Mittwoch, 22. Januar 2020

Zerstört Papst Franziskus den Glauben der Kirche?

Ich bin nur vom Wunsch angetrieben, daß unsere Kirche überlebt, indem wir unseren kollektiven Geist der modernen Zivilgesellschaft anpassen.“ Das hat Papst Franziskus laut seinem Lieblingsgesprächspartner Scalfari gesagt: Der neue Scalfari: Franziskus, Ratzinger und die Rettung der Erde (Kath info 21.Jänner 2019) 
Deutlicher und prägnanter hätte Papst Franziskus sein kirchliches Programm nicht auf den Punkt bringen können. Es ist auch kein Zufall, daß er  seine Programm durch Scalfari verkündigen läßt. Stieße dieser Offenbarungseid seines Reformwillens auf zu viel Widerstand, könnte diese Äußerung als so nicht getätigt dementiert werden,sodaß aber die Anhänger dieses Anpassungskurses der Kirche an die Welt erkennen, daß das doch das eigentliche Herzensanliegen des Papstes ist. Unser kollektiver Geist, damit ist wohl der Glaube der Kirche gemeint. Der sei eben nicht kompatibel mit dem Geist der modernen Zivilgesellschaft, also der Moderne. 
Verurteilte Papst Pius IX in dem Syllabus noch die Meinung: "Der Römische Bischof kann und soll sich mit dem Fortschritt,mit dem Liberalismus und mit der modernen Kultur versöhnen und anfreunden" (DH 2980), so verkündet Papst Franziskus das genaue Gegenteil, ja er geht noch weiter: nicht will er den Glauben der Kirche mit der Moderne nur versöhnen und anfreunden, das könnte ja meinen, daß der Glaube der Kirche bliebe, wie er ist, nur daß er die Moderne dann als etwas anderes anerkennt und Sympathie für die Moderne hegt, sondern der Glaube der Kirche soll verändert werden, indem er der Moderne angepaßt wird. 
Bliebe die Kirche in der Wahrheit des Glaubens, würde sie nicht überleben und deshalb müsse nun die Wahrheit der Moderne angepaßt werden, das ist so des Papstes Zentralbotschaft.  

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