Freitag, 12. Mai 2017

Szenen aus dem hl. Kreuzzug gegen Rechts

Nachdem nun katholische Bischöfe und Katholisch de die heiße Phase des Bundestagswahlkampfes eröffnet haben mit Jubelkundgebungen für die amtierende Bundesregierung und Lobgesänge auf die Bundeskanzlerin und der Perhorreszierung der AfD, der Rechtspopulisten und der Rechten, vertieft nun diesen Kirchenkampf gegen Rechts Herr Püttmann durch ein eigenes dazu verfaßtes Buch. Katholisch de widmet dem gleich ein Interview: 
"Frage: Herr Püttmann, Sie sprechen von einem "drohenden Kentern nach rechts" unter manchen Katholiken in Deutschland. Woran machen Sie das fest?
Püttmann: Zuerst an konkreten Zahlen aus Umfragen, die zeigen, dass 2016 rund acht Prozent der kirchennahen Katholiken der AfD nahe standen und 12 Prozent der kirchenfernen. Ein Potenzial von rund zwei Millionen Katholiken für die AfD trotz bischöfliche Warnungen ist beunruhigend groß."Das ist natürlich fürchterlich in den Augen dieses Anti-Rechts-Kämpfers! Leider sieht er sich genötigt, einräumen zu müssen, daß das auch Gründe hat, daß eben die Kritik der AfD an der Gnderideologie, der Homosexehe, aber auch das Eintreten von AfD-Politikern für den Lebensschutz Argumente für ein Ja zur AfD sind. 
Aber das darf nicht sein! So polemisiert er dagegen:"Wenn Putin, Kaczynski oder Trump irgendwas gegen Abtreibung oder Homo Ehe sagen oder AfD-ler gegen "Genderwahn" Stellung beziehen, wird das stark aufgeblasen, während problematische Positionen verschwiegen oder heruntergespielt werden." 
Wenn alle im Bundestag vertretenden Parteien und die Bundesregierung Ja zur "Abtreibung", zur Kindestötung im Mutterleib sagen, die meisten die Homosexehe befürworten und die Genderideologie bejahen, alles mit der Katholischen Kirche unvereinbare Positionen, so darf das einen Katholiken bei der Bundestagswahl nicht davon abhalten, bei diesen Parteien sein Kreuz zu machen? Und warum nicht? Weil sie antirechts sind und das reicht, um für Christen wählbar zu sein! Und die AfD ist rechts und darum darf man als Katholik sie nicht wählen, selbst wenn sie in so vielen Punkten katholischer ist als die Regierungspolitik! Was spricht für ein Ja zur Bundesregierungspolitik? Herr Püttmann führt auch nicht ein Argument an außer dem, daß die eben nicht rechts ist. Rechts ist für ihn einfach das schlechthin Böse!
Nun wünscht sich Herr Püttmann mehr Einsatz im Kampf gegen Rechts. Die theologischen Fakultäten ruft er aus, Gutachten zu erarbeiten, warum die AfD für Christen nicht wählbar sei und bestimmte katholische rechtspopulistische Internetseiten müßten ins Visier genommen werden. Vielleicht könnte die Deutsche Bischofskonferenz in Püttmanns Sinne ja einfach eine Liste aller Internetseiten anfertigen: Was ein Katholik nicht lesen darf!
Aber das wichtigste: Nur wer die Bundesregierung vorbehaltlos unterstützt, ist ein guter Katholik. Sollten ihm Bedenken kommen ob der Genderideologiepolitik, der Bejahung der Homosexehe und des Jas zur Kindestötung im Mutterleibe, soll er sich sagen: Das ist alles nicht wichtig, Hauptsache ich kreuze Parteien an, die nicht rechts oder rechtspopulistisch sind- egal, wie christlich oder unchristlich sie regieren! Denn  der eigentliche Gehalt der Katholischen Kirche ist ja die Politische Korrektheit! Katholiken können so nur Gutmenschparteien wählen!  

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