gemäßigte sehen nun schon das Frauenpriestertum in nicht mehr allzu großer Ferne.Einig sind sie sich, daß nun das große Ziel der Protestantisierung der Kirche energisch vorangetrieben werden kann, zumal ja der jetzige Jesuitenpapst ein eifriger Förderer dieses Selbstnichtungsreformprogrammes ist. 
Nur zu dumm, daß es da so falsch orientierte Jugendliche gibt, ja, daß gar solche sich zum Priestertum berufen fühlen! Aber der Papst hat hierzu schon die richtige Parole ausgegeben. Die Frage, warum er jetzt vom Klerikalismus als der Ursache der Mißbräuchsfälle spricht, läßt sich so klar respondieren: Es geht ihm nicht nur um die Verschleierung des Zusammenhanges von homosexuell orientierten Priestern und den Übergriffen, sondern er vertraut auch darauf, daß der Begriff des Klerikalismus mit conservativ und traditionalistisch eingestellten Priestern assoziiert wird, daß eben doch wie immer auch in dieser Causa die Rechten schuld sind und eben nicht liberalistisch- libertäre Kreise. 

Der Tagespostartikel weiß dann noch Schrecklicheres zu berichten, daß Jugendliche der USA kritisierten, daß die außerordentliche Form des römischen Ritus nicht in den Vorbereitungspapieren für die Synode erwähnt würde. Gott sei es gedankt, wird da  Bischof Genn ausrufen: Mit solch Jugendlichen rede ich nicht! Nur, warum dialogisiert die Kirche dann noch mit den eingeladenen Jugendlichen, wenn denen sowieso nur die Rolle zukommt, die Reformladenhüter der alten Modernisten wie gut dressierte Papageien vorzutragen? Nur, damit der Papst und die Seinen sagen können, daß die Kirche die Jugend erhört hat, wenn endlich die Altreformvorhaben zur Destruktion der Kirche umgesetzt werden!
 

Dienstag, 2. Oktober 2018

Die neue Kultur des "Abendlandes": der Islam?

Wer will da wen wie in Europa integrieren? Traute man unseren Medien, dann wäre es das Anliegen europäischer Politiker, die Türkei in Europa zu integrieren. Warum eigentlich?Nur daß dann eben liberal Gesonnene an der Politik des Staatspräsidenten Erdogan einen Anstoß nehmen, weil er doch zu antidemokratisch regiert. Zugegebenermaßen haben auch die demokratischen Politiker ihre Probleme mit der Meinungsfreiheit, daß die sozialen Medien so unzensiert berichten, sodaß hier Abhilfe nötig ist. Die deutsche Bundesregierung kämpft da schon sehr effektiv: Wie viele Beiträge auf facebook werden jetzt schon regelmäßig wegzensiert und auch immer die richtigen.
Kritik des Islams ist fast schon eine kriminelle Handlung. Herr Erdogan ist nun ein tatkräftiger Förderer der Islamisierung der Türkei, aber Größeres hat er noch vor Augen: ein neues Osmanisches Reich. Und dazu dient eben gerade auch die Errichtung von Moscheen in Westeuropa. Erdogans Standpunkt drückt wohl dieses türkisch-islamische Bekenntnis am trefflichsten aus:   
"Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten". So kann denn auch die "freie Welt" am 1.1.2018 von einem weiteren Erfolg der Islamisierung Deutschlands rapportieren:

"Zum Ende seines Besuches eröffnete er eine weitere Moschee des ihm politisch nahestehenden und von Geldern aus der Türkei umfangreich finanzierten Dachverbandes Ditib. Vor der Moschee sammelten sich, trotz angekündigten Verbotes, jede Menge nationalistisch gesinnte Türken und skandierten lautstark: »Wir sind Deine Armee! Du bist unser Kommandant!« 
Wer will hier wen integrieren, ist so klar zu beantworten: Die Türkei möchte in die EU aufgenommen werden, damit so sie das Projekt eines neuen Osmanischen Reiches voranbringen will. Der einst "kranke Mann am Bosperus" Der „kranker Mann am Bosporus- so wurde im 19. Jahrhundert das geschwächte Osmanische Reich, aus dem später die Türkei hervorgehen sollte, oft in der damaligen Zeit persifliert- revitalisiert sich nun und will zur Führungsmacht Westeuropas aufsteigen.
Das ist erstmal ein islamisch türkisches Konzept für Europa, das auf dem faktischen Verlöschen des einst christlich geprägten Abendlandes reagiert mit seinem Herrschaftsanspruch, der nun durchgesetzt werden soll. Das Auslandstürkentum und die Masseneinwanderung von Muslimen als Flüchtlinge bereitet dabei dafür einen fruchtbaren Boden.
Was aber irritiert ist, daß die Eliten Europas dies Projekt so tatkräftig unterstützen! Daß die Katholische Kirche und der Protestantismus ihr Herz für den Islam entdeckt haben und helfen wollen, daß diese Religion sich in Deutschland und in ganz Europa verbreitet, ist unübersehbar. Zu Schurkenstaaten avancieren dann die Staaten Europas, die nicht ihre ethnische und religiöse Identität aufgeben wollen (Ungarn und Polen, aber auch Kroatien wird sein Selbstbehauptungswille zum Vorwurf gemacht). Nur, warum sind die Eurokraten und die ihnen gleichgesinnte Katholische Kirche mit dem  Protestantismus so begeistert von der Idee der Auflösung des einstigen Westeuropas, der Beseitigung seiner spezifischen Kultur und warum soll nun gerade das Abendland islamisiert werden? 
Oder erhofft man sich, die Islamisierung auf Deutschland limitieren zu können, daß so Deutschland, nachdem 2 Weltkriege es nicht geschafft hatten, Deutschland zu nichten, als Konkurrent zu den anderen europäischen Staaten ausgeschaltet werden könnte? Ist das Islamisierungkonzept, das aus türkischer Sicht für ganz Europa gelten soll, aus Sicht der Eurokraten ein antideutsches, das deshalb förderungswürdig ist? Denn die Nato wie auch die EU sind ja aus antideutschem Interesse von den westlichen Siegern gegründet worden. 
Nur, die plötzliche Liebe zum Islam, die ist daraus doch nicht hinreichend erklärt. Warum wird der Islam so gefördert und dann noch von der Kirche? Manifestiert sich darin etwa die Dekadenz des freien Westens, der seine eigene Kultur als nicht mehr überlebensfähig ansieht, sie alt und morbid geworden nun untergehen sieht und nur noch in einer islamischen Kultur eine neue Vitalitätskraft wahrnimmt?  Vielleicht gestaltet sich so der Untergang des Abendlandes ganz anders, als Oswald Spengler sich das imaginiert hatte! Aber dies dekadente Europa verfügt auch noch über eine beachtliche Kampfkraft, die es aber nur noch zur Bekämpfung all der Kräfte nutzt, die nicht Ja sagen zu dieser Auslöschung der abendländischen Identität. Der heilige Kreuzzug gegen Rechts ist so der Kampf der Dekadenz gegen den letzten Lebenswillen der Völker Europas. Aus der Geschichte sei eben zu lernen, daß Hitlers Rettungskrieg des Erhaltes der Kultur des Abendlandes  gegen den sowjetischen Bolschewismus ein moralisches Vergehen gewesen sei, daß es kein Recht zur Erhaltung dieser Kultur gäbe, die zu ihrem Untergang  rechtens bestimmt sei.   

Corollarium
Diese Dekadenz manifestiert sich insbesondere im Feminismus mit seinem Nein zum Leben, (die Lust an der Kindestötung, durch die Völker ihren Eigentod herbeirufen) und noch elementarer in der Abwendung von der christlichen Religion, die als die wahre Religion auch der Lebensquell schlechthin ist. 

Montag, 1. Oktober 2018

Über wirkliche Ereignisse, über die Zensur und frei Erfundenes

  "Ein vom Jugendstadtrat Speyer und einer Anti-Rassismus-Initiative veranstalteter Poetry Slam hat mit einem Eklat geendet. Grund dafür war der Auftritt der 14 Jahre alten Ida-Marie Müller, Tochter der AfD-Bundestagsabgeordneten Nicole Höchst, und die Reaktion der Veranstalter darauf. Müller hätte den Wettbewerb eigentlich gewonnen." Junge Freiheit vom 28.9. 2018
Was war da geschehen? Junge Menschen sollten selbstproduzierte Gedichte/Texte vortragen, der Beifall des Publikumes für den jeweiligen Beitrag gemessen und der Siege dann gekrönt werden. Aber dann passierte das, was nicht passieren darf: Eine junge Frau trug ein politisch nicht korrektes Gedicht vor und erhielt daraufhin den meisten Beifall. Jetzt mußte zur Tat, zur Zensur gegriffen werden. Das Publikum habe falsch votiert, darum sei die Publikumsentscheidung falsch und der Veranstalter kürte dann einen anderen zum Sieger. Diesen Vorgang dokumentierte der Vater der Dichterin auf Facebook- aber auch dieser Bericht wurde wegzensiert von Facebook, denn auch der Bericht über diese Zensurmaßnahme wider ein politisch unkorrektes Gedicht verstößt gegen die poli-tische Korrektheit.
Merke: Demokratische Entscheidungen sind nur dann zu respektieren, wenn sie politisch korrekt aus-fallen. Sonst sind sie zu zensieren. Aber auch der Bericht über diese Zensurmaßname ist zu zensieren, denn auch das widerspricht der politischen Korrektheit.
Nun zeichnete sich die Jungdichterin wahrlich durch Zivilcourage aus, als sie ihr Gedicht vortrug:
Aus fernen Ländern kam der Mann an Menschenhändler ran, mit Handy und ohne Paß in unserem gelobten deutschen Land. Weil er kein Fräulein haben kann, hilft er schnell nach mit einem Messer.“  „Und die Moral von der Geschicht’: Steckt das Messer dir im Bauch, wie’s im Orient der Brauch, kannst du lauthals nur noch schrei’n, mit Rückenwind von Linksparteien: ‘Nazis raus!’“ 
Das ist einfach zu viel Wahrheit- hier muß die Zennsur eingreifen. Ganz anders aber, wenn solche Texte gesungen werden: "Das Schlimmste an Hetze und Gewalt enthält ja der Text der Band K.I.Z, den diese in Chemnitz "gesungen" hat."  (aus einem Kommentar auf "Freie Welt am 28.9. 2018 zu dem Bundespräsidenten Steinmeier und seine Vorliebe für linksextremistische Texte) 

"Ich ramm die Messerklinge in die Journalistenfresse
Bullen hör’n mein Handy ab (Spricht er jetzt von Koks?)
Ich habe 50 Wörter für Schnee, wie Eskimos
Trete deiner Frau in den Bauch, fresse die Fehlgeburt.
....
Eva Herman sieht mich, denkt sich: „Was’n Deutscher!“
Und ich gebe ihr von hinten, wie ein Staffelläufer
Ich fick sie grün und blau, wie mein Kunterbuntes Haus
Nich alles was man oben reinsteckt kommt unten wied
er raus.
"

Wenn dann noch ergänzend Feine Sahne Fischfilet  zum Besten bringt:Deutschland ist scheiße, Deutschland ist Dreck!, dann ist das politisch 100 prozentig korrekt und der Bundespräsident Steinmeier lädt begeistert zu solchen Anti-Deutschen (Anti-Rechts) Konzerten ein! Leider erfaßten einige Kleingeister die Größe dieser bundespräsidalen Einladung zu diesem Konzert nicht und kritisierten gar ganz undemokratisch den Bundespräsidenten. Der stellte dann aber klar: 
"Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat seinen Aufruf zum „Wir sind mehr“-Konzert in Chemnitz damit verteidigt, sich gegen offen zur Schau gestellten Neonazismus zu wenden. „Wenn in Deutschland Hakenkreuzfahnen, Reichskriegsflaggen und Nazi-Symbole getragen werden und andere keine Notwendigkeit verspüren, sich davon zu distanzieren“, dann werde er sich „zu Wort melden und für unsere Grundwerte streiten“, sagte er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.2 Junge Freiheit am 28.9.
Nun stehen wir vor einem kleinen Interpretationsproblem: Warum rechtfertigen Hakenkreuzfahnen das Singen von "Deutschland ist Scheiße"? Zudem: Bisher hat nur der Bundespräsident Hakenkreuzfahnen bei den Trauerkundgebungen in Chemnitz gesichtet und die örtliche Polizei weiß auch nichts von solchen Fahnen. Es wurde auch nicht eine Anzeige gegen einen Träger so einer Fahne gestellt. In Deutschland sind nämlich Hammer und Sichel  Fahnen erlaubt, das Hakenkreuz aber verboten. Aber wir haben dazu gelernt: Wenn die Bundeskanzlerin sagt, es habe rechtsextremistische Hetzjagden auf Ausländer gegeben, dann hat es die gegeben, weil sie das sagt! Wer da widerspricht, wird bestraft- mit dem Verlust seines staatlichen Arbeitsplatzes. So hat es nun auch wehende Hakenkreuzfahnen gegeben- wehe, daß da wer widerspricht! 
Aber was sind nun unsere Grundwerte? Auch darüber gab uns das Anti-Rechts- Konzert in Chemnitz klare Antworten: Ein Grundwert ist es, politisch oppositionelle Frauen zu vergewaltigen, wenn sie rechts sind! Wer hätte das gedacht? Auch gehört Gewalt gegen Journalisten und Polizisten dazu! Und die Krönung unserer Grundwerte: daß Deutschland Dreck und Scheiße ist.  

Lernen wir was daraus:
1) Was politisch nicht korrekt ist, wird wegzensiert.
2) Ein Bericht über eine politisch korrekte Zensurmaßnahme ist ebenso wegzuzensieren.
3) Ereignisse, die nicht stattgefunden haben, von denen aber der Bundespräsident oder die Kanzlerin sagen, daß sie sich ereignet haben, haben stattgefunden. Jeder ist verpflichtet, zu glauben, daß sie stattgefunden haben.  
4) Im Kampf gegen Rechts ist alles erlaubt, während Kritik an der Politik der offenen Grenzen so weit wie möglich wegzuzensieren ist. Die Zensur richtet sich nur gegen "Rechte" Kritiker, Linken ist alles erlaubt in ihrem politisch korrekten Kampf wider Rechts.