Dienstag, 14. Oktober 2014

Vorkonziliare Theologie-alles in Ordnung

Theologie aus der guten Zeit- oder auf der Suche nach Haarrissen

Freunden der Vereinfachung und der Liebe zu klaren Kontrastbildern stellt sich die jüngere Geschichte der Theologie der Katholischen Kirche so dar: bis kurz vor dem zweiten vatikanischen Reformkonzil war die Innenwelt der Kirche in Großen und Ganzen gesehen in Ordnung, zumal esunter tatkräftiger Leitung der fest in der Katholischen Tradition stehender und lebender Päpste gelungen war, den inneren Hauptfeind, den Modernismus zu erkennen und wirksam zu bekämpfen.1
Und dann ereignete sich ein Putsch reformwütiger Kräfte, die den Geist der französischen Revolution,des Modernismus in die Kirche einführten und revolutionsartig fast alle katholischen Glaubensbestände auflösten.2 Das zweite Vatikanum: die nachvollzogene Kirchenrevolution. DerAntisymballus, die Versöhnung mit dem Geiste der Moderne, den die Kirche kurz zuvor noch als unvereinbar mit der kirchlichen Lehre anathematisiert hat.

Aber der kritisch Mitdenkende frägt sich angesichts dieses Revolutionsdramas: Hätte eine wirklich vollkommen intakte, ganz aus der lebendigen Tradition existierende Kirche so schnell implodieren können,um so sich ganz dem modernistischen Zeitgeist hingeben zu können? Waren vielleicht schon vor der Implosion und des Untergehens im modernistischen Zeitgeist feine Haarrisse im Gebäude der katholischen Theologie, die so, als die Sturmfluten der Reformer herandrängten, als offene Flanken erst diesen Siegeszug ermöglichten. Warum soll so hier gefragt werden? Es soll derIllusion gewehrt werden, man bräuchte einfach nur zur guten alten Theologie der vorkonziliaren Zeit zurückzukehren, sie unverändert zu repristinieren und alles wäre wieder gut. Wenn etwas untergeht, dann geht es ob seiner inneren Unwahrheit unter; besiegt werden kann eine Wahrheit kurzfristig, aber sie setzt sich dann immer wieder durch. Wenn aber eine theologische Epoche untergeht, dann deshalb, weil sie in eine vollkommenere Gestalt aufgehoben ihre Wahrheit zumAusdruck bringen soll. Das Weizenkorn muß sterben, um Frucht zu bringen. Oder, um es im Sinne des großen jungkonservativen Denkers Arthur Moeller van Bruck zu sagen: Konservativ sein heißt nicht, etwas Vergangenes wieder zu restaurieren, sondern das ewig Gültige des Vergangenen neu zu vitalisieren als das immer Gültige.3

Bernhard Poschmanns: „Die Lehre von der Kirche“ steht nicht zu Unrecht im Rufe, die traditionelle
vorkonziliare Ekklesiologie brillant und in vollster Übereinstimmung mit dem, was die Kirche immer und überall gelehrt hat, darzustellen. Leo Scheffczyk urteilt so, daß Peschmann hier das „bleibend Katholische“ zur Geltung bringt.4 Das ist ein großes Kompliment an dieses posthum veröffentlichte Werk und trotzdem muß es erlaubt sein, gerade hier nach ersten Haarrissen zu forschen, die dann erst Dammbrüche und das Herinströmen modernistischer Ideen ermöglichte.

Es soll hier die Verdachtsthese vorangestellt werden, daß die Tatsache, daß es der Theologie nicht gelungen ist, distinkt das Verhältnis von dem einen Kreuzesopfer Christi zu den vielen Meßopfernzu klären, den Riß in der Theologie bildete, der es ermöglichte, daß das Zentrum der christlichen Religion, der Opferkult sich auflöste und einer protestantisierenden Ekklesiologie Platz machte.Der Paragraph 26 der Ekklesiologie Peschmanns soll untersucht werden auf die Frage hin, wie hierdas Verhältnis von Kreuzopfer und den Meßopfern bestimmt wird, um anzuzeigen, daß hier schoneine Schieflage sich andeutet, die letztendlich zur Auflösung des Meßopferes zugunsten des Primates einer eucharistischen Mahlfeier führte

Unter der Überschrift: „Das Priesteramt der Kirche“ ist zu lesen: „Die Vermittlung der Gnade alsihre höchste Funktion ist Sache ihres priesterlichen Amtes.“5 Erläuternd wird hinzugefügt: „Was am Kreuze verdient ist, wird in der Messe zur Aneignung dargeboten.“6 „Wegen seiner Identität mit dem Kreuzesopfer erwirkt das Meßopfer auch keine neue Gnade, die nicht am Kreuze verdient wäre. Es hat seinen Sinn und seine Existenzberechtigung, wie das Konzil sagt, nur als Opfer der Kirche, indem es ihr ermöglicht, sich an dem ein für allemal dargebrachten Opfer ihres Hauptes zu beteiligen und die Frucht seiner Heilskraft sich zuzuwenden.“7 Der genuin lutherische Lehrstandpunkt heißt ganz dem entsprechend: „Das bedeutet fürreformatorische Theologie: Der„Erwerb“ des Heils, die Versöhnung Gottes mit dem Menschen, ist ausschließlich an dieses einmalige Geschehen gebunden. Die Kirche verhält sich dazu nur so, daß sie die am Kreuz geschehene Versöhnung empfängt und austeilt.“8

Ausgangspunkt dieser theologischen Erwägungen ist- wie könnte es in einer deutschen Theologie anders sein- der sattsam bekannte lutherische Einwand, daß die Absolutheit des Kreuzopfers, seine Alleingenügsamkeit die Möglichkeit eines weiteren Opfers ausschlösse. Selbstverständlich kommt kein apologetisch orientierter katholischer Theologe auf den Gedanken, Luther kritisch zu befragen,
warum die Vollkommenheit des Opfers Christi am Kreuze (wenn das Opfer vollkommen ist, dann muß es als vollkommenes Lob- Dank- Bitt- und Sühnopfer gedacht werden) nicht auch jedes weitere menschliche Dank- und Bittopfer ausschlösse sondern nur nach Luther ein weiteres Sühnopfer. Stattdessen wird nun unterschieden zwischen dem absoluten Kreuzopfer und dem relativen sakramentalen der Messe. Aus der Tradition zitiert Poschmann in wohltuender Klarheit die bekannten Lehrbestimmungen des Trienter Konziles, um dann aber sie so zu erklären: es ginge darum, daß die Wirksamkeit des einmaligen Opfers im Meßopfer sich vergegenwärtigt.9 Eine offenkundige Schwäche der Explikation des Priesteramtes in diesem Paragraphen ist, daß es fast ausschließlich unter dem sakramentalen Charakter diskutiert wird und so das Sacrificum zu kurz kommt durch seine Subordnierung unter dem Begriff des Sakramantes. Sakramente sind kirchliche Handlungen auf den Menschen ausgerichtet zu seinem Heile, das Opfer dagegen ist eine kirchliche Handlung auf Gott hin und nur mittelbar Menschen zugute kommend. Eine anthropozentristische Theologie wird so immer diesem theozentrischen Charakter des Gottesdienstes reserviert gegenüber stehen und die Kirche wesentlich als Institution für den Menschen deuten. Die lutherisch-protestantische Variation diesen Anthropozentrismus versteht so das Kreuzopfer als den alleinigen Ort der objektiven Versöhnung, die nun durch den Dienst der Kirche nur noch subjektiv vermittelt zu vermitteln ist. Die Kirche ist so ganz auf den Menschen ausgerichtet und darum zelebriert derPfarrer als Gemeindeleiter auch den gesamten Gottesdienst zur Gemeinde hin, weil der Gottesdienst ausschließlich einen explikativen Charakter hat. Die katholische Messe mit ihren zwei priester-lichen Ausrichtungen, hin zum Hochaltar und hin zur Gemeinde drückt dagegen die Doppelausrichtung aus: Gott und die Gemeinde sind Adressaten des kirchlichen Tuns.10

Wie argumentiert nun Bachmann? Beunruhigt durch den lutherischen Einwand wird betont: „Einhistorischer Akt verliert nichts von seiner Einmaligkeit, wenn er in noch so vielen Bildern wiedergegeben wird.“11 Das Kreuzopfer Christi verhielte sich zu den vielen kirchlichen Meßopfernwie ein historisches Ereignis zu einer Vielzahl von bildlichen Darstellungen dieses Ereignisses. Ist aber das Bild eines historischen Ereignisses selbst ein historisches Ereignis- ist das Bild eines Opfers selbst ein Opfer? Diesen impliziten Selbsteinwand repliziert Poschmann durch die These,daß es sich hier um ein reales Bild des einmaligen Opfers Christi handle. Aber jetzt muß genau gelesen werden: „Das Meßopfer ist indes- und darin liegt das Mysterium- nicht bloßes, sondern reales Bild. Es ist der wahre Leib und das wahre Blut des Herrn, was den Opfertod darstellt, und es ist vor allem ein wirkkräftiges Bild mit der vollen Wirkung des dargestellten Kreuzesopfers,“12
Daß die Realpräsenz Christi durch die Transsubstantion der Elemente das Bild des Kreuzopfers zu einem Realbild werden läßt, das ist gute katholische Tradition. Aber die Realpräsenz Christi ist noch nicht gleichbedeutend mit der Vergegenwärtigung des Aktes des Opfers Christi! Das Realbild ist wirksam, betont Poschmann und er expliziert dies Wirksamsein ganz traditionell katholisch und nicht anthropozentristisch in Hinsicht auf Gott und in Hinsicht auf den Menschen. Aber er fügt hinzu, als Kritik der traditionellen Meßopfertheorien: Es heißt die Sakramentalitätsqualität der Messe verkennen und ihre Einheit mit dem Kreuzopfer preisgeben, wenn man in ihr eine eigeneOpferhandlung sucht.“13
Es drängt sich hier der Verdacht auf, daß uns ein Bild des Opfers Christi vor Augen gemalt wird,das zwar ein reales Bild ist, insofern das Subjekt des Selbstopfers im Bilde des Opfers realpräsentisch ist und das ein wirksames Bild dieses einen Opfers ist, insofern es wirksam ist, dasaber nicht selbst ein reales Opfer ist, weil in ihm nur das Subjekt des Opferns und die Wirkkraft des Opfers vergegenwärtigt wird, nicht aber das Opfer. Die Kaprizierung auf die Sakramentalität derEucharistie eröffnet eine Diastase zwischen dem einmaligen und unwiederholbaren einem Kreuzes-opfer und dem kirchlich- sakramentalen Tun als Austeilung der Wirkkraft dieses Opfers auf sakramentale Weise. Gott bedient sich des Priesters und des Sakramentes der Eucharistie, um das am Kreuz Gewirkte auszuteilen. Indem das Meßopfer so primär, vielleicht sogar nur noch als Distributionshandlung begriffen wird, wird es seines Sacrificiumcharakters entkleidet. Es ist nur noch ein Austeilungsakt der am Kreuz erwirkten Gnade, nicht mehr selbst eine Opferhandlung.So wird das Kreuzopfer zum rein objektiven Vollzug der Versöhnung, und die Eucgaristie wird zur reinen Austeilungshandlung, wobei die Realpräsenz Christi in den konsekrierten Elementen der Ermöglichungsgrund dieses rein distributiven Charakters der Eucharistie ist. Zustimmend zitiert Poschmann Thomas: „Effectum, quem passio Christi fecit in mundo,hoc sacramentum facit in homine“.14 Dabei verkennt er, daß diese Aussage den sakramentalen Aspekt der Eucharistie expliziert und nicht den des Opfers.

„Das tiefste Geheimnis des Sakramentes als der Verbindung eines äußeren Zeichens mit der Gnadenwirkung liegt darin, daß es die Wirkung der Erlösungstat Christi, die sich vor bald zwei Jahrtausenden auf Golgatha vollzogen hat, über Raum und Zeit hinweg sichtbar in die Gegenwartüberführt.“15 So wunderbar klar Poschmann nun auch herausstellt, daß zum Wesen des Priesters die Darbringung von Opfern gehört, 16 und so klar er auch zitiert, daß die besondere priesterliche Gewalt die der Vollmacht zur Konsekration und des Opferns ist17, es bleibt der Eindruck, daß das Meßopfer gar kein Opfer ist, sondern nur die Verlebendigung der Wirkkraft des Opfers Christi. Christus und seine Wirkung verlebendigen sich im Meßopfer, nicht aber das Opfer.

Der Bildtheorieansatz Poschmanns, isb. wenn modern medientheoretisch nicht an ein statisches Bild, sondern an eine Sequenz lebendiger Bilder denkt, die ein Handlung abbildet, ist sicher ein sehr fruchtbarer Ansatz der Verhältnisbestimmung zwischen dem einen und den vielen Bildern, wenn das Abbild des urbildlichen Opfers dabei selbst als Opfer begriffen wird. Wenn aber das Bild des Urbildes nur das Subjekt der Opferhandlung und die Frucht der Opferhandlung vergegenwärtigt, nicht aber den Akt der Opferung, dann wird das Bild des Kreuzopfers zum Zerbild, denn es fehlt ihm das Wesentliche, daß das Bild selbst ein Opfer ist.

M.E. liegt der Grundirrtum dieser einleuchtenden Bildkonzeption in der Präsumption, daß es a) ein sich sich vollständig genügsames Selbstopfer Christi gegeben hat, dem b) nun viele andere Opfer zur Seite gestellt sind, sodaß ein Konkurrenzverhältnis zwischen dem einem und den vielen Opfern aufgebaut wird, daß nur auflösbar ist, indem einem der Konkurrenten das wahre Opfersein abgesprochen wird und das ist in der Regel das Meßopfer. Da uns aber die tridentinischen Lehrbestimmungen dazu verpflichten, die Eucharistie als wahres Opfer zu begreifen, muß nun das seines Opfercharakter entkleidete Meßopfer wieder zum Opfer aufgewertet werden. Das versucht Poschmann nun, indem er faktisch den sakramentalen Charakter de Eucharistie, daß der Heiland sich im Sakrament selbst wirksam den Menschen gibt, als den Opfercharakter bestimmt:Opfer ist, wenn Christus realpräsentisch seine Kreuzesfrucht den Gläubigen vermittelt. Das Opfer verbleibt in der abgeschlossenen Vergangenheit, nur das Subjekt des Opferns und die Frucht des Opfers vergegenwärtigt die Eucharistie.

So unbestreitbar Poschmann bemüht ist, das Anliegen des Tridentinums in seiner Auseinandersetzung mit der lutherischen Kritik zu wahren, so sehr drängt sich doch der Eindruck auf, daß hier faktisch die Meßfeier nur noch als gnadenausteilendes Sakrament zu stehen kommt und sie nicht mehr als wahre Opferung begriffen wird. Ist aber die Meßfeier erst einmal so zu stehen gekommen, ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis sich die These verbreitet, daß der Austeilungsakt der Meßfeier, der Akt, indem die Frucht des Kreuzes zur Distribution gelangt, die Kommunion ist und daß deshalb nicht der Altar sondern der Mahltisch der Kommunion das Zentrum der Kirche bilde, der nur noch an das historische Einst des Kreuzesaltares erinnert als dem einzig wahren Altar. Und so sind wir bei der modernen Meßfeier angelangt, die ihren Ausgangs-punkt in einer Schwäche der vorkonziliaren Theologie besaß: dem Unvermögen, das eine und die vielen Opfer anders als- Luther folgend- in einem Konkurrenzverhältnis zu denken, sodaß um derEinmaligkeit des Kreuzopfers willen die vielen Opfer entopfert werden. Das beginnt schon bei Poschmann in der inneren Gliederung des Kapitels durch den Primat des Begriffes des Sakramentes, sodaß die Meßfeier als Opfer subsumiert wird unter diesem Begriff und so schon ihres Wesenskerns beraubt wird. Und die Zerfallsgeschichte findet ihren Abschluß in solchenFormulierungen: „Nach heutigem Verständnis ist der Altar „Familientisch“: nicht entrückter
Opferplatz, sondern Kristallisationspunkt gott-menschlicher Kommunikation. Dies ist im dramturgischen Duktus der Eucharistiefeier grundgelegt, nach dem nicht das Geben (Gabenberei-tung), sondern das Empfangen (Kommunion) den Zielpunkt bildet.“18

Poschmann steht damit nicht alleine. So sagt Nikolaus Gihr in seinem mehr als lesenswerten Opus: „Das heilige Meßopfer“: „Das immerwährende Opfer des Neuen Bundes kann nicht den Zweck haben, neues Verdienst zu erwerben ode aufs neue für die Sünden der Menschen Genugtuung zu leisten, sondern es kann nur dazu bestimmt sein, Sühne und Verdienst des Kreuzopfers den hilfs- und heils-bedürftigen Menschen zuzuwenden.“19 Auch hier ist somit das Meßopfer seines Opfercharakters beraubt zum bloßen Sakrament geworden ganz in Übereinstimmung mit Luthers genuinem Anliegen. Sprechen Kritiker des 2. Vatikanums rechtens von einer Protestantisierung der Kirche durch diese neue Konzilstheologie, so ist dem unbeabsichtigt in der vorkonziliaren Theologie vorgearbeitet worden durch das intellektuelle Unvermögen, die Messe als Opfer zu begreifen in Gefolge der Basisthese eines Konkurrenzverhältnisses von dem einen zu den vielen Opfern. En passant sei erwähnt, daß Lumen Gentium noch ganz im Einklang mit der traditionellenUnterscheidung von Vor- und Hauptmesse das eucharistische Opfer (sacrificium eucharisticum) als den Höhepunkt des christlichen Lebens bezeichnet20, daß in der Sekundärliteratur aber regelmäßig diese Aussage wie folgt verändert wird: „Mehrmals bemerkt Scheffzyk nach dem Vatikanum II, „dass die Eucharistie „Quelle und Höhepunkt des ganzen christlichen Lebens“ ist.“21 Die Zentrierung von Lumen Gentium auf das kirchlicher Opfer wird so eskamotiert.

Und dabei böte der gewählte Theorieansatz des Bildes einen passablen Ausweg, indem das Urbild des Opfers und die vielen Meßopfer als Einheit,als ein Opfer begriffen würde, wobei die dialektische Einheit sich konstituiert als die aufgehobene Differenz von Urbild und Abbild, wie Gott als Einheit begriffen werden kann, indem Gott sich als Bild seiner selbst setzt (dem Sohn) und sich mit ihm identifiziert, in eins setzt (im Geiste). Die Einheit im Selbstbewußtsein als die Aufhebung der Differenz von dem sich selbst als sich setzendem Ich ermöglicht es auch, bildtheoretisch, das eine und die vielen Opfer als eins zu begreifen. Einfacher gesagt: das Kreuzopfer Christi war von Ewigkeit her nicht von Gott als ein selbstgenügsames Opfer gedacht, dem dann kontingent sekundär weitere kirchliche Opferhandlungen folgten, sondern es war von Ewigkeit her bestimmt als das zur Vervielfältigung bestimmte Urbild aller wahren kirchlichen Opferhandlungen als Abbilder des Urbildes.



1Vgl: Pius X, Pascendi Dominici Gregis. Über die Lehren des Modernismus 1907.
2Vgl: Schmidberger, Fr., Die Zeitbomben des Zweiten Vatikanischen Konzils 3.Auflage 2007. Ders: Das Konzil und die Protestanten 1997.
3Vgl: Moeller van Bruck, Das dritte Reich 1923.
4Vgl: Poschmann, B., Die Lehre von der Kirche Quaestiones non disputatae Bd IV 2000, Vorwort.
5 Poschmann, a.s.O. S.288.
6Poschmann S.304.
7Poschmann S.303.
8Lange, D. Überholte Lehrverurteilungen 1991 S.98f.
9Vgl: Poschmann S.297: „Im sakramentalen Symbol, also in einer gegenwärtig sichtbaren Weise wird jene historische Tat immer von neuem wirksam.“
10Vgl: Barth, H-L., Keine Einheit ohne Wahrheit! Die neue Messe: Produkt der Protestantisierung 1999 S.24- 29.
11Poschmann, S.301.
12Poschmann, S.301.
13Poschmann, S.302.
14Poschmann, S.303.
15Poschmann, S.297.
16Poschmann, S.289.
17Vgl:Poschmann, S.291.
18Gerhards, A., Der christliche Altar- Opferstätte oder Mahltisch, in: QD 186 Das Opfer 2.Auflage 2000 S.284.
19Gihr, N. Das heilige Meßopfer 14.-16. Auflage 1919 S.63.
20Vg: LG 11

21Zitiert nach: Linner, M., Die Kirche als Sakrament- Ekklesiologie von Kard. Scheffczyk, in Theologisches 5/6 2008
Sp. 179.   

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