Freitag, 18. Oktober 2019

Kampf der Katholischen Frömmigkeit- oder wenn Mittelalterliches aufersteht

Da hatte gerade das 2.Vaticanum das Mittelalter in der Katholischen Kirche zu Grabe getragen, endlich öffnete sich die Kirche den modernen Zeit, da ereignete sich Unglaubliches: Das überlebte Mittelalter meldete sich zurück in der Kirche mit einer seiner rückständigsten Frömmig-keitspraktiken, der eucharistischen Anbetung.Das käme an, gerade bei jungen Katholiken. Dabei galt doch die Jugend gerade als Garant zur Überwindung der traditionellen Frömmigkeit: Nur noch ergraute Frauen beten den Rosenkranz, Kreuzwegandachten, gehen zu Beichte etc während die Jugend unter dem Banner der hl. Greta  Thunberg dem CO2 den Krieg erklärt, das wahre Christentum eben im sozialpolitischen Engagement sucht und findet.  
Aber was macht man dann mit diesen irregeleiteten neoconservativen Frömmlern. Die inoffiziell offizielle Internetseite Katholisch de nimmt heroisch den Fehdehandschuh auf und eröffnet den Kamf wider den Ungeist solcher Frömmigkeit.Viel wird aufgeboten, um diese zu vermaledeien. So lesen wir da (16.10.2019) 
Gebetsform hat besonders unter Jugendlichen Zulauf. Die eucharistische Anbetung – ein neuer Frömmigkeitstrend? Der "Kongress Adoratio" in Altötting, die "Mehr"-Konferenz in Augsburg oder die "Nightfever"-Abende: Events, die die eucharistische Anbetung ins Zentrum stellen, verzeichnen großen Zulauf – vor allem unter jungen Leuten. Wird diese besondere Gebetsform tatsächlich immer beliebter? 
Die Antwort heißt natürlich: Nein! Aber was macht man dann mit den vielen Teilnehmern an den eucharistischen Anbetungen?  
"Ein neuer Großtrend sei das aber nicht: "Es sind unter dem Strich vor allem bestimmte Kreise von Jugendlichen, besonders aus dem charismatischen Sektor, die diese Form sehr stark betonen und auch einen missionarischen Eifer entfalten", so Zerfaß. Beim Nachwuchs in seiner eigenen Stadtgemeinde beispielsweise sei keine besondere Affinität zur Eucharistischen Anbetung zu erkennen." Nur "bestimmte Kreise" seien das, die Jugendlichen halten sich davon- Gott sei es gedankt!-fern. Und was für obskurante Jugendliche! "Charismatisch",von "missionarischem Eifer" erfüllt, oh, Graus, also völlig Fehlgeleitete. Und woher kommt diese Fehlleitung? "Es sind vor allem junge Priester, die diese Form der Frömmigkeit vorantreiben. Das Angebot induziert hier die Nachfrage, nicht andersherum." Ergo, junge Priester verleiten Jugendliche zu solchen eucharistischen Anbetungen!
Wir sehen also: Hier stehen unsere Zeitgeistchristen vor einer gewichtigen Aufgabe, den Kampf gegen die Katholische Frömmigkeit energischer als bisher schon voranzutreiben! Denn der heutige Christ betet nicht, schon gar nicht nimmt er an eucharistischen Anbetungen teil, denn er marschiert mit der hl. Greta Thunberg gegen das CO2 und schwänzt nebenbei die Schule: Zu viel Bildung schadet eben.

Zudem: Schon Luther und alle Reformatoren verurteilten die Anbetung Jesu Christi im allerheiligsten Sakrament der Eucharistie, da dürfen wir Heutigen doch mit soetwas die Protestanten nicht verärgern! Gott anbeten, das ist doch tiefstes Mittelalter.  


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