Dienstag, 30. Juni 2020

Kampf der Meinungsfreiheit- oder daß zuviel Meinungsfreiheit demokratische Wahlen gefährdet!


Die nächste Präsidentenwahl in den USA steht vor der Tür, im November dieses Jahres. Wenn auch die deutschen Medien seit der Wahl Trumps ihren Kampf gegen diesen Präsidenten kontinuierlich fortgesetzt haben, als gälte es, die Welt vom „Leibhaftigen“ zu befreien, so ist doch jetzt mit einer Verschärfung der Anti-Trumpropaganda zu rechnen, Aber was nützt die Einheitsfront gegen diesen Präsidenten, solange es noch unbotmäßige Medien gibt, hält sich doch hartnäckig die Meinung  nicht nur in den USA, daß diese Fehlwahl eine Folge der nicht hinreichend kontrollierten neuen sozialen Medien sei. Ein Zuviel an Meinungsfreiheit verleite eben Wähler zu einem falschen Wahlverhalten. Darum müssen diese neuen Medien jetzt gerade vor dieser so gewichtigen Wahl an die Leine genommen werden, damit das Wahlvolk dann auch richtig wählt.
Im Zentrum der Kritik steht dabei „Facebook“, daß hier immer noch zu viel politisch Abweichendes, der Politischen Korrektheit Widersprechendes zu lesen ist. Die jetzt schon praktizierte Löschpraxis von nicht korrekten Texten reicht eben noch nicht, es soll mehr zensiert werden. Wird einem Wahlvolk Unzensiertes zu lesen gegeben, kann das ja zu drastischem Fehlverhalten führen.
Jetzt startet eine neue Kampagne gegen Facebook: Große Wirtschaftsunternehmen werden zum Boykott aufgerufen, dort keine Werbung mehr zu schalten, solange Facebook nicht energischer zenziert!
Die FAZ, im permanenten Wettstreit mit der „Süddeutschen“ und der TAZ um den Ehrentitel der politisch korrektesten Zeitung Deutschlands jubelt: (26.6.2020) „Nach Werbeboykott-Aufrufen : Facebook will nun doch mehr gegen Hass und Falschmeldungen tun“ und Falschmeldungen vor den amerikanischen Präsidentschaftswahlen löschen.“
Konkret sieht das so aus: „Facebook war erst vor wenigen Wochen heftig kritisiert worden, weil das Netzwerk umstrittene Äußerungen vom amerikanischen Präsidenten Donald Trump nicht von der Plattform nahm oder als problematisch markierte. Zuckerberg hatte die Äußerungen persönlich verurteilt, aber gleichzeitig erklärt, dass sie im öffentlichen Interesse weiter zugängig sein müssten.“ Donald Trump muß eben zensiert werden, damit nicht zu viele ihn wählen.
Am 30. 6. 2020 hatte die FAZ schon wieder einen Grund zur Freude: „Das Internetportal Reddit will die Verbreitung von hasserfüllten Inhalten bekämpfen und hat deshalb eine unter vielen Unterstützern des amerikanischen Präsidenten Donald Trump beliebte Gruppe geschlossen. Neuen Regeln zufolge sollen Nutzer, die hasserfüllte Botschaften wie zum Beispiel rassistische Inhalte posten, künftig gesperrt werden, wie die Plattform mitteilte. Zunächst würden 2000 Gruppen gesperrt, von denen die meisten inaktiv seien“.


Selbstverständlich fallen nur „rechte“ Meinungen dieser Zensur zum Opfer, die deutsche Kultur als „Dreckskultur“, das deutsche Volk als „Köterrasse“ zu bezeichnen, deutsche Polizisten auf die Müllhalle zu wünschen, das ist alles erlaubt und wird so nicht zensiert. Zur Veranschaulichung, was keine Haßsprache ist:
Die britische Universität Cambridge hat einen Tweet der Professorin für postkoloniale Literatur, Priyamvada Gopal, verteidigt. Gopal, die an der Englischfakultät angestellt ist, hatte am Dienstag getwittert: „Ich werde es noch einmal sagen. Weiße Leben spielen keine Rolle. Als weißes Leben.“ Dann fügte sie hinzu: „Weißsein abschaffen. Junge Freiheit am 26.6.2020. Das ist natürlich nicht satirisch gemeint, sondern eben politisch korrekter Rassismus. Stünde da aber.“Schwarzes Leben spielt keine Rolle“, der Urheber säße jetzt im Gefängnis.
Es gibt eben zu viel Meinungsfreiheit: Es lebe die Zensur! Die Politische Korrektheit verlangt das. Nebenbei: Die DDR ist ja auch an einem Zuviel an Meinungsfreiheit zu Grunde gegangen, weil der Staatsführung es nicht gelang, den Empfang der Westmedien zu unterbinden.Damit die Demokratie funkioniert, verlangt dies, daß der mündige Bürger so gut durch die Medien "informiert" ist, daß er sein Wahlrecht nicht mißbraucht, indem er falsche Parteien wählt. Darum muß ihn irritieren Könnendes ferngehalten werden. Dieser Zensur hat sich eben auch Facebook zu unterwerfen, sonst wird dies Unternehmen eben boykottiert. 

Aktuelle Ergänzung:
(Freie Welt 30.6.2020):
Neben einigen Seiten und Kanälen, denen man tatsächlich Gedanken der »white supremacy« vorwerfen könnte, wurde im gesamten pro-Trump-Lager und werte-konservativen Spektrum aufgeräumt. YouTube (Teil von Google) hat 25.000 »Channels« gesperrt. Das heißt: Hunderttausende Videos sind gelöscht. Darunter auf die beliebte Seite des libertären Aktivisten und Journalisten Stefan Molyneux.
Die Internetplattform »Twitch« hat jetzt sogar auf unbestimmte Zeit den US-Präsidenten Donald Trump von der Plattform entfernt. Begründung: »hateful conduct« — »hasserfülltes Verhalten«.
 


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