Montag, 29. Juni 2020

Angriff auf Europa? Entchristlichung und Entnationalisierung Europas?

Bischof Schneider: Das Phänomen der sogenannten „Einwanderung“ ist ein gelenkter und von den internationalen Mächten seit langem vorbereiteter Plan, um die christliche und nationale Identität der europäischen Völker zu verändern. Diese Mächte benutzen das enorme, moralische Potential der Kirche und ihre Strukturen, um ihr anti-christliches und anti-europäisches Ziel noch effizienter zu erreichen. Zu diesem Zweck werden das wahre Verständnis von Humanität und sogar das christliche Gebot der Nächstenliebe mißbraucht.“ „Unser Mitteleuropa, 28.6.2020.
Dieser Bischof, gleich Johannes dem Täufer, ein einsamer Rufer in der Wüste, ruft er zur Umkehr, aber wie wenig wird auf ihn gehört. Was dem oberflächlichen Betrachter ein kontingentes Ereignis ist, in dem erkennt dieser Bischof einen großen Plan, die christliche und nationale Identität der Völker Europas auszulöschen. Seit Kaiser Konstantin war Europa christlich durchsäuert,ja, diese Religion bildete das Fundament der nationalen Kulturen Europas.
Sicher individuierte sich dabei die christliche Religion, indem sie sich in die nationalen Besonderheiten einlebte, sodaß eben Rußland ein anderes Christentumsverständnis hervorbrachte als etwa Spanien. Davon muß aber der Abfall vom Christentum in der Gestalt der Reformation unterschieden werden. Trotz dieser innerchristlichen Individuierung und der Zerfallsbewegungen kann doch noch von einer christlichen Religion gesprochen werden, Diese Individuierung war auch nötig ob der Differenziertheit der Völker Europas. Die christliche Religion negierte nicht den Nationalcharakter der Völker, erschuf keinen europäischen Einheitsmenschen.
Wann begann die Entchristlichung und Entnationalisierung der Völker Europas? Eine schwer zu respondierende Frage! Es könnten die innerchristlichen Religionskriege des 17.Jahrhundertes, die Domestikation der christlichen Religion durch die Aufklärung genannt werden aber auch das Ende der „Konstantinischen Epoche“ mit dem Sturz der christlichen Monarchien Rußlands, Österreichs und Deutschlands. Die Entnationalisierung begann aber mit der Zweiteilung Europas in Ost- und Westeuropas, mit der Gründung der jetzigen EU und dem Comecon. Die zwei Hegemonialmächte versuchten die Entnationalisierung in ihren jeweiligen Bündnissen voranzutreiben, um so eine Unterordnung unter die Vorherrschaftsmacht zu erreichen. 1989 triumphierte der „Frei Westen“, der nun die osteuropäischen Staaten in sich einverleibt und Rußland versucht, aus Europa auszuschließen.
Das Entnationalisierungskonzept ist so schon in der EU-Gründung angelegt. Es sei nur an den Vordenker der Europaunion, an R.N. Coudenhove-Kallergi (Praktischer Idealismus) erinnert.
Bischof Schneider bringt aber eine weitere Größe ins Gespräch: internationale Mächte, die diese Masseneinwanderung planmäßig lenkten und lenken. Hier wird wohl an im Geheimen wirkende Mächte zu denken sein. Der Bischof erläutert dies in diesem Interview nicht näher, sodaß hier ein großer Interpretationsraum eröffnet wird: Wer plant da im Geheimen?
Wichtiger ist aber dem Bischof, daß die Katholische Kirche sich hier instrumentalisieren läßt für den großen Plan der Entchristlichung und Entnationationalisierung. Daß der heutige Papst ein vehementer Vertreter der Politik der offenen Grenzen ist, sodaß die Völker Europas und auch Amerika so durch ihre Multiethnisierung und Multikultivierung aufgelöst werden sollen, ist nicht übersehbar. Wie sehr dies Projekt dem Papst am Herzen liegt, zeigt sein vehementes Engagement gegen den jetzigen US-Präsidenten, der wie kaum wer davor sich für den Lebensschutz einsetzt, der aber ob seines Neins zum Vorhaben der Auflösung der USA durch die Politik der offenen Grenzen von dem Papst verurteilt wird.
Aber warum unterstützt nun die Katholische Kirche im Bund mit dem Protestantismus die Entchristlichung Europas und Amerikas? Diese Frage klingt absurd, aber es ist so! Die Gutmenschchristen sind heutzutage die verläßlichsten Verbündeten im Kampfe gegen die noch vorhandenden Restbestände des christlichen Abendlandes. Die Liebe zum eigenen Volkstum, der Wunsch, die eigene Identität zu bewahren, gilt nicht nur dem Verfassungsschutz als rechtsextremistisch, sondern der Kirche auch als widerchristlich.
Aber worin gründet sich diese faktische Unterwürfigkeit der Kirche und des Protestantismus dem Islam gegenüber? Kann diese Frage wirklich ohne die Zuhilfenahme einer Verschwörungstheorie erklärt werden? Hat hier Bischof Schneider doch recht?

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